Batterie vs. Akkus AAA

Hallo wieder…

noch eine Frage…

Ich verwende ein Gerät, daß AAA-Batterie braucht (Geschwindigkeitsmesser). Laut Hersteller ist die Batterielebensdauer von ca. 40 Stunden.

Nun möchte ich aber Akkus verwenden.

  • Welche AAA-Akkus sollte ich am besten nehmen ? Zu Hause habe ich NiCd Akkus mit der Bezeichnung 220mAh, allerdings schon relativ alt, so ca. 3-4 Jahre alt.
  • Wieviele mAh hat denn eine AAA-Batterie ?

Grüße
Antoine

Moin

Laut Hersteller ist die
Batterielebensdauer von ca. 40 Stunden.

Batterien = 1.5V
Akkus

ist nicht ganz so
Hallo,

Laut Hersteller ist die
Batterielebensdauer von ca. 40 Stunden.

Batterien = 1.5V

Volle Primärzellen bis ca 1,75V, leere aber bis unter 1V.
Es kommt nun darauf an, wo die minimale Spannung liegt,
bei der das Gerät noch funktioniert.
Das kann bei 1,3…1,4V sein aber auch bei 0,7…0,8V.

Akkus

Hallo,

  • Wieviele mAh hat denn eine AAA-Batterie ?

ca. 500…600mAh

k.A. Aber ein neuer NiMH-Akku hat 2800 mAh.

Nein, das ist die Kapazität von AA = LR6 = Mignon

Sie hat AAA = LR3 = Micro.

Korrektur - AAA = R03/LR03 = UM4/AM4 = Micro; d=ca.11mm x l=ca.45mm

Diese haben natürlich wesentlich weniger Kapazität.
Ich habe das jetzt nicht nachgesehen, aber ca. 500…600mAh
müßten es bei Akkus schon sein.

Neuere sind haben bis 1000mAh.

Ordentliche Primärzellen (nicht Zink-Kohle, sondern
Alkalie-Mangan) haben noch einiges mehr an Kapazität.

Mit Akkus wird so ein Gerät also meist noch eine kürzere
Betriebszeit haben.
Gruß Uwi

mfg
W.

Hallo Alle,

da mich dieses Thema auch interessiert und ich u. A. nicht glauben mag, dass eine Alkali-Manganbatterie weniger Kapazität als ein Akku haben soll, habe ich mal etwas weiter geforscht. Leider halten sich Batteriehersteller äußerst bedeckt bei Kapazitätsangaben, was ich ziemlich absurd finde. Aber die Käufer scheinen zu akzeptieren, Katzenn in Säcken zu kaufen.

Folgende Angaben habe ich bei Reichelt gefunden:

Panasonic Alkal-Mangan (mAh):

Mono: 18.000
Baby: 8.100
Mignon: 3.100
Micro: 1.300
9V-Block: 572 (nicht 573 und nicht 571 :smile:

NiMh-Akkus, jeweils die höchstkapazitiven:

Mono (D): 7.500
Baby: 3.500
Mignon: 2.500
Micro: 800
9V-Block: 170

Es gibt sicherlich Akkus, die mit höheren Kapazitäten angegeben werden. Aber 1. glaube ich nicht, dass die höchste Kapazität = höchste Qualität ist und 2. glaube ich, dass hier mit den Zahlenwerten viel Schindluder getrieben wird.

Grüße

Uwe

Hallo Uwe,

da mich dieses Thema auch interessiert und ich u. A. nicht
glauben mag, dass eine Alkali-Manganbatterie weniger Kapazität
als ein Akku haben soll, habe ich mal etwas weiter geforscht.

Sorry, war leider ein Schreibfehler.

Leider halten sich Batteriehersteller äußerst bedeckt bei
Kapazitätsangaben, was ich ziemlich absurd finde. Aber die
Käufer scheinen zu akzeptieren, Katzenn in Säcken zu kaufen.

Folgende Angaben habe ich bei Reichelt gefunden:

Panasonic Alkal-Mangan (mAh):

Mono: 18.000
Baby: 8.100
Mignon: 3.100
Micro: 1.300
9V-Block: 572 (nicht 573 und nicht 571 :smile:

NiMh-Akkus, jeweils die höchstkapazitiven:

Mono (D): 7.500
Baby: 3.500
Mignon: 2.500
Micro: 800
9V-Block: 170

Es gibt sicherlich Akkus, die mit höheren Kapazitäten
angegeben werden. Aber 1. glaube ich nicht, dass die höchste
Kapazität = höchste Qualität ist und 2. glaube ich, dass hier
mit den Zahlenwerten viel Schindluder getrieben wird.

Grüße

Uwe

Hab gestern keine direkte Angaben gefunden.
Habe für LR03 ca.500-600mAh geschrieben,:frowning: aber 1500-1600mAh gemeint.

Hab, nach Deinem Post, mal bei Duracell nachgesehen, in Datenblatt nur Entladekurven gefunden.
LR03 Typ PC2400, schaft bei 0,25A-Last ca. 3,4h bis 0,8V Cutoff.

Die Energizer E92, schaft nur 2h bis 0,8V, entspricht 1250mAh nach Datenblatt.

Zu NiMh-Akkus LR03:
Habe seit 1,5 Jahren 900mAh von COMPIT mit Cordless-Telefon im Einsatz, Standby ca.280h, mit 4-5 Kurzgesprächen, 12-13Tage.
Standby laut Hersteller bei 650mAh ca. 200h, 8Tage.

http://www.friwo-compit.de/
NiMH Accu - Micro AAA; 1,2 V; KR 11 / 45 · R 03; AAA size UM 4>
• NEU 1000 mAh , 4er Blisterkarte
( gabs schon als ich meine gekauft hab, brauchte aber nur 2 Stück )
Best. Nr. 5000143
• 900 mAh , 2er Blisterkarte
Best. Nr. 5000101

mfg
Wolfgang

P.S.
Nur der Info wegen.

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Hallo an alle,
die Kapazitäten sind stark abhängig von der Entladeart. Also: hoher Entladestrom, niedriger Entladestrom, kurzzeitige Enladung mit kurzer oder langer Pause usw. Und das ganze noch bei unterschiedlichen Umgebungstemperaturen.
Wenn sich die Hersteller nicht auf einen gemeinsamen Nenner einigen können, wird sich jeder hüten, Angaben zu seinem Produkt zu machen. Die Konkurrenz kann mit anderen Meßbedingungen immer ein besseres Ergebnis hinzaubern.
Wenn man wirklich eindeutige Aussagen haben will, hilft nur ausprobieren.

Hallo,

die Kapazitätsangaben sind bei beiden – Primärzellen und Sekundärzellen – nicht sehr genormt und herstellerbedingt geschönt. Meines Erachtens wäre es für den Verbraucher hilfreicher, die maximal entnehmbare Energie anstatt der ‚Kapazität‘ anzugeben.

Gruß

Dieter

Hallo auch!

Meines Erachtens wäre es für den Verbraucher
hilfreicher, die maximal entnehmbare Energie anstatt der
‚Kapazität‘ anzugeben.

Die entnehmbare Energie hängt doch unmittelbar mit der „Kapazität“ (die ja physikalisch eigentlich die Ladungsmenge meint) zusammen. Nicht zuletzt deswegen hängt auch die entnehmbare Energie von der Entladegeschwindigkeit und von der Bauart des Akkus ab.

Praktikabler wäre dagegen, die entnehmbare Ladungsmenge bzw. „Kapazität“ oder von mir aus auch die entnehmbare Energie bis zum Erreichen der Entladeschlussspannung bei zwei verschiedenen Entladezeiten anzugeben, z.B. Entladung in 10 Stunden und Entladung in 10 Minuten.

So lässt sich dann auch die Eignung für bestimmte Anwendungszwecke viel besser abschätzen.

Gruß

Stefan

Hallo,

Meines Erachtens wäre es für den Verbraucher
hilfreicher, die maximal entnehmbare Energie anstatt der
‚Kapazität‘ anzugeben.

Die entnehmbare Energie hängt doch unmittelbar mit der
„Kapazität“ (die ja physikalisch eigentlich die Ladungsmenge
meint) zusammen. Nicht zuletzt deswegen hängt auch die
entnehmbare Energie von der Entladegeschwindigkeit und von der
Bauart des Akkus ab.

Nein nicht ganz, denn diese angegebene Ladungsmenge hängt sehr stark vom Entladestrom ab. Die maximal entnehmbare Energie dagegen wird irgendwo ein Maximum in der Nähe des Stromes Null haben (nicht ganz bei Null, denn dort werden wieder Selbstentladungseffekte wirksamer). Sie hängt vom sich ändernden Innenwiderstand ab.

Praktikabler wäre dagegen, die entnehmbare Ladungsmenge bzw.
„Kapazität“ oder von mir aus auch die entnehmbare Energie bis
zum Erreichen der Entladeschlussspannung bei zwei
verschiedenen Entladezeiten anzugeben, z.B. Entladung in 10
Stunden und Entladung in 10 Minuten.

Das tut man schon, allerdings mit den in den obigen Postings genannten Problemen, da wenig genormt ist. Mit der maximal entnehmbaren Energie hingegen könnte man wenigstens direkt die Produkte verschiedener Hersteller vergleichen.
Eine Entladung in 10 Minuten wäre kaum reproduzierbar, da das Ergebnis wesentlich von der Wärmeabfuhr abhängt.

Eine weitere markante Größe wäre noch die Selbstentladung. Hier wäre vielleicht die Halbwertszeit aussagekräftig, also diejenige Zeit, bei der die maximal entnehmbare Energie im Schnitt auf die Hälfte abgefallen ist.

Gruß

Dieter