Die Kapazität einer Batterie (gross oder klein) richtet bei Elektronischen Geräte keinen Schaden an.
Wichtig ist die Spannung der Batterie.
Bei AA oder AAA Batterie-Zellen beträgt die Spannung ca. 1,5 Volt pro Zelle
Eine Angabe zur Kapazität gibt es auf den sogenannten Primärzellen nicht.
Die Hersteller gehen so Reklamationen aus dem Weg.
Wie viel Kapazität nun in solch einer Batterie noch steckt wenn man sie kauft, kann keiner sagen. Die Batterien verlieren ihre Ladung je länger sie gelagert werden und je höher ihre Lagertemperatur war.
Unten am minus Pol auf der Batterie ist meist die Verwendbarkeit aufgedruckt.
Eine AA Zink-Kohle Batterie hat eine ungefähre Kapazität von 900 - 1600 mA
Alkaline Batterien haben hier eine höhere Kapazität ca. 1300 - 1900 mA.
Es kommt auch darauf an, wie viel Strom Leistung man der Batterie selbst entnimmt.
Ein starker Verbraucher der die Batterie 90 mA oder mehr belastet, zieht die Batterie schneller leer als ein Verbraucher der nur 5 mA benötigt.
Soll heissen, je schneller ich eine Batterie entleere, desto weniger Kapazität kann ich der Batterie entnehmen.
Dies hängt mit dem Innenwiderstand der Zelle(n) zusammen.
Akkus:
Akkus sind Sekundär Zellen, sie lassen sich nach Entleerung mehrmals wieder aufladen.
Es mach dann Sinn einen Akku in ein Gerät einzusetzen, wenn durch den Gebrauch des Gerätes mindestens alle zwei bis drei Wochen oder häufiger noch die Batterie erneuert werden müsste.
Um eine Menge Schadstoff-Müll einzusparen nimmt man dann besser Akkus.
Diese haben zwar nur eine Spannung von 1,2 Volt jedoch ist deren Innenwiderstand geringer als bei Primärzellen.
Eine 1,5 Volt Batterie bricht beispielsweise unter Last auf 1,2 Volt zusammen, während ein Akku unter der gleichen Last die 1,2 Volt hält.
Viele Elektrogeräte arbeiten noch bis herunter von 1,0 Volt Spannung pro Zelle.
Nachteil von Akkus ist die ständige Wartung/Pflege. Man muss die Zellen richtig Entladen/Laden/Lagern sonst gehen sie kaputt.
Jeder Akku Typ braucht wieder eine andere Pflege.
Verwendung:
Für Schnurlose Telefone verwendet man besser NiCD Akku. Sie lassen sich zwischen 1000 und 3000 mal wieder aufladen. Man bekommt sie nur noch sehr schwer, da sie seit 2009 nicht mehr verkauft werden. (bei eBay nach Angebote schauen)
Für Geräte die nicht ständig am Ladegerät hängen eignen sich NiMh-Zellen.
Man kann sie zwar nicht so oft aufladen (230 - 700 mal) aber sie haben eine recht hohe Kapazität, man braucht sie deshalb auch nicht so oft Laden.
Bei Knopfzellen sind Lithium Zellen vorzuziehen. Sie haben eine Spannung von 3 Volt.
Geräte, die mit Batterie laufen und man selten verwendet oder die sehr wenig Stromaufnahme haben (Uhr etc.) für diese Geräte ist die Beste Empfehlung der Eneloop Akku.
Diese gibt es im Media Markt, sie haben eine ausgesprochene geringe Selbstentladung.
Wenn das Gerät 2 Jahre herum liegt bis man es wieder braucht, funktioniert es noch mit diesen Batterien, wenn sie vorher geladen waren.
Andere Akku Typen sind in dieser langen Zeit nur noch für den Müll geeignet.
Der Eneloop Akku hält so fast 10 Jahre oder mehr.
AA Eneloop Akkus haben eine Kapazität von 2000 - 2100 mA
AAA Eneloop Akkus haben eine Kapazität von 800 mA
Sie eignen sich aber nicht für Geräte, die ihre Akkus selber laden (SchnurlosTelefon etc.) Es gibt für Eneloop Akkus spezielle Ladegeräte.
Überladen schädigt die Zellen unwiderruflich.
Zusammenfassung Akkus zur Verwendung:
Hält in einem Gerät eine Batterie im Schnitt weniger als 1 Woche verwendet man dafür einen NiCd-Akku.
Hält in einem Gerät eine Batterie im Schnitt 2 - 6 Wochen, verwendet man dafür einen NiMh-Akku.
Hält die Batterie eines Gerätes gewöhnlich mehr als 5 Wochen, empfiehlt sich hierfür ein Eneloop-Akku.