Hallo,
Guten Tag, ich hatte vor einigen Jahren bei der Firma ATU ein
kleines, aber nutzvolles Zubehör gekauft. Es handelte sich um
ein kleines rotes Plastikgehäuse etwa in der Größe einer
Zigarettenschachtel aber lediglich ca. 3-4 mm dick. Es
befanden sich zwei Kabel (+/-) daran, die an die Batteriepole
angeschlossen wurden, sowie zwei Leuchtdioden.
nun ja, ich denke, das Gerät arbeitet nach dem gleichen Prinzip wie der Kraftstoff-Gleichdruckfilter, Magnet-Benzinaktivator etc. Es ist v.a. der Glaube der Besitzer, der die Wirkung ausmacht.
Zweck der
„Sache“ war, das Batteriegehäuse leicht warm zu halten. Wobei
die dabei genutzte Energie natürlich andereseits nicht zur
Entladung der Batterie führte.
Du kannst keine Energie nutzen ohne sie - im allgemeingebräuchlichen Sinne - zu verbrauchen. Da die Wärme des Batteriegehäuses an die Umgebung abgegeben wird, geht die Energie der Batterie verloren. alles andere entspräche dem Baron Münchhausen, der sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf gezogen hat.
Dadurch hatte ich selbst im
tiefsten Winterfrost niemals Startprobleme.
Millionen deutsche Autofahrer haben auch ohne dieses Gerät keine Startprobleme. Startprobleme gibt es wegen altersschwacher Batterien oder nicht ausgeschalteter Verbraucher. Im Kurzstreckenbetrieb auch wegen zu geringer Nachladung.
ATU führt es
nach Aussage nicht mehr im Programm.
Warum wohl nicht. Auch Conrad, die normalerweise allen möglichen Humbug vertreiben, hat es nicht (mehr?).
Bei solchem Zubehör sollte man sich vor allem mal die Frage stellen, warum Autohersteller das nicht von vorneherein einbauen oder gewinnbringend als Option „aktiver Batterieschutz“ anbieten. Ach ja, vermutlich wegen der Veschwörung mit den Batterieherstellern.
Danke für die hilfreichen
Antworten.
Sie war vermutlich nicht hilfreich in dem Sinne, wie Du es Dir vorgestellt hast.
Gruß, Niels