Bauchspeicheldrüse

Hallo,
Wer kann Rat geben, wie man sich am besten verhalten soll, wenn man chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung hat?
Vielen Dank.
Margot B.

Liebe Margot

Entschuldige bitte, dass ich erst jetzt antworte !

  1. Zuerst müsste ich wissen welchen Grades (von 1-3) deine Pancreatitis eingestuft ist ?!

  2. Musst du schon künstliche Pancrasenzyme (Pancreon, Kreon o.a) zur Unterstützung der Verdauung während oder nach den Mahlzeiten nehmen ?

  3. Welche Beschwerden stehen denn bei dir im Vordergrund ?

  4. Wann und in welcher Schwere treten deine Beschwerden dann auf ?

Grundsätzlich kann man auch mit einer chronischen Pancreatitis einigermaßen „normal“ leben.

Es gibt aber einige grundsätzliche Verhaltensweisen nach denen man sich richten sollte.

  1. Was man essen kann muss jeder für sich selbst nach dem Motto „Versuch und Irrtum“ ausprobieren !

  2. Zu fettige Speisen einschränken, ganz meiden oder zusätzlich Medikamente wie Pancreon dazu nehmen.

Dosierung nach Anordnung des Arztes.
Nach einiger Zeit weiss man auch noch durch „Versuch und Irrtum“ , welche Dosierung man zu welcher Mahlzeit nehmen muss um sie zu vertragen !

  1. Alkohol am Besten ganz vom „Speiseplan“ streichen !

  2. Nahrungsergänzungsstoffe (Oligoelemente) sind im allgemeinen nicht notwendig, es sei denn das die Entzündung so ausgeprägt ist, dass man den notwendigen Vitaminbedarf usw. durch die normale Ernährung nicht mehr decken kann.

Allerdings müssten diese dann unter Umgehung des Magen-Darm Traktes, also als Infusion verabreicht werden.

Alle Nahrung wird im Dünndarm mit Hilfe der Bauchspeicheldrüsenenzyme aufgespalten um die darin enthaltenen Kohlenhydrate, Fette, Eiweiße, Vitamine usw. dem Organismus zur Verfügung stellen zu können indem diese vom Dünndarm ins Blut gelangen um den gesamten Körper damit zu versorgen.

Selten, wenn dies durch die Schwere der Erkrankung nur noch eingeschränkt möglich ist, kann man den Dünndarm umgehen und das was der Körper an Nährstoffen braucht direkt als Infusion ins Blut bringen.

Ich würde dir aber gerne umfassende Ratschläge, speziell auf dich zugeschnitten geben und dich deshalb bitten, mir die Fragen 1-4 zu beantworten !

GLG

Detlef

Lieber Detlef,
Vielen Dank fuer Deinen langen Brief. Gestern hatte ich eine lange Antwort geschrieben - aber wer-weiss-was scheint nicht mehr so zu arbeiten, wie vor 2 bis 3 Jahren. Ich muss scheinbar hier einen Text eingeben - schade, mein Text war ziemlich lang. Also nochmals anfangen.
Ich bin nicht krank, sondern mein Sohn (48 J.). Es hat sich herausgestellt, dass er (sehr bedingt durch sehr lange Arbeitslosigkeit und Alleinsein) Alkoholiker ist. Ich persoenlich erfuhr das erst im Mai, als ich bei der Klinik, die Untersuchungen gemacht hatte, eine Kopie der Resultate anforderte.
Im August 6 Wochen Krankenhaus wegen Depression, dann Behandlung mit Aotal gegen Trinken. Medikamente gegen beides hatten zur Folge, dass mein Sohn viel brechen musste. Aotal wurde abgesetzt. Es ging besser. Dann fing das Brechen wieder an. Ein Tag im Krankenhaus wegen starker Schmerzen (akute P. lt. Hausarzt). Aber dort keine Schmerzen mehr, somit wieder nach Hause. Wieder Brechen. Nun nur noch Seroplex, nichts anderes. Kein Brechen mehr. - Spezialist Termin 21.1.
Frage : wann koennen bei chronischer P. Faelle von akuter P. auftreten?
Er trinkt nicht mehr - isst nicht fett. Es ist allerdings ein Sorgenkind (trotz seines Alters), da er kontaktarm ist und alleine in Paris lebt. Ich wohne 6O km entfernt von ihm.
Deine Antwort war sehr detailliert- daher eine (eventuell) indiskrete Frage, auf die Du nicht antworten musst : Bist Du Arzt oder vielleicht Student?
Vielen Dank fuer Deine kommende Antwort
Was heisst eigentlich GLG (ganz liebe Gruesse?)
Liebe Gruesse
Margot

Liebe Margot

Auch ich habe vor einiger Zeit einen elend langen Text bei wer-weiss-was geschrieben hatte und dann, warum weiß ich nicht, war er plötzlich verschwunden.
Seitdem schreibe ich meine Texte zuerst in ein Word, Office oder Works-Textdokument, speichere ihn dann ab, kopiere den Text dann da raus und füge ihn bei w-w-w ein.
So geht mir nix mehr verloren !

Von Beruf bin ich Fachkrankenpfleger für Intensivmedizin und GLG heißt tatsächlich, Ganz liebe Grüße :smile:

Ich habe selbst eine chronische Pancreatitis 3 Grades.
Auch ich bin Alkoholiker, allerdings nach 4 stationären Therapien seit nunmehr über 15 Jahren trocken.

Die akute Pancreatitis wird in über 80% der Fälle durch Alkoholmissbrauch ausgelöst.

Bei ihrem Sohn ist davon auszugehen, dass er schon öfter eine akute Pancreatitis hinter sich gebracht hat und diese dann nach und nach chronisch geworden ist.

Wenn sich aus einer durch Alkoholmißbrauch entstandenen chronischen Pancreatitis heraus wieder ein akuter Schub entwickelt, ist mit Sicherheit davon auszugehen, dass wieder Alkohol getrunken wurde.

Es sollte allerdings abgeklärt werden, ob sich vielleicht durch den langjährigen Alkoholmissbrauch nicht auch noch Bauchspeicheldrüsengangsteine gebildet haben, die den Abfluss von Verdauungsenzymen behindern und dadurch eine akute Entzündung in Gang setzten.
Das ist allerdings eine absolute Ausnahme.

Das Hauptgift für die Pancreas ist und bleibt der Alkohol !

Viel wichtiger erscheint es mir allerdings, dass Ihr Sohn nach Abklärung der körperlichen Symptome eine mindestens 4-6 monatige stationäre Therapie machen kann, um seine Abhängigkeit unter professioneller Aufsicht bearbeiten zu können.
Andernfalls sehe ich tatsächlich schwarz für die Zukunft Ihres Sohnes.

Arbeitslos, depressiv, kontaktarm und alleine in Paris rumzuhängen sind für einen Alkoholiker die denkbar schlechtesten Bedingungen um nicht mehr zu trinken und ich sage Ihnen auf den Kopf zu, dass auch wenn er im Moment tatsächlich nichts trinken sollte (was ich bezweifele) das nicht lange so bleiben wird !

Hier in Deutschland werden diese Therapien ja vom Rentenversicherungsträger oder von der Krankenkasse bezahlt.
Allerdings weiß ich von Freunden in England, dass man dort alles aus der eigenen Tasche bezahlen muss, was natürlich für die meisten Normalverdiener nicht zu leisten ist !
Wie sich die Situation in Frankreich darstellt weiß ich nicht.

Vor allen Dingen darf das Pferd nicht von hinten aufgezäumt werden.
Das heißt, dass langfristig nicht die Bauchspeicheldrüse sondern der Alkoholismus einer Behandlung bedarf, denn die Drüse wird sich nicht beruhigen, wenn sie weiter mit Alkohol zugeschüttet wird !

Bitte melden Sie sich hemmungslos bei mir, wenn Sie noch weitere Fragen haben, denn es handelt sich bei Ihrem Sohn ja quasi um einen Leidensgenossen, der sich erst am Anfang seiner „Karriere“
befindet und da ist es mir ein besonderes Bedürfnis helfen zu können !

NMGLG :smile:

Detlef

Lieber Detlef,
Vielen Dank fuer Ihren langen Brief.
Dass kein Alkohol mehr erlaubt ist, wissen wir und er natuerlich auch. Aotal (hier als Mittel gegen Alkoholsucht), wurde wie ich schrieb abgesetzt, weil mein Sohn brechen musste. Er hat jedoch einen erneuten Termin im Krankenhaus, um zu sehen, ob sie ihm ein anderes Mittel verschreiben.
Ich werde eingehend mit ihm darueber reden, dass akute P. durch erneutes Alkoholtrinken ausgeloest wird- mal sehen, ob er luegt - das hat er ja mir gegenueber jahrelang getan. Schlimm ist, dass die Psychiater, die ihm 5 Jahre lang Risperdal gegeben haben (in einer Art Gesundheitsamt hier in Frankreich), und die wussten, dass er trinkt, nicht eine Moeglichkeit gefunden haben, dass er sich gegen diese Sucht behandeln lassen musste. Als er aus dem Krankenhaus nach seiner Depression entlassen wurde, habe ich darauf bestanden, dass eine Loesung gefunden wurde, ihm in dieser Hinsicht zu helfen. Dazu wurde ein spezialisiertes Krankenhaus angegeben, wo er dann auch hingegangen ist und die Behandlung dann startete.
Jetzt kann er zudem jeden Tag in eine Art Heim gehen, wo andere Personen auch hingehen, die Probleme (koerperliche oder seelische) haben. Dort sind Aktivitaeten und auch Besichtigungen etc. werden organisiert. Es gefaellt ihm - und er ist viel weniger alleine. Ferner ist eine Schulung zu einem neuen Beruf geplant, die Sache ist gestartet, und in ca. 2 bis 3 Monaten duerfte die Schulung fuer ihn starten. Dann ist alles besser.
Danke, ich werde wieder auf Sie zukommen - wahrscheinlich nach dem Termin, den er am 21.1. hat, wo genaueres von einem Spezialisten festgestellt wird.
Liebe Gruesse
Margot

Lieber Detlef,

Jetzt komme ich wieder auf Sie zu - am 26.1. wurde was hier als Scanner bezeichnet wird, gemacht (IRM in Deutschland ?). Herausgefunden wurde, dass Leber und Bauchspeicheldruese sehr gross sind, zudem ist eine Stelle, an der eine Art Blockierung ist (Eingang Duenndarm, soviel ich verstanden habe). Dazu wird am kommenden Donnerstag eine Endoskopie gemacht.
Ja, er hat weiter getrunken. Ich war am Freiag bei ihm im Krankenhaus. Jetzt rede ich nur noch in ganz klaren und deutlichen Worten : seinen Tod programmiert er nun. Ich schrieb Ihnen wahrscheinlich nicht, dass ich eine Tochter hatte, die sich mit 21 umgebracht hat - ER hat sie gefunden. Danach waere dringendst eine Therapie noetig gewesen, gemacht hat er nur ein klein bisschen.
Jetzt werde ich diesbezueglich nicht locker lassen. Und wenn er nichts macht, muss ich mich eben darauf vorbereiten, dass er sterben wird.
Wie haben Sie es geschafft - was hat Ihnen am meisten geholfen, um keinen Alkohol mehr zu trinken???
Viele Gruesse und vielen Dank fuer Ihre Antwort
Margot

Auch ich habe vor einiger Zeit einen elend langen Text bei
wer-weiss-was geschrieben hatte und dann, warum weiß ich
nicht, war er plötzlich verschwunden.

Seitdem schreibe ich meine Texte zuerst in ein Word, Office
oder Works-Textdokument, speichere ihn dann ab, kopiere den
Text dann da raus und füge ihn bei w-w-w ein.

So geht mir nix mehr verloren !

Von Beruf bin ich Fachkrankenpfleger für Intensivmedizin und
GLG heißt tatsächlich, Ganz liebe Grüße :smile:

Ich habe selbst eine chronische Pancreatitis 3 Grades.

Auch ich bin Alkoholiker, allerdings nach 4 stationären
Therapien seit nunmehr über 15 Jahren trocken.

Die akute Pancreatitis wird in über 80% der Fälle durch
Alkoholmissbrauch ausgelöst.

Bei ihrem Sohn ist davon auszugehen, dass er schon öfter eine
akute Pancreatitis hinter sich gebracht hat und diese dann
nach und nach chronisch geworden ist.

Wenn sich aus einer durch Alkoholmißbrauch entstandenen
chronischen Pancreatitis heraus wieder ein akuter Schub
entwickelt, ist mit Sicherheit davon auszugehen, dass wieder
Alkohol getrunken wurde.

Es sollte allerdings abgeklärt werden, ob sich vielleicht
durch den langjährigen Alkoholmissbrauch nicht auch noch
Bauchspeicheldrüsengangsteine gebildet haben, die den Abfluss
von Verdauungsenzymen behindern und dadurch eine akute
Entzündung in Gang setzten.

Das ist allerdings eine absolute Ausnahme.

Das Hauptgift für die Pancreas ist und bleibt der Alkohol !

Viel wichtiger erscheint es mir allerdings, dass Ihr Sohn
nach Abklärung der körperlichen Symptome eine mindestens 4-6
monatige stationäre Therapie machen kann, um seine
Abhängigkeit unter professioneller Aufsicht bearbeiten zu
können.

Andernfalls sehe ich tatsächlich schwarz für die Zukunft
Ihres Sohnes.

Arbeitslos, depressiv, kontaktarm und alleine in Paris
rumzuhängen sind für einen Alkoholiker die denkbar
schlechtesten Bedingungen um nicht mehr zu trinken und ich
sage Ihnen auf den Kopf zu, dass auch wenn er im Moment
tatsächlich nichts trinken sollte (was ich bezweifele) das
nicht lange so bleiben wird !

Hier in Deutschland werden diese Therapien ja vom
Rentenversicherungsträger oder von der Krankenkasse bezahlt.

Allerdings weiß ich von Freunden in England, dass man dort
alles aus der eigenen Tasche bezahlen muss, was natürlich für
die meisten Normalverdiener nicht zu leisten ist !

Wie sich die Situation in Frankreich darstellt weiß ich
nicht.

Vor allen Dingen darf das Pferd nicht von hinten aufgezäumt
werden.

Das heißt, dass langfristig nicht die Bauchspeicheldrüse
sondern der Alkoholismus einer Behandlung bedarf, denn die
Drüse wird sich nicht beruhigen, wenn sie weiter mit Alkohol
zugeschüttet wird !

Bitte melden Sie sich hemmungslos bei mir, wenn Sie noch
weitere Fragen haben, denn es handelt sich bei Ihrem Sohn ja
quasi um einen Leidensgenossen, der sich erst am Anfang seiner
„Karriere“

befindet und da ist es mir ein besonderes Bedürfnis helfen zu
können !

NMGLG :smile:

Detlef

Hallo

Mich würde erst einmal interessieren welcher Wirkstoff in diesem Mittel “ Aotal “ ist ?

Früher wurden hier in Deutschland ein Medikament, wie z.B “ Antabus “gegeben, dass dazu geführt hat, dass wenn darauf Alkohol getrunken wurde der Körper mit extremen Kreislaufproblemen reagiert hat (inklusive massives Erbrechen) !
Diese Methode wurde aber schon lange aufgegeben, weil Patienten zum Teil so starke Kreislaufprobleme entwickelten, die im schlimmsten Fall sogar zum Tod geführt haben.
Außerdem haben manche Clienten das Medikament nicht regelmäßig eingenommen, um weiter trinken zu können !

Ihr Sohn wird durch den jahrelangen Alkoholmissbrauch eine Fettleber entwickelt haben und das führt zur Vergrößerung der Leber bevor sie ins nächste Stadium der Leberzirrhose übergeht, gesunde Leberzellen werden zu Bindegewebe ohne Funktion umgebaut und die Leber schrumpft.

Am Ausgang des Bauchspeicheldrüsenganges befindet sich ein kleiner Ringmuskel, der sich in bestimmten Intervallen öffnet, damit die Verdauungsenzyme in den Dünndarm gelangen können.

Dieser Ringmuskel wird bei der Endoskopie geschlitzt, so außer Funktion gesetzt, dass die Verdauungsenzyme dauerhaft abfließen können und sich kein Stau mehr bilden kann !

Das Sie nur noch mit klaren Worten mit Ihrem Sohn reden, ist genau richtig ! Nur so geht es !!!

Gerade für Angehörige ist es besonders schwer zu begreifen, dass man dem Abhängigen nur helfen kann indem man ihm gerade nicht mehr hilft, sondern ihm zu verstehen gibt, dass nur er sich nur selbst helfen kann und niemand anders.

Das kann und muss manchmal soweit gehen, dass man seinem eigenen Sohn , “Die Tür weist “ !

Mir haben ganz klar meine Therapien geholfen aber auch bei mir waren dafür 4 “ Versuche “ nötig .

Selbstverständlich funktioniert das nur, wenn man sich bedingungslos eingesteht, dass man abhängig ist und die Not so mächtig ist, dass man die Therapie mit dem notwendigen Ernst angeht.

Bei einer so langen Abhängigkeitsgeschichte müsste die Therapie, in der natürlich auch das Drama der Schwester, die er nach ihrem Suizid aufgefunden hat, thematisiert werden wird, mindestens 4-6 Monate dauern.

Nachdem meine Eltern erkannt hatten, dass ich meine Therapien ernsthaft angegangen habe, haben sie mich auch wieder unterstützt und das hat natürlich zusätzlich geholfen !

Nach meiner letzten Therapie war ich arbeitslos und habe mich um einen 1€-Job gekümmert, damit ich beschäftigt war ( außerordentlich wichtig ) und in Zusammenarbeit mit der Beraterin die diese Jobs vermittelt konnte ich diesen 1 Jahr lang machen, obwohl die eigentlich auf 3 Monate begrenzt sind.
Die Arge ist damals der Empfehlung dieser Sozialpädagogin gefolgt, nachdem eine Beschäftigung für mich existentiell wichtig war um einen weiteren Rückfall zu vermeiden und Stabilität in mein Leben zu bekommen, was auch funktioniert hat !

Zudem hatte ich eine neue Partnerin kennengelernt, der ich meine Geschichte ungeschminkt erzählen konnte und die das Risiko eingegangen ist sich noch einmal mit einem Abhängigen einzulassen, obwohl ihr früherer Mann auch Alkoholiker ist.
Mittlerweise sind wir im fünften Jahr zusammen J

Es gibt nichts von dem ich sagen könnte, dass es mir am meisten geholfen hat nicht mehr zu trinken.

Die Reihenfolge sollte meiner Meinung nach sein :

1 : Uneingeschränktes eingestehen und fühlen, dass man abhängig ist !

2 : Therapie machen - mind. 4-6 Monate !

3 : Sich eine Beschäftigung suchen !

4 : Immer wieder bereit sein Hilfe und Rat seiner Eltern, Freunde, Berater anzunehmen und auch umzusetzen !

Auch wenn Sie sich vorgenommen haben, nicht locker zu lassen bis er eine Therapie macht, stellen Sie sich trotzdem darauf ein, dass er evtl. nichts macht und dann müssen Sie ihn loslassen auch wenn das unendlich schmerzt !

Glauben Sie mir - ES GEHT NUR SO !

Lieber Detlef,

Vielen Dank fuer Ihre ausfuehrliche Antwort.
Als erstes : Aotal ist gemacht mit Acamprosate (333 mg). Was ich feststellen konnte, ist dass Patrick nach diesem Medikament angefangen hat, zu brechen.

Nun Neues : heute die Endoskopie. Bestaetigt wurde eine chronische Pankreatitis (heisst das so auf deutsch???). Der Anfang des Duenndarms (Duodenum) ist sehr entzuendet, sodass dadurch der Eingang sehr verengert wird. Naechste Woche IRM (sagt man das so? oder Kernspinntomograph). Festgestellt muss werden, wieso er brechen muss, sonst kann er nicht nach Hause.

Ich waere dafuer - falls Sie damit einig sind, mit meiner normalen Adresse zu schreiben. Ich bin ein sehr serioeser Mensch, von hierher koennen nie irgendwelche Probleme fuer Sie auftauchen. Ich hatte lange mit einem Berliner Kontakt wegen der litauischen Sprache (ich bin in Memelland geboren). Am Schluss schrieben wir mit unseren normalen Adressen. Aber es steht Ihnen frei, dies nicht zu akzeptieren. Also hier : [email protected]
GLG
Margot