Hallo zusammen,
kann man pauschal sagen, wie sich die Baukosten für das Bauen auf einem Hanggrundstück erhöhen? Auf dem gedachten Grundstück fällt die Höhe (für den Bereich des Hauses) um ca. 2m. Das Haus sollte einen Keller haben und eine Terasse (wohl durch Aufschüttung zu realisieren).
Klar, dass man hier keine genauen Angaben machen kann - Hausnummern würden mir schon weiterhelfen.
Danke im voraus!
o.
Hallo,
kann man pauschal sagen, wie sich die Baukosten für das Bauen
auf einem Hanggrundstück erhöhen? Auf dem gedachten Grundstück
fällt die Höhe (für den Bereich des Hauses) um ca. 2m. Das
Haus sollte einen Keller haben und eine Terasse (wohl durch
Aufschüttung zu realisieren).
Nein, pauschal sicher nicht. Prüfe mal nach, ob und in welcher Stufe das Grundstück in Verbindung mit Erdbebenschutz liegt. da sind dann auch gleich mal - wenn Du in einem solchen Gebiet liegst, rd. 8 - 10 Tausend EURO zusätzlich nur für den Keller drin.
Je nachdem wie das Grundstück fällt und wie gross die Fläche ist, musst Du auffüllen. Du musst Kosten einberechnen für die Zufahrt zum Grundstück, die zusätzlich wegen des abfallenden Geländes entstehen. Das Auffüllen des Geländes kann man auch - ausser der Terrasse -bei 2 m abfallendem Gelände - in zwei bis drei Etagen (wenn das Gelände gross genug ist) einteilen. Aus eigener Erfahrung: 1016 qm Fläche, Hanglage, Gefälle 1,90, in drei Etagenb eteilt (Erdterrasse, Gartenterrasse mit Rasen und Blumen-Betten, Terrase mit Nutzgarten und Spielwiese, Grill und Gartenhäuschen. Erdanfuhr um die 40 LKW - Ladungen, Verdichtung mit Planierraupen und mit Kompessions-Geräten. Gebaut 1983, Baukosten und Gestaltung 585 TDM. Zusatzkosten nur wegen Hanglage 40 TDM. Es kamen dann bei den gärtnerischen Massnahme der Aussanlagen wegen der Hanglage 15 TDM hinzu. Teilweise musste die Hanglange und die einzelnen Terrassen mit Steinmauern und anderen Massnahmen abgesichert werden.
Also, es geht um die Grösse des Grundstückes, die Grösse der Fläche, die später einmal nutzbar gemacht werden soll und in den Regionen, in welchen auch Erdbebenvorschriften zu beachten sind, um die Einstufung in die Gefährenzone. Hier hat es geringere oder ganz enorme Auswirkungen auf die Kosten des Keller, der wie ich es erlebt habe, durch besondere Massnahmen in der Bodenplatte zu einer erheblichen Kostensteigerung führen kann. Die Schutzmaßnahmen in Erdbebengebieten können teurer werden als man übicherweise für einen Keller zahlt.
Gruss Günter
Hallo Günter,
Danke für die schnelle Antwort!
-Über „Erbebengebiet“ weiss ich noch gar nichts - Das ist schoneinmal eine gute Frage. (es liegt ca. 40km von Basel entfernt, was definitiv ein solches ist - allerdings hat mir zu diesem Grundstück bisher niemand etwas davon gesagt) Und dazu vielleicht ein ziemliches Killerkriterium, da dieses Grundstück schon am oberen Rand unserer Möglichkeiten liegt… (aber es liegt nunmal sehr schön und viele andere sind in dem Gebiet nicht mehr da…)
-Hier geht es um 740qm und, grobe Schätzung, auf die ganze Fläche um sogar 5m Höhenunterschied. Über die Gartengestaltung haben wir uns noch nicht sehr viele Gedanken gemacht; eventuell würden es aber auch 3 Ebenen (Haus/Terasse - „Rasenebene“ - weitere Ebene). Bei Garage/Auffahrt ist es vielleicht nicht so aufwendig, da das Grundstück so geschnitten ist, dass es eine Ecke mit wenig Gefälle gibt, die kaum anders nutzbar ist (für Haus)
Danke nochmal,
O.
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Hallo,
sage mal kurz "Sch…e.
Du liegst wohl im/am sogenannten Rheingraben. Und da ist von der Kategorie 1 oder 2 der Erdbeben gefährdeten Zone auszugehen. Du dürftest ja immer wieder mal selbst mitbekommen, wenn das Geschirr in den Schränken mal kurz klirrt oder hingewiesen wird, dass zwischen Basel - Freiburg und Ulm immer wieder Erdbeben gemessen werden.
Wünsche viel Erfolg bei der Entscheidung.
Gruss Günter
Hallo
Okay - ich sag’ nur sehr leise S…
Laut Stadt ist das überhaupt keine gefährdete Zone… Immerhin:wink:
Bleiben die Kosten für (oder gegen) den Hang. Da sind wir als Nordlichter wirklich anderes gewohnt…
Danke!
O.
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