Bauen, mit oder ohne

Keller?
Aus finanziellen Gründen würden wir gerne den Keller weglassen.
Keller soll 35.000 Euro kosten und Bodenplatte 11.000 Euro.
Das ist schon ein erheblicher Unterschied!

Welche Vor- und/oder Nachteile seht ihr?
Vielleicht auch aus euerer eigenen Erfahrung?

Wir sind zu zweit, Nachwuchs ist keiner mehr geplant.
Wir sind auch keine großen Bastler oder Heimwerker…

Danke für alle Tipps!

Grüße
Caro

Keller?
Aus finanziellen Gründen würden wir gerne den Keller
weglassen.
Keller soll 35.000 Euro kosten und Bodenplatte 11.000 Euro.
Das ist schon ein erheblicher Unterschied!

Abstellraum braucht man immer. Waschen, trocknen, bügeln? wo willst du das?

Meist wird alternativ für Gartengeräte o.ä ein Schuppen angebaut, rechne diese Ersparnisminderung mal mit ein!

Wo sind dann im Haus die Ecken für Strom, Gas, Wasser (Hausanschlüsse)?

wo soll alternativ die heizung stehen?

Wo werden Sachen gelager, die keine Temperaturschwankungen vertragen oder denen ausgesetzt werden sollen? (Lebensmittel wie Wein, Obst, Konserven, Eingemachtes, etc.)

wo stellt ihr ausrangiertes ab? Möbel, auch die Gartenmöbel?

Wo finden im Winter wilde Partys statt?

Wie ist der Unterboden beschaffen?

Wird die Bodenplatte „wandern“?

Drückt Wasser aus dem Erdreich?

wie stark muss eine Isolierung und Dichtigkeit sein? Was sagen nachbarn im selben Baugebiet? Erfahrungen mit Bodenplatten?

Wie groß ist das Haus und wie stark muss die Bodenplatte werden?

Habt ihr schon Preisvergleiche gemacht? Keller, gegossen, gemauert (Eigenleistungten beim Mauern?), Fertigkeller?

Nur so ein paar Fragen, die ich mir stellen würde.

gruss

Hallo !

Vorteile :

Platz für Gerümpel
Platz für Vorräte

Nachteile:

Muß geheizt werden, auch wenn nur Gerümpel untergebracht wird.
Kann lecken und bleibt dann ein ewiges Ärgernis.

Ich hatte bisher drei Häuser mit Keller und bin sehr schnell zur Überzeugung gekommen, sie waren überflüssig.
Um dort im Winter die Gartenmöbel und die Fahrräder zu lagern, ist er zu teuer.
Zum Wegstellen von Gartenmöbel, Fahrräder reicht auch die Garage oder ein Gartenhaus.

Ein Keller ist einfach zu teuer, um dort nur etwas wegzustellen.
Und sehr nervig, wenn er nicht dicht ist!!

Und jeder, der heute baut, sagt sich natürlich, hier werde ich alt und bleibe. Sagte ich auch. Drei Häuser wurden es inzwischen. Dann kommt das Problem, wenn der Keller leckt : Das Haus ist dann unverkäuflich!

Gruß max

Abstellraum braucht man immer. Waschen, trocknen, bügeln? wo
willst du das?

Im HWR = Hauswirtschaftsraum.

Wo sind dann im Haus die Ecken für Strom, Gas, Wasser
(Hausanschlüsse)?

Im HWR

wo soll alternativ die heizung stehen?

Steht heute meistens oben auf dem Dachboden.

Wo werden Sachen gelager, die keine Temperaturschwankungen
vertragen oder denen ausgesetzt werden sollen? (Lebensmittel
wie Wein, Obst, Konserven, Eingemachtes, etc.)

HWR

wo stellt ihr ausrangiertes ab? Möbel, auch die Gartenmöbel?

Garage, Gartenhaus

Wo finden im Winter wilde Partys statt?

Nirgends. Als Partyraum ist ein Keller zu teuer.

Wie ist der Unterboden beschaffen?

Wird die Bodenplatte „wandern“?

Drückt Wasser aus dem Erdreich?

Dann wäre das der ideale Platz für einen Keller.

Gruß mx

Hallo,

die Frage ist: Ist Grund und Boden teuer oder billig - mußt Du das haus größer planen, um unterzubringen, was andere Leute in den Keller packen?

Hier kostet ein qm blanker Boden um die 500 Euro - brauchst Du 20 mehr davon, sind es auch schon 10.000 Euro - da rechnet sich ein Keller durchaus.

Wiederverkaufswert: Hier sind Häuser mit (klar: dichtem!) Keller im Vorteil - denn wenn Ihr keinen braucht - wer weiß, ob evtl. Käufer nicht doch gern einen hätten!

Ich persönlich hätt schon gern einen! Bin aber ne alte Kruschtlerin und hab immer ne Menge Zeug (wohin mit Christbaumständer, Getränkekisten, Weihnachtsdekokisten, Zeuch…)

Grüße

Wendy

Hallo Carolin,

ist schon fast eine Glaubensfrage, und eine „richtige“ Antwort gibt es hierzu nicht. Wer einen Keller hat, nutzt in auch und erfreut sich an der Annehmlichkeit, Platz in Reserve zu haben, den man immer mal wieder anders nutzen kann. Moderne Keller werden so gebaut, dass eine Wohnnutzung machbar ist, und ob man einen Partykeller, einen Hobbyraum, ein Lager für spätere Antiquitäten oder einfach nur für Dinge daraus macht, die man (momentan) nicht mehr braucht, von denen man sich aber noch nicht ganz trennen kann, ist eigentlich egal. Ich kenne jedenfalls keine leerstehenden Keller, jeder fängt damit etwas an.

Andererseits leben auch Leute in Häusern ohne Keller, aber von denen höre ich eigentlich immer mal wieder, dass sie nach einer Phase der Selbstbestärkung der getroffenen Entscheidung dann doch immer mal wieder nebenbei Äußerungen fallen lassen, dass ihnen der Keller doch fehlt. Da würde man sich gerne Selbständig machen, und es ist kein Platz für ein Arbeitszimmer oder ein kleines Lager, da interessiert man sich für ein neues Hobby, für das man Platz im Haus brauchen würde, da muss man sich notgedrungen immer sofort für die vollständige Trennung von liebgewordenen Dingen entscheiden, weil man sie eben nicht mal für eine gewisse Zeit auslagern kann. Da kommt unerwartet noch ein Kind, oder die ersten Enkel kommen, und man hätte gerne ein Gästezimmer, damit die dann auch mal über Nacht bleiben können, man will sich ganz verändern und das Haus verkaufen, schreckt aber einen Großteil der Interessenten gleich ab, weil ja kein Keller dabei ist (wir haben auch ein Haus nur aus dem Grund nicht gekauft), …

Dabei ist die echte Ersparnis gar nicht so groß, wenn man statt dessen in den „besseren“ mehr Raum braucht, um wenigstens einen Gefrierschrank aufzustellen und mehr als eine Kiste Bier zu lagern. Kellerersatzhäuser sind ja momentan große Mode, und die kosten eben auch einige m² teures Bauland, müssen auch gebaut werden, und stehen einem dann ständig auf den modernen Minigrundstücken mit Mantagarten im Wege und insbesondere im Licht, und sind von der Fläche her natürlich wie auch von der Nutzbarkeit massiv eingeschränkt.

Wir haben jedenfalls trotz vorhandenem Altbaukeller (richtig alter Keller, niedirg, keine Wohnnutzung möglich, nur als Abstellraum und Werkstatt nutzbar) auch unter unseren Anbau einen Keller gebaut und darin jetzt einen weiteren besseren Lagerraum untergebracht, der auch mal ein Vorzimmer werden kann, dazu ein großes Büro und ein Gästezimmer nebst einem Reservebad, welches wir sicher sehr schätzen werden, wenn mal Kinder da sind, Leute über Nacht zu Besuch kommen, … Klar, der Spaß war nicht ganz billig, aber die Gelegenheit einen Keller zu bauen hat man nur einmal, und die Verhältnisse bei uns waren einfach zu gut (Keller des Anbaus ragt soweit aus dem Boden, dass normal große Fenster an der Vorderseite vollständig über dem Erdreich liegen) als dass wir hätten drauf verzichten wollen.

Gruß vom Wiz

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Hallo Caro,

Freunde von mir haben in Wilhelmshafen gebaut. Dort muss man Keller gegen drückendes Wasser abdichten, was die Sache sehr teuer macht. Deshalb macht es keiner, und es wird auch bei Gebrauchthäusern nicht erwartet.
Das wäre für mich der einzige Grund auf einen Keller zu verzichten.
Ich selbst wohne mit 4 Personen in einem 200 qm Haus. Der Keller ist trotzdem vollständig genutzt.
Hauswirtschaftsraum, Vorratskeller, Heizungs/Versorgungs/Abstellraum, Werkstatt, mein Büro. Glaub mir, in jedem Haus wird es ganz schnell so eng, daß Du Dir einen Keller wünschst.
Zudem sind die 24000€ Mehrkosten bei vielleicht 70-80qm gerade mal 300€ pro zusätzlichen qm Fläche.
Moderne, nicht gepfuschte Keller sind dicht und trocken. Möglicherweise plant ihr schon so, daß der Keller mit Abböschung zu einem Souterain ausgebaut werden kann.
Ich würde ein gebrauchtes Haus ohne Keller jedenfalls nicht ohne erheblichen Preisabschlag kaufen, wenn überhaupt.

Max

Im HWR = Hauswirtschaftsraum.
Im HWR
Steht heute meistens oben auf dem Dachboden.
HWR

wo stellt ihr ausrangiertes ab? Möbel, auch die Gartenmöbel?

Garage, Gartenhaus

Wo finden im Winter wilde Partys statt?

Nirgends. Als Partyraum ist ein Keller zu teuer.

Wie ist der Unterboden beschaffen?
Wird die Bodenplatte „wandern“?
Drückt Wasser aus dem Erdreich?

Dann wäre das der ideale Platz für einen Keller.

lieber mx,

somit ordne auch ich dich zu den leuten, die einfach mal nen Beitrag verunglimpfen wollen:

du hst nämlich überlesen, daß ich schrieb: Das sind die fragen, die ich mir stellen würde.

als nächstes käme dann:

wie groß ist dieser tolle HWR?
Und was ich auch schon schrieb: Wie teuer ist das Gartenhaus?
Und dann wie teuer ist eine Pfahlgründung für eine Bodenplatte?
ersetzt ein Keller diese Pfahlgründung u.U.

also nicht immer nur meckern, sondern test zuende lesen und sich den Frager die Gednaken machen lassen und die antworten selber finden lassen.

denn ich weiß nicht ob er auf dem Berghang oder in einem Niedesächsischen Moorgebiet baut, ob er Feten mit 100 Leuten feiert, oder ob er als Miesepriem garkeine Freunde hat. usw.

gruss

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Und dann wie teuer ist eine Pfahlgründung für eine
Bodenplatte?
ersetzt ein Keller diese Pfahlgründung u.U.

Was meinst Du denn mit Pfahlgründung? Sie wollen doch keine Insel oder Pfahlbauten bauen!

Gruß Max

Und dann wie teuer ist eine Pfahlgründung für eine
Bodenplatte?
ersetzt ein Keller diese Pfahlgründung u.U.

Was meinst Du denn mit Pfahlgründung? Sie wollen doch keine
Insel oder Pfahlbauten bauen!

Diese Frage weist dich als Kellerexperten aus.

Pfahlgründung hat nix mit den Pfahlbauten der Südseebewohner zu tun, sondern sind statische Notwendigkeiten bei Untergründen, die z.B. auf ehemals moorigem Grund, über unterirdischen Wasserläufen, z.B. alten umgeleiteten oder trockengelegten Bächen notwendig sind.

Auch ist dies notwendig, wenn z.B. das Baugebiet erst durch aufwändige Drainagemaßnahmen bebaubar gemacht worden ist, weil sich der Untergrund noch setzen oder schieben kann.

gruss

Gruß Max

Hallo Caro,

habe mich vor kurzer Zeit für einen Keller entschlossen. Die Entscheidung kam aus einen Zwang heraus:

  1. kleines Grundstück, da dies nur bezahlbar
  2. daraus folgend kann auch der Baukörper von der Fläche her nicht so groß sein.
  3. daraus folgend, wenn Haus/ Wohnfläche gerade ausreichend ist, wenn ich mit 4 Personen auch noch den Spitzboden zum Wohnen nutzen mußs, dann kann der HWR auch nur klein sein.
  4. wenn Grundstück klein, kann Gerätehaus auch nicht groß sein.

Derzeitig habe ich auch noch eine Laube auf Pachtland, welche auch noch verkauft werden soll. Beinhaltet Gartenmöbel, Gartengeräte, Grill, Gartenhächsler usw.

Entscheidung: - habe in meinen jetzigen Keller gesehen; habe in meine Laube gesehen; habe auf der Bauzeichnung den HWR gesehen und da kann bloß Keller rauskommen.

Als wenn ich ein großes Grundstück hätte, wo ich ohne viel teurer zu bauen ein Haus im Bungalowstil errichten könnte, wäre ein großer HWR und großes Gerätehaus sinnvoller.

Art des Kellers (unterschiedliche Kosten) auswählen bedarf im Vorfeld ein Bodengutachten.

Gert

Ich denke doch, dass wir von einem ganz normalen Baugrundstück ausgehen können.
Baugrundstücke sind meistens von den betreffenden Gemeinden vorbereitet und nicht mehr sumpfig und moorig.
So etwas würde kein normaler Mensch kaufen!!

gruß max

Hi Max,

in unserer Nachbarstadt ist die gesamte Innenstadt nur mit Pfahlgründung bebaubar, da die Stadt zwischen 2 Flußarmen liegt. Neues Bauland, das im Wassereinzugsbereich der Bäche liegt ist teilweise auch nur mit Pfahlgründung bebaubar.

also, die Bereitstellung durch Städte ist nicht argument für oder gegen Pfahlgründung.

gruss

Hallo !

Das hätte uns ganz sicher die Fragestellerin in ihrer Frage mitgeteilt. Bei ihr geht es ganz sicher um stinknormales Bauland.

Wer in so einer Gegend, wie Du sie beschreibst, einen keller baut, ist entweder verrückt oder bezahlt das fünffache der normalen kosten.

gruß max

Nochmal guter Max:

ich habe nur mitgeteilt, welche Fragen ich mir stellen würde, wenn ich mir gednaken um Keller oder nciht machen würde. ich habe nciht darüber spekuliert wie die Umgebung ist.

außerdem hast du nachgefragt, weil du bei Pfahlgründung an Pfahlbauten gedacht hast und die Problematik offensichtlich nicht kanntest.

gruss

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