Guten Tag liebe Experten. Ich habe einen urigen Bauerngarten gesehen, mit alten Blumensorten und romantisch angelegt; und jetzt würde ich gerne wissen, was einen typischen Bauerngarten noch so ausmacht, damit die Authentizität gewährleistet ist. MvFG und vielen Dank im Voraus.
Liebe Odette,
Der typische Bauerngarten richtet sich natürlich auch nach der Gegend aus der Du kommst.
Bei uns hat ein Garten:
meist eine quadratische Form
ist mit Holz - individuell - eingefasst - damit Hasen , Enten etc. sich nicht an den Salaten etc. gütlich tun.
Die Gestaltung innen ist jedem selber überlassen.
Ein Weg oder ein Kreuzweg machen sich gut.
Wasser in einem kleinen „Granter“ ist schon sehr praktisch.
Der Garten wird außen meist von Blumen eingefasst, links und rechts Flieder, Jasmin, Buchsbäume, Kletterrose - auf Bogen oder auch nicht.
Im Garten sind Kräuter - es muß keine Spirale sein! - Das ist eher Modern - meine Meinung.
Also Kräuter, die man täglich benötigt : Borretsch (Gurkenkrau), Fette Henne, Maggikraut, Zitronenmelisse, Thymian , Pfefferminze und natürlich Schnittlauch, Petersil.Rhabarber (freu mich schon auf morgen - erster Kuchen!) …
Salate nach Jahreszeit im Mistbeet und dann offen
Gurken, Tomaten, Bohnen (auf Stangen),Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren (am Zaun entlang) usw. -
Vielfalt ist angesagt.
Ich habe auch drinnen Blumen:
Rudbekia, Akelei, Bartnelken,Ringelblumen, Strohblumen, Rittersporn, Sonnenblumen, Schleierkraut, Margariten, Gladiolen, und DAHLIEN, Vergissmeinnicht, zum Binden von Wildsträußen in unserer Stube.
In jeder Jahreszeit sollte irgedetwas zu finden sein, was den Mittagstisch bereichert.
Es gibt viele Pflanzen, die nicht nur schön aussehen, die man sogar essen kann und auch noch robust sind, so daß sie sich selber aussäen und im nächsten Jahr wieder kommen: Lauch (blühen lassen und manchmal bilden sich dort kleine Lauchpflänzchen - gleich wieder einpflanzen.
Rukula - kommt immer wieder Knoblauch - vertreibt Mäuse und ist gesund.
ganz wichtig:
ein Garten muß in der NÄhe der Küche sein - damit die Wege bis dorthin nicht zu weit sind - dann wird er voll ausgenutzt.
Ich wünsche Dir viel Freude beim anlegen.
Je nach Größe kannst natürlich noch Johannisbeeren, Kartoffeln, usw.
noch ein Tipp:
am Tag der offenen Gartentüre (ca. im Juni - Juli ) viele Gärten ansehen und dann entscheiden : was kann ich auch erarbeiten? - Denn zeit kostet das allemal.
Liebe Grüße
Regina
Den „typischen Bauerngarten“ gibst es wahrscheinlich nicht. Jede Zeitepoche und jede Landschaft hat ihren eigenen Stil. Das Spektrum reicht von Gärten mit einigen kleinen Gemüse-, Obst- und Blumenbeeten bis hin zu fast parkartigen Gartenanlagen. Und doch… einige Merkmale sind seit Jahrhunderten gleich geblieben und stehen daher schon für einen „typischen“ Bauerngarten. Das Internet ist voll von Beispielen. Einen interessanten Überblick über die Historie von Bauerngärten findet man z.B. auch unter:
http://www.hradetzkys.de/bauerngarten_einfuehrung.php
Viel Spaß bei der Beschäftigung mit diesem wirklich wunderschönen Thema bzw. Hobby !
Rudolf Huland
Hallo Odette,
zu Bauerngärten gehören für mich: Gemüse (Kürbis,…), Kartoffeln, Tomaten, Zwiebeln, Salat und Kräuter (Frauenmantel,Borretsch, Goldrute, …, Rabarber, dazu noch etwas Beerenobst zur Selbstversorgung und Blumen für den romantischen Tatsch: Sonnenblumen,Wicken, Ringelblume, Rosen (bögen), Buchsbaum (wers mag), Stockrosen, Flockenblume, Margaritten, Malve, Scharfgarbe, Akelei, Lupine, Phlox, Dahlie, Zinie, Nelken, Klatschmohn, Jungfer im Grünen, Rittersporn, Königskerze, Kornblume, Kugeldistel, Bartnelke, Sonnenhut … Blumenkästen mit Geranien, ein Misthaufen, eine Holzbank, Holzleiter, Weidenkorb,Blechgießkanne, ein Steinbrunnen und ein Holzzaun (Staketenzaun) oder auch ein Weidenzaun, Kieswege und Katzen 
Herzliche Grüße
S. Sch.
Tut mir leid, ich kann nicht dazu sagen.
Ich hatte eine Antwort gesendet, ist denn nichts angekommen?