Hallo,
hoffe jemand kann mich bezüglich meiner Entscheidung für die richtige Baufinanzierung beraten.
Mal kurz die Eckdaten:
Wir wollen ein Haus bauen. Das Grundstück gibt es im Rahmen eines Erbbaupachtrechts von meinem Arbeitgeber (Universität).
Die Kosten für Haus und Nebenkosten (Hausanschlüsse, Außenanlagen, e.t.c.) belaufen sich auf etwa 146.00 EUR. Wie gesagt ohne Grundstück, da wir dafür eine monatliche Pacht entrichten.
Wir haben etwa 20.000 EUR Eigenkapital, welche aber vorrangig für Einbauküche und ein paar Möbel verwendet werden sollen (irgendetwas muss man in das Haus ja auch stellen).
Daher wollen wir ca. 140.000 EUR Kredit aufnehmen, nach Vorgesprächen mit ortsansässigen Banken trotz des geringen EK kein Problem da ich Beamter auf Lebenszeit bin und Freundin auch im öffentlichen Dienst.
Nun wollte ich mal bei Online-Vermittlern ein Alternativangebot zu Sparkasse und Co. einholen (hab es bei Interhyp probiert) und da kam die große Überraschung. Mit Erbbaupacht tun sich die meisten Banken wohl schwer, es hatten wohl nur 2 Banken ein Angebot. Das günstigste Angebot belief sich auf 4,65 Prozent nominal bei 10jähriger Zinsbindung und liegt erheblich über dem was Sparkasse und Co. haben wollen.
Da hatte ich doch mehr erhofft. Ist das typisch? Kennt jemand eine Bank die auch bei Erbbaupacht günstige Konditionen anbietet oder sollte ich es gar nicht erst weiter probieren und mir eine ortsansässige Bank suchen.
Noch eine weitere Frage. Mit liegt auch ein Angebot einer Bausparkasse vor, wo die Tilgung wärend der Zinsbindung in eine Bausparvertrag fliesst. Der Zinssatz klingt nicht schlecht, meine aber gelesen zu haben - dass da getrickst wird und sich solche Modelle im Moment eigentlich nie im Vergleich zu einem Annuitätendarlehen lohnen.
Wo sind da die typischen Fallen?
Gruß
Marko