Baufinazierung, wie am besten!

Hallo!

Ich bin kurz davor mir ein endreihenhaus zu kaufen! bevor das aber soweit ist muss ersteinmal die finanzierung stehen! dazu habe ich erstmal die bekanntesten banken in meinen umfeld genommen. der verkaufer gab mir dann aber einen tipp, und zwar bausparkassen. gesagt getan, wir sind zur leonberger gegangen (ist jetzt wuestenrot) also doch eine bekannte! Wieso koennen die so gute konditionen bieten niedrige zinsen, hohe tilgung und lange laufzeit. die finanzierung ist gekoppelt mit einem bausparvertrag, aber meine bank kann mir sowas nicht bieten vorallem nichts mit so langer laufzeit!? ausserdem angen die bereitstellungzinsen erst nach 7 monaten an, den einziehen koennen wir dort erst im august 2004(wie verhaelt sich das da mit der eigenheimzulage, das finanzamt sagtkaufvertrag zaehlt, aber wissen es auch nicht 100%)! ausserdem hat mir der berater erzaehlt das man aus jeder finanzierung nacch 10 jahren rauskommt, vom gesetzt her!? Was hat es mit der 100% auszahlung auf sich???

ich habe noch 1000 fragen, aber wenn ihr mir hier ersteinmal helfen koennt bin ich sehr dankbar! ach ja die bieten ein nominal zins von 4,95 auf 18 jahre und 6 (effektiv 5,06) monate bei 1,2% tilgung!?

Danke im voraus

Hallo,

wie verhaelt sich das da :mit der eigenheimzulage

so wie es derzeit aussieht, bekommst du die Eigenheimzulage, wenn Du in diesem Jahr noch den Kaufvertrag abschließt. Wenn der wirtschaftliche Übergang in 2004 ist und du in 2004 einziehst, bekommst du die Zulage von 2004 bis 2011. Wie gesagt, so sieht es heute aus…

ach ja die bieten ein nominal zins von 4,95 auf 18 jahre und 6 :frowning:effektiv 5,06) monate bei 1,2% tilgung!?

Diesen Zins gibt der Markt derzeit nicht her, abgesehen davon, dass eine solche Zinsbindung absolut unüblich und unwahrscheinlich ist. So wie du das schilderst, kann ich dir nur dringend empfehlen, dieses Angebot von einem unabhängigen Experten überprüfen (oder die Finger davon) zu lassen.

Freundliche Grüße

wolle

Hallo losmangas,
kurze Erläuterung in deinem Fall:
1-)Laufzeit eines Kredites ist der Zeitraum indem du den Kredit vollständig zurück bezahlst. Dieser wird dargestellt, damit der Kunde weiß, was muß ich zahlen um in xy jahren Schuldenfrei zu sein. Im Bereich der BSK wird ein Bausparvertrag über eine Höhe abgeschlossen und dann wird geschaut, welche monatlichen Beiträge kann der Kunde leisten. Dadurch ergibt sich ein Zeitraum, bis der Vertrag dann soweit bespart ist, das er zuteilungsreif ist und somit die weiteren Jahre finanziert werden kann. In deinem Fall wird es wahrscheinlich so sein, das du 18 Jahre lang den Bausparer bezahlen mußt, damit er dann das mindest Sparguthaben aufgebaut hat. Dadurch bindest du dich mit dem Sparvertrag an die BSK.
2-Die Zinsfestschreibung wird wahrscheinlich 10 Jahre sein. In den 10 Jahren ist der Zins den du zahlst also festgesetzt und verändert sich nicht. Nach 10 Jahren, also beim Ende der Festschreibung, kannst du einen anderen Anbieter wählen.
3- 100% Auszahlung heißt, das vom vereinbarten Darlehn 100% ausbezahlt werden. Es gibt auch die Möglichkeit sich nur 95% auszahlen zu lassen (bezahlt werden aber 100%) und dafür einen günstigeren Zins in anspruch zu nehmen. Ist halt ein Rechenbeispiel.
4-Eigenheimförderung gilt noch nach den alten Richtlinien ( noch!!!)
5- Was willst du noch wissen?

Grundsätzlich solltest du nicht der Meinung sein, das du nach 18 Jahren schuldenfrei bíst. Bei einer Tilgung von 1,2% wirst du bei ca. 31 Jahren liegen (ohne Sondertilgung).

Gruß
Martin

Hallo!

Ich bin kurz davor mir ein endreihenhaus zu kaufen!

bevor das
aber soweit ist muss ersteinmal die finanzierung stehen! dazu
habe ich erstmal die bekanntesten banken in meinen umfeld
genommen.

Wende dich mal an Hypothekenbanken - bieten günstigere Konditionen als Geschäftsbanken.

der verkaufer gab mir dann aber einen tipp, und zwar
bausparkassen. gesagt getan, wir sind zur leonberger gegangen
(ist jetzt wuestenrot) also doch eine bekannte! Wieso koennen
die so gute konditionen bieten niedrige zinsen, hohe tilgung
und lange laufzeit.

Ob die Konditionen so gut sind - muss man ganz vorsichtig beurteilen, weil du in der Regel drei(!)unterschiedliche Verträge abschließt, was das ganze total unübersichtlich macht.

  1. einen Sparvertrag - bis zur Zuteilung. (wo du doch eigentlich Geld brauchst und nicht sparen möchtest.)
  2. anschließend den Kreditvertrag
  3. einen Zwischenfinanzierungskredit bis zur Zuteilung ohne jede Tilgung.

Da der Zuteilungstermin vom Geschäft der Bausparkassen abhängt und somit nicht vorhersagbar ist - gibt es hier auch noch einen Unsicherheitsfaktor.

die finanzierung ist gekoppelt mit einem
bausparvertrag, aber meine bank kann mir sowas nicht bieten
vorallem nichts mit so langer laufzeit!? ausserdem angen die
bereitstellungzinsen erst nach 7 monaten an, den einziehen
koennen wir dort erst im august 2004(wie verhaelt sich das da
mit der eigenheimzulage, das finanzamt sagtkaufvertrag zaehlt,
aber wissen es auch nicht 100%)! ausserdem hat mir der berater
erzaehlt das man aus jeder finanzierung nacch 10 jahren
rauskommt, vom gesetzt her!? Was hat es mit der 100%
auszahlung auf sich???

Es gibt Finanzierungen, bei denen man weniger als 100% der Darlehenssumme ausbezahlt bekommt (und als Ausgleich einen niedrigeren Zinssatz bezahlt). Das kann für nicht selbstgenutzte Wohnungen unter gewissen Umständen steuerlich Sinn machen - bei dir sicherlich nicht.

ich habe noch 1000 fragen, aber wenn ihr mir hier ersteinmal
helfen koennt bin ich sehr dankbar!

ach ja die bieten ein

nominal zins von 4,95 auf 18 jahre und 6 (effektiv 5,06)
monate bei 1,2% tilgung!?

sind das die Konditionen der Bausparkasse??

Bankhypotheken nennen ihre Konditionen normalerweise für 1% Tilgung. Sie stellen dir das Geld also länger zur Verfügung.
Deshalb kannst du schon an dieser Stelle die Kondition nicht miteinander vergleichen.

Normalerweise lassen sich solche Kredite am besten vergleichen, indem man Tilgungspläne vergleicht, bei gleicher monatliche Zahlung.

Gruß Norbert

Hallo Losmangas,

okay, ich bin kein Bausparfreund, deswegen vielleicht etwas voreingenommen. Wenn man bereits einen (zuteilungsreifen) Bausparvertrag hat, ist es eine feine Sache, aber zur Finanzierung einen Bausparer abzuschließen, ist imho so ziemlich das Schlechteste, was die Bank einem anbieten kann.
Der Grund, warum sie das macht, ist eigentlich klar: sie verdient daran und zwar nicht schlecht, guck Dir mal allein die Abschlußgebühr an.

Dein Posting ist etwas unübersichtlich, deswegen roll ich das andersrum auf.

  1. Für die Eigenheimzulage: http://www.bmvbw.de/Eigenheimzulagegesetz-.548.htm
    Lies bitte auch das Gesetz selbst, ich glaube (kann aber auch daneben liegen): Neubau - Bauantrag bzw Kauf 2003, Fertigstellung und Einzug 2004, 8 Jahre Zulage. Altbau - Kauf 2003, Einzug 2004, 7 Jahre Zulage, da man dadurch ein Jahr verschenkt hat.

  2. Die Auszahlung sollte bei Eigennutzung immer bei 100% liegen, alles andere ist nur für Kapitalanleger steuerlich interessant.

  3. Wenn es schon um die Bereitsstellungszinsen geht, tipp ich mal auf Neubau. Es gibt durchaus Banken, die ebenfalls sechs und manchmal sogar mehr Monate ohne Bereitstellungszinsen anbieten.

  4. Bei längerer Zinsfestschreibung als 10 Jahre kann man nach 10 Jahren tatsächlich kündigen. Vorher ist das mit zusätzlichen Kosten verbunden.

  5. Tilgung… 1,2% Tilgung sind niemals, nie und nimmer 18 Jahre Gesamtlaufzeit…
    Denn die Gesamtlaufzeit berechnet sich nach der Tilgung und bei 1,2% Tilgung sind es 32-33 Jahre, grob gerechnet.
    Bei einer Laufzeit von 18 Jahren gesamt müßte man gute 3,4% anfängliche Tilgung haben.
    Übrigens, hohe Tilgung und lange Laufzeit schließen sich gegenseitig aus, denn wenn man hoch tilgt, hat man schnell abbezahlt.
    Falls Du mit diesen 18 Jahren eine lange Zinsfestschreibung meinst: das alleine ist auch nicht alles, s.u.

Eine gute Finanzierung sieht zur Zeit so ähnlich aus:
a) Zinsfestschreibung 10 Jahre. 15 Jahre, wenn man bereit ist, etwas höhere Zinsen in Kauf zu nehmen.
b) der Zinssatz wird sich wohl so um die 5% bewegen, Tabellen gibt es überall (Internet, Tageszeitungen, Banken). Die Beleihungsgrenze nicht vergessen! Und auch nicht, daß es immer nur Vorgaben sind, die tatsächlichen Zinsen können auch anders aussehen, je nach persönlichen Konditionen.
c) hohe Tilgung. So hoch es geht eben, denn bei den Zinsen jetzt sollte man versuchen, in den ersten 10 Jahren die Restschuld kräftig nach unten zu drücken.
Beispiel bei 100000 Euro Kredit:
Tilgung 1 % (5% Zinsen) - Restschuld nach 10 Jahren 87000 Euro, Monatsrate gesamt ca 500 Euro, schuldenfrei (gleichbleibende Zinsen vorausgesetzt) nach nicht ganz 36 Jahren.
Tilgung 2 % (5% Zinsen) - Restschuld nach 10 Jahren 74000 Euro, Monatsrate gesamt ca 584 Euro, schuldenfrei (gleichbleibende Zinsen vorausgesetzt) nach 25 Jahren
Tilgung 3 % (5% Zinsen) - Restschuld nach 10 Jahren 61000 Euro, Monatsrate gesamt ca 667 Euro, schuldenfrei (gleichbleibende Zinsen vorausgesetzt) nach nicht ganz 20 Jahren.

Das Gespenst steigender Zinsen oder warum man bei hoher Tilgung keine lange Zinsfestbindung braucht:
Je niedriger die Restschuld, desto mehr Spielraum hat man später. Sind die Zinsen niedrig, tilgt man weiterhin viel und ist schnell schuldenfrei. Steigen die Zinsen, reduziert man die Tilgung, dadurch verlängert sich die Laufzeit, aber man kann sich die Raten noch leisten.
Ist die Restschuld dagegen hoch, kann man nicht viel machen, denn Tilgung unter 1% geht nicht, also steigen die Raten.

d) Sondertilgungen vereinbaren, wenn in Zukunft mehr Geld zu erwarten ist :smile:! Machen nicht alle Banken gerne, aber wenn man das plant, sollte man sich eine Bank suchen, die mitmacht. Es macht absolut keinen Sinn, gutes Geld zu 2% Zinsen auf dem Bausparvertrag zu parken und gleichzeitig 5% Darlehenszins an die Bank zu bezahlen.

e) nicht die EHZ als fester Bestandteil der Finanzierung einplanen, lieber als Rücklage für Unvorhergesehenes, zumindest einen Teil davon. Wenn man die Finanzierung ohne EHZ nicht packt, sollte man die Finger davon lassen, denn dann hat man zu knapp kalkuliert.

f) Finger weg von allen Finanzierungsmethoden, in denen nicht laufend getilgt wird, sondern erst später aus Fonds, Lebensversicherungen, Bausparverrägen. Man bezahlt viel zu viel.

g) vergleichen und sich informieren, informieren, informieren, bis man dem Bankberater schon nach 10 Minuten Gespräch sagen kann, was an seinem Vorschlag nicht stimmt. Ohne genügend Vorbereitung wird man garantiert über den Tisch gezogen und nur mit genug Infos kann man die Banken gegeneinander ausspielen. Es ist schließlich eine langfristige Entscheidung, die zig Tausend Euro zusätzlich kosten kann, wenn man falsch beraten wurde.

Grüße

Helen

Hallo,

man kann (fast) generell sagen, daß Privatpersonen mit einem schnöden Hypothekenkredit, der momentan mit möglichst langer Laufzeit abzuschließen ist, am besten fährt. Bisher hab ich noch keine anderen Art der Rückzahlung gesehen, die für den Kreditnehmer (also Dich) günstiger ist.

Wieso koennen
die so gute konditionen bieten niedrige zinsen, hohe tilgung
und lange laufzeit.

Weil sie sich das Geld zu traumhaften Konditionen bei Dir und den anderen Bausparern leihen.

ausserdem angen die
bereitstellungzinsen erst nach 7 monaten an,

Wenn Du ein fertiges Haus kaufst, braucht Dich das nicht zu interessieren, da Du den Kaufpreis auf einmal bezahlst, wenn der Notar Dich dazu auffordert.

den einziehen
koennen wir dort erst im august 2004(wie verhaelt sich das da
mit der eigenheimzulage, das finanzamt sagt kaufvertrag zaehlt,
aber wissen es auch nicht 100%)

Das Datum des Kaufvertrags zählt. Wenn Du also vor dem 31.12.03 kaufst, also der gesamte(!) Vorgang über die Bühne gegangen ist, kriegst Du noch die Zulage. Da Du dann aber nicht dieses Jahr einziehst, verlierst Du für ein Jahr die Zulage, kriegst sie aber sieben Jahre lang. Wenn Du erst nächstes Jahr kaufst, kriegst Du sie null mal.

ausserdem hat mir der berater
erzaehlt das man aus jeder finanzierung nacch 10 jahren
rauskommt, vom gesetzt her!?

Das stimmt. Bei Verträgen mit längerer Laufzeit als zehn Jahren kann der Kunde einseitig aus der Finanzierung aussteigen, ohne das die Bank Ausfalentschädigung verlangen kann. Aber das geht m.W. nur bei Hypothekendarlehen.

Was hat es mit der 100%
auszahlung auf sich???

Früher gab es die Möglichkeit ein sog. Dissagio zu vereinbahren.
Wenn Du 100.000 DM aufgenommen hast, kriegtest Du nur z.B. 90.000 DM ausgezahlt, dafür aber einen günstigeren Zinssatz und die 10.000 DM konnten als Vorkosten von der Steuer abgesetzt werden. Die Auszahlung war dann in diesem Beispiel 90 %
Inzwischen ist das aber nicht mehr gegeben, weil es steuerlich nicht mehr absetzbar ist.

ich habe noch 1000 fragen, aber wenn ihr mir hier ersteinmal
helfen koennt bin ich sehr dankbar! ach ja die bieten ein
nominal zins von 4,95 auf 18 jahre und 6 (effektiv 5,06)
monate bei 1,2% tilgung!?

Bei diesem Kredit ist die Tilgung viel zu niedrig. Du wirst nie und nimmer nach 18 Jahren schuldfrei sein und wenn dann die Zinsen richtig hoch sind, kann es Dir die Finazierung zerdeppern.

Bei privaten Hypo-Darlehen gibt es drei Rückzahlungsgrundsätze

  1. Tilgen
  2. Tilgen
  3. Tilgen

So hoch wie Du es Dir leisten kannst.

Gandalf

Hallo,

da bist du gerade dabei auf den beliebtesten Trick der Bankmitarbeiter hereinzufallen! Diese Finanzierung wird nur aus folgenden Gründen vorgeschlagen:

  1. Die Mitarbeiter bekommen ordentlich Provision für jeden BSV
  2. Die BSKs wissen schon heute nicht mehr die an sich zuteilungsreifen Altverträge auszuzahlen. D.h. es muss schnell billiges frisches Geld von neuen Kunden her, damit man den Altkunden gegenüber vertragstreu bleiben kann (wenigstens mehr oder weniger)

Was die Sache für dich bedeutet: Niedrige Guthabenzinsen in der Ansparphase, keinerlei Garantie der tatsächlichen Zuteilung zum heute prognostizierten Datum (s.o.) mit der Folge einer vermutlich notwendig werdenden teuren Zwischenfinanzierung.

Hat man auch noch versucht dir ein Vorausdarlehen auf die EHF zu gewähren? Bloß die Finger weg davon. Dies ist Risiko hoch drei, denn in einer ordentlichen Finanzierung wird diese nur als Rücklage für (sicher eintretende) Notfälle eingeplant. Diesen Notnagel verschenkst du sonst!

Momentan fährst du, wie schon viele andere hier geschrieben haben einfach, sicher und kostengünstig mit einem normalen Anuitätendarlehen. Nix mit abgetretenen Lebensversicherungen, nix mit BSV, einfach nur saubere monatliche Rückzahlung, lange Laufzeit ggf. gestaffelt, wenn absehbar ist, dass zu einem bestimmten Zeitpunkt Darlehensteile abgelöst werden können, und natürlich Sondertilgungen. Momentan sind alle Banken Huren und verkaufen sich recht billig, d.h. du kannst bei den Konditionen mit hartem Verhandeln wirklich etwas herausholen. Lass dich nicht von den Schaufensterwerbungen beeindrucken, sondern verhandle mit einigen Anbietern über jeden einzelnen Punkt.

Wir hatten übrigens das Glück an einen Planer von größeren Wohnanlagen zu geraten, der hierfür auch gleich Finanzierungen mehr so als Hobby macht. Aufgrund der Größenordnungen in denen er tätig ist kann er direkt auf die großen institutionellen Anbieter zugreifen, die gegenüber dem Endkunden gar nicht in Erscheinung treten. Er sagte uns dann auch ganz klar, dass er entweder über einen bestimmten Prozentsatz vom Zinssatz an der Vermittlung verdienen würde, oder wir auch direkt ihn pauschal abgelten könnten, und dann seinen „Einstandszinssatz“ bekämen, wofür wir uns dann entschieden haben. Bei den Konditionen ist dann allen anderen möglichen Finanzierern schnell die Farbe aus dem Gesicht gefallen und selbst die Sparkasse bei der meine Frau Gewährsträgerin ist und die bis dahin alles getan hatte um uns zu gewinnen, musste aufgeben. Wir haben jetzt ein ganz normales Anuitätendarlehen, ausgezahlt von einer großen dt. Lebensversicherung. Ein Kollege hat es dann einige Wochen ebenso gemacht, erzählte von seinen Plänen einem Freund, der selbst auch in leitender Position bei einer Versicherung arbeitet, und hat über den dann sogar noch die Provision gespart und einen ähnlich guten (weiß nicht, wie unsere Versicherung in dem Moment angeboten hätte) Zinssatz erhalten.

Würde dir daher mal dringend raten, dich in deiner Nähe nach Leuten wie unserem Vermittler umzuhören.

Gruß vom Wiz

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

  1. Die BSKs wissen schon heute nicht mehr die an sich
    zuteilungsreifen Altverträge auszuzahlen. D.h. es muss schnell
    billiges frisches Geld von neuen Kunden her, damit man den
    Altkunden gegenüber vertragstreu bleiben kann (wenigstens mehr
    oder weniger)

Wenn Du Dich da mal nicht täuschst! Derzeit ist eher das Gegenteil der Fall. Bei dem derzeitigen Zinsniveau nimmt kaum jemand das Bauspardarlehen in Anspruch, d.h., die Bewertungszahlen, die den Zeitpunkt und die Reihenfolge der Zuteilung bestimmen, sinken, die Zuteilungsfristen werden kürzer (zumindest theoretisch; viele BSK haben Mindestbewertungszahlen eingeführt, die z.Zt. technisch locker unterschritten werden könnten, und das schon seit Jahren).

Er sagte uns dann auch ganz klar, dass er

entweder über einen bestimmten Prozentsatz vom Zinssatz an der
Vermittlung verdienen würde, oder wir auch direkt ihn pauschal
abgelten könnten, und dann seinen „Einstandszinssatz“ bekämen,
wofür wir uns dann entschieden haben.

Das darzustellen ist für einen Vermittler heute kein Problem mehr, allerdings sind die Kosten für den Kunden in etwa identisch, u.U. sogar noch teurer, weil ein „Honorar“ umsatzsteuerpflichtig ist, eine „Provision“ jedoch nicht. Da das Honorar sofort in einer Summe gezahlt wird, geht es vom Eigenkapital ab, d.h., das benötigte Darlehen steigt um das Honorar. (Beispiel für ein Darlehen von 100.000,-- € und einer erwarteten Provision von 1%: die Provision betrüge 1.000,-- €, das Honorar incl. MWSt 1.160,-- €. Der Provisionsverzicht ergibt bei einer 10jährigen Zinsbindung je nach Bank einen Zinsnachlass zwischen 0,12 und 0,14%, bestenfalls also 1.400,-- € in 10 Jahren. Wird das benötigte Darlehen um 1.000,-- € erhöht um das Honorar zu bezahlen, fallen in 10 Jahren bei den derzeitigen Zinsen gut 450,-- € zusätzlich an. Bleibt also eine Ersparnis von rd. 950,-- €. Ergebnis: ein Verlust von 210,-- €.

Freundliche Grüße

wolle

Hallo!

ich könnte jetzt sagen - das ist ganz einfach! aber so einfach ist es nicht.

  1. Lass dir den Durchschnitzzinssatz für den kredit für die laufzeit
    ausrechnen. und zwar zusammen für alle kredite, tilgungen, ansparungen etc.
    dann sieht die welt schon wieder anders aus.
  2. lass dir sagen wie groß ist meine restschuld nach z.b. 10 jahren?
    wenn du deine zinsen solange festschreibst. ist übrigens ein guter zeitraum. (oder jeder andere zeitraum bis zu dem keine änderungen in der finanzplanung eintreten)
  3. ich habe mir von allen angeboten sagen lassen „schriftlich“ wie hoch ist meine restschuld zum zinsbindungsende ? also hier die 10 Jahre.
    das habe ich von allen aufwendungen, also zinsen, bereitstellungsgebühren, disagio, etc, die in diesen 10 jahren angefallen sind abgezogen.
    und jetzt, oh wunder, stellst du fest der billigste ist nicht immer der günstigste.
    das streut um etliche 1000 EUROS.
    und ist leicht selbstnachzuvollziehen.
    und nicht vergessen - basil kommt !
    t.

PS.: gesetzliche und steuerliche oder sonstwie geartete vergünstigungen aus der finanzierung rauslassen. das ist dann deine notwehr gegen unvorhergesehenes. kommt bestimmt. auch bei dir.

mit dieser methode bin ich sehr gut gefahren.
t.

Ich bin kurz davor mir ein endreihenhaus zu kaufen! bevor das
aber soweit ist muss ersteinmal die finanzierung stehen! dazu
habe ich erstmal die bekanntesten banken in meinen umfeld
genommen. der verkaufer gab mir dann aber einen tipp, und zwar
bausparkassen. gesagt getan, wir sind zur leonberger gegangen
(ist jetzt wuestenrot) also doch eine bekannte! Wieso koennen
die so gute konditionen bieten niedrige zinsen, hohe tilgung
und lange laufzeit. die finanzierung ist gekoppelt mit einem
bausparvertrag, aber meine bank kann mir sowas nicht bieten
vorallem nichts mit so langer laufzeit!? ausserdem angen die
bereitstellungzinsen erst nach 7 monaten an, den einziehen
koennen wir dort erst im august 2004(wie verhaelt sich das da
mit der eigenheimzulage, das finanzamt sagtkaufvertrag zaehlt,
aber wissen es auch nicht 100%)! ausserdem hat mir der berater
erzaehlt das man aus jeder finanzierung nacch 10 jahren
rauskommt, vom gesetzt her!? Was hat es mit der 100%
auszahlung auf sich???

ich habe noch 1000 fragen, aber wenn ihr mir hier ersteinmal
helfen koennt bin ich sehr dankbar! ach ja die bieten ein
nominal zins von 4,95 auf 18 jahre und 6 (effektiv 5,06)
monate bei 1,2% tilgung!?

Danke im voraus

ach ja die bieten ein nominal zins von 4,95 auf 18 jahre und 6 :frowning:effektiv 5,06) monate bei 1,2% tilgung!?

Diesen Zins gibt der Markt derzeit nicht her, abgesehen davon,
dass eine solche Zinsbindung absolut unüblich und
unwahrscheinlich ist. So wie du das schilderst, kann ich dir
nur dringend empfehlen, dieses Angebot von einem unabhängigen
Experten überprüfen (oder die Finger davon) zu lassen.

Hi wolle,

diese deine Einschätzung ist total falsch. Viele wissen nicht, daß Festlegungszeiträume von 12, 15, 18, 20, 22 Jahren durchaus möglich und verhandelbar sind. Gerade dann, wenn sie mit BSV oder LV hinterlegt sind und die Tilgung dann nach diesen zeiträumen in tuto erfolgen kann.

gruss

Ich danke euch fuer die schnellen und…
…informativen antworten!

ciao