Baukosten bei Fertighaus

Hallo Zusammen,

ich habe mal ne Frage, angenommen ich habe den Preis für das Haus und das Grundstück, wieviel kommt noch auf mich zu?
Ohne Keller. Sprich Bodenplatte, Garage, Notar, Leitungen usw…

Haus und das Grundstück, wieviel kommt noch auf mich zu?

Ist das Grundstück bereits erschlossen ? Hat das Haus Bodenbeläge und Malerarbeiten ?

Ohne Keller. Sprich Bodenplatte, Garage, Notar, Leitungen

3,5 % Grunderwerbssteuer
ca. 1,5 % Notar und Grundbuch
Hausanschlußkosten, nicht abschätzbar, von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich und abhängig von der Entfernung des Hauses von der Straße
Außenanlagen (Zäunde Pflaster Garten)
Carport/Garage
Umzug

Erdaushub-und Abfahrt, Kanalanschlüsse,Bodenplatte evtl. Revisionsschacht,Einmessung Haus, evtl. weitere Erschliessungskosten wenn Neubaugebiet für Strasse, evtl. zusätzlicher Mutterboden, Grundstück planieren, Gartenanlage, Zaun, Schornstein für Haus (falls Kamin erwünscht), falls nicht im Hauspreis enthalten: Kosten für Statik, Architekt, Prüfstatik, Baugenehmigung, Anschlussgebühren Wasser/Kanal/Strom. Zugangstreppe und Hauseingangsplatte (falls nötig)
Notar- und Grunderwerbsteuerkosten und wenn das Haus nicht schlüsselfertig noch weitere…

Gruß

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Hallo,

die Frage kann man dir so schlecht beantworten ohne zu wissen was in der Bauleistungsbeschreibung steht. Werden zum Beispiel die Kosten für den Bodenaushub von der Baufirma übernommen, sprich sind die Kosten im Gesamtpaket für das Haus enthalten.

Außerdem schreibst du nicht ob das Grundstück erschlossen ist oder nicht.

Kosten die von den Angaben nicht betroffen sind und zusätzlich noch auf dich zukommen können sind: Notar- und Grunderwerbskosten, Hausanschlüsse (Kosten von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich), Garten und Pflasterarbeiten, Bauherrenversicherung, usw. usw.

Gruß

Samira

19.735,28 €! owt
owt.

owt.

könnte ein bisschen wenig sein…

nein, das reicht bei dem beschriebenen Gebäude und Grundstück.

Ralph

nein, das reicht bei dem beschriebenen Gebäude und Grundstück.

Ralph

Ich kann aus der Beschreibung keine Hausgrösse ersehen und weiß auch nicht wie tief der Kanal liegt, ob Trenn- oder Mischsystem, wie weit das Haus von der Strasse weg gebaut wird ob Hanglage oder eben, ob ein Revisionsschacht erforderlich ist…???

Fundamentplatte kann man ja schon mit ca. 12.000-15.000 € ansetzen und wenn Erdabfuhr gemacht werden muss, das ist teuer.

Und eine Garage hast du da auch schon drin?

Respekt.

Gruß

Hallo,
Fertighäuser sind in gleicher Qualität prinziell teurer als Massiv. Dazu kommt eine viel zu teure Bodenplatte. In aller Regel doppelt so teuer. Das liegt an der getrennten Vergabe. Und am Unwissen der Bauherren. Und die Bank bewertet ein Fertighaus auch schlechter. Das treibt die Zinsen. Weil ein Fertighaus schlechter verwertbar ist. Und die Dämmplattenfassade mit Moos und Algen.
Und da gibt es noch viele weitere Gründe.
Aber man sieht das ja schon an Ihrer Fragestellung. Hier ist noch viel Naivität im Spiel. Ich weiß wovon ich rede. Nach vielen Jahren in einer Branche kann man ein bißchen mitreden.
Oh je, ich denke jetzt habe ich was losgetreten. Jetzt kriege ich sicher auch böße Reaktionen.
Ich wünsche Ihnen einen guten ehrlichen Baufachmann als Berater. Verkäufer sind üblicherweise eben nur Verkäufer. Das ist deren Job.
Gruß
Baufixx

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Hallo!

Fertighäuser sind in gleicher Qualität prinziell teurer als
Massiv.

Ich würde das ungern so pauschal stehen lassen. Wir haben vor einigen Jahren ein Fertighaus gebaut. Vor diesem Bau zog sich eine etwa sechsmonatige Recherche mit dem Vergleich diverser Angebote hin. Im Ergebnis kamen wir zu dem Schluß, das wir keine Firma gefunden haben, die uns das von uns gewünschte Haus günstiger gebaut hätte als ein Fertighausanbieter.

Dazu kommt eine viel zu teure Bodenplatte. In aller
Regel doppelt so teuer. Das liegt an der getrennten Vergabe.
Und am Unwissen der Bauherren.

Wenn durch das Unwissen der Bauherren die Bodenplatte teurer wird, das ist das doch nicht dem Fertighaus zuzuschieben, oder? Unsere Bodenplatte wäre seinerzeit für ein Massivhaus deutlich teurer geworden, weil eine ganz andere Tragfähigkeit bzw. Belastbarkeit gefordert gewesen wäre. Unterm Strich haben wir die Platte etwa ein Drittel günstiger bekommen als sie für ein gleiches Massivhaus gewesen wäre. Trotz getrennter Vergabe. Allerdings stimme ich gern zu, das hier durch Unwissenheit vieles daneben gehen kann.

Und die Bank bewertet ein
Fertighaus auch schlechter. Das treibt die Zinsen. Weil ein
Fertighaus schlechter verwertbar ist.

Dem ist definitiv nicht so. Die Entscheidung für die Bauweise ist bei uns erst nach(!) der Kreditzusage gefallen. Der Bank war zum Zeitpunkt der Kreditentscheidung nicht mal bekannt, was wir für ein Haus bauen. Hier ging es ausschließlich um die üblichen Fragen bei einer Kreditvergabe: Einkommen, Sicherheiten, Bonität etc.

Und die Dämmplattenfassade mit Moos und Algen.
Und da gibt es noch viele weitere Gründe.

???

Ich bin nach wie vor überzeugt, das beide Bauweisen -Massiv oder Fertigteil- ihre ganz individuellen Vor- und Nachteile haben. Auf beiden Seiten der Medaille gibt es gute und schlechte Eigenschaften. Aber deswegen die Variante Fertigteilhaus als insgesamt schlechter darzustellen - ich weiß nicht.

Aber man sieht das ja schon an Ihrer Fragestellung. Hier ist
noch viel Naivität im Spiel. Ich weiß wovon ich rede. Nach
vielen Jahren in einer Branche kann man ein bißchen mitreden.
Oh je, ich denke jetzt habe ich was losgetreten. Jetzt kriege
ich sicher auch böße Reaktionen.

Nee, böse Reaktionen von mir gewiss nicht. Jeder darf von mir aus seine Meinung frei äußern, ich muß sie ja nicht teilen :smile:
Aber ich würde schon gern verstehen, warum Du so massiv gegen Fertigteilhäuser argumentierst. Vielleicht kann ich ja meinen Horizont erweitern.

Ich wünsche Ihnen einen guten ehrlichen Baufachmann als
Berater.

DAS allerdings unterschreibe ich sofort! Etwas besseres kann man kaum empfehlen.

Verkäufer sind üblicherweise eben nur Verkäufer. Das
ist deren Job.

Korrekt formuliert! Deswegen sollte man von dem, was die Verkäufer erzählen prinzipiell nur die Hälfte glauben und vom Rest Zwei Drittel vergessen. Am Ende hilft nur, das man sich selbst so umfassend wie möglich informiert.

Gruß vom

Dicken MD
*dernachwievorvonseinemFertighausbegeistertist*