Hallo,
leider kann man ohne genauere Informationen nur schlecht sagen, welche Produkte für Sie interessant oder passend sein könnten.
Es gibt, gerade bei der KfW, unzählige Programme die für Renovierungen/Sanierungen interessant sind. Weiterhin gibt es das „normale“ Wohneigentunmsprogramm und auch noch viele weitere. Ob, und wenn ja welches dieser Programme für Sie interessant ist, kann man nur in einem gemeinsamen Gespräch mit dem Berater ermitteln.
In einem Beratungsgespräch benötigt ein guter Berater extrem viele Details von Ihnen, um Ihnen ein gutes und vor allem bedarfsgerechtes Angebot unterbreiten zu können. Das fängt dabei an, ob Sie es sich um einen Neubau oder Kauf handelt. Bei einem Neubau gibt es andere Förderungen als bei einem Kauf. Handelt es sich um einen Kauf: Welche Renovierungsmaßnahmen stehen an und in welchem Umfang. Darüber hinaus: Was ist Ihnen persönlich wichtig: Schnelle Entschuldung? Niedrige Rate? Möglichst flexibel? usw.
Aus all den Informationen die der Berater im Normalfall innerhalb von 1,5 bis 2 Stunden von Ihnen erfährt (sofern es sich um ein Erstgespräch handelt), kann er Ihnen dann ein entsprechendes Angebot stricken. Hat er gut analysiert, wird er Ihnen die perfekten Produkte dazu anbieten, die es sicherlich gibt.
In Bezug auf Fördermaßnahmen muss man leider sagen, dass die Banken, gerade spezielle Programme der KfW oder der WfA (sofern möglich) eher selten anbieten, weil die Berater die Programme leider selbst nicht zur genüge kennen. Darüber hinaus verdient die Bank natürlich weitaus mehr, wenn sie Ihre eigenen Produkte verkauft…
Eine Checkliste, was eine Bank anbieten sollte oder nicht kann man also pauschal nicht erstellen, weil es da locker mal über 30 Varianten gibt und noch mehr…
Empfehlen kann ich allerdings die Website der KfW.
http://www.kfw.de/DE_Home/Service/Foerderprogramme_a…
Dort findet man eine Übersicht der Programme für Privatpersonen unterteilt nach den Bereichen (Bauen, Renovieren usw.). Da kann man sich mal die Sachen durchlesen und die Programme, von denen man meint dass sie passen, auf jeden Fall im Beratungsgespräch anbringen.
Darüber hinaus können Sie sich natürlich mal die „Standard“-Baufinanzierungsmodelle anschauen.
Der absolute Standard ist die ganz schlichte Baufinanzierung mit einem Annuitätendarlehen gegen Grundschuldabsicherung mit Festzinsschreibung (oftmals
10 Jahre, kann aber je nach Finanzierungsmodell durch-
aus auch mal auf 5 oder 7 oder 15 Jahre gelegt werden).
Je nachdem, wie Ihre eigenen Wünsche und Finanzierungsmöglichkeiten in Bezug auf die monatliche Belastung sind, empfiehlt sich oftmals ein Bausparvertrag, der die Restschuld oder wenigstens einen Teil davon absichert.
Weiterhin haben Sie die Möglichkeiten ein Annuitätendarlehen mit variablem Zinssatz zu wählen. Hier wird der Zinssatz alle 3 Monate an den aktuellen Marktzins angepasst. Diese Variante birgt gewisse Risiken wenn der Zinssatz steigt, hat dafür den Vorteil dass Sie zwischendurch zurückzahlen bzw. in beliebiger Höhe sondertilgen können, ohne Zinsaufschläge in Kauf nehmen zu müssen (empfiehlt sich z. B. bei Leuten, die Geld erwarten, habe dies schon mehrere Male bei Soldaten mit Auslandseinsätzen gemacht, die größere Summen aus den Einsätzen erhalten…).
Dies sind nur mal so 3 Ideen. In allen Ideen würde ich immer das Wohneigentumsprogramm der KfW einbauen…
Ich hoffe ich konnte zumindest ein bisschen helfen, aber wie gesagt, ein gutes Angebot kann nur ein Berater schneidern der die Details kennt…
Gruß,
babo84