Hallo,
in einem Wohnhaus, vier Wohnungen, finden seit sechs Monaten Um- Ausbauarbeiten statt mit erheblicher Lärmbelästigung. Die Mieter haben bisher nichts unternommen. Der Baulärm nimmt jedoch stetig zu. Begonnen wird bereits um 7.00 Uhr bis max. 18.00 Uhr. Einige Mieter sind nicht berufstätig und den ganzen Tag dem Lärm ausgesetzt. Der Baulärm findet fast täglich statt aber mit gewissen Pausen, d.h. Pausen von 1-3 Wochen zwischendurch. Manchmal wird auch nur 3-4 Stunden täglich gearbeitet. Der Vermieter führt keine Gespräche mit den Mietern, da hier sofort Streitgespröche aufkommen und man sich nicht versteht. Niemand weiß, wie lange die Bauarbeiten noch andauern und es gibt auch keine Infos, wie lange diese Bauarbeiten noch durchgeführt werden und was im Einzelnen gemacht wird. Auch an Samstagen finden solche Arbeiten statt von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr. Der Vermieter bewohnt im 1. Stock beide Wohnungen. Eine davon ist untervermietet. In den unteren beiden Wohnungen befinden sich ebenfalls Mieter.
Die Einzelheiten: Ausschachten und Umbauarbeiten im Keller. D.h. Wände werden aufgrund von Schimmelbildungen abgerissen, Stemmarbeiten mit Bauschutt und Abfuhr, neue Rigipswände werden eingebaut, eine Grube wurde gegraben. Neue Raumaufteilung im Keller. Wasserrohre werden abgerissen und neu verlegt.
Obere Etage: In zwei Wohnungen der oberen Etage finden ebenfalls Bauarbeiten statt. D.h. auch hier werden Wände eingerissen, Stemmarbeiten finden statt, neue Bäder werden eingebaut samt Sanitäreinlagen, neue Abwasserrohre sowie Elektrik. Abschlagen alter Kacheln.
In den Wohnräumen finden ebenfalls Stemmarbeiten an Decken und Böden statt, alte Dielen werden herausgerissen und gegen neue ersetzt.
Müssen die Mieter das hinnehmen? Gibt es evt. auch rückwirkend etwas zurück?