Baum von Nachbar steht gefährlich nah am Grundstück

Servus.

Folgendes. Aufgrund der aktuellen Stürme mache ich mir wieder Gedanken um den Baum im Grundstück des Nachbarn. Es ist ein Nadelbaum und er steht maximal 0,5 Meter von meinem Zaun weg. Der Baum ist bestimmt schon 20 Meter hoch.

Der Abstand vom Zaun bis zu meinem Haus sind ca. 6 Meter. Der Baum steht also genau auf der Höhe von meinem Haus. Also wenn er kippt, fällt er mit ziemlicher Sicherheit auf mein Haus. Noch dazu kommt, dass der Wind immer in die Richtung meines Hauses geht. Also er wird immer in Richtung Haus gedrückt.

Heißt wenn der Baum fällt, fällt er direkt in mein Dach. Nun wohne ich unter dem Dach. Sollte der Baum umstürzten wird es gefährlich für mich. Wenn er durchs Dach kommt werde ich ja erschlagen.

Wir wohnen seit 20 Jahren hier. Den Nachbar kann man nicht ansprechen, da es sich um ein Mehrfamilienhaus handelt und der Vermieter nicht darin wohnt. Ich habe auch keine Adresse oder Telefonnummer. Bundesland: Bayern.

Wie kann ich nun dagegen vorgehen? Oder habe ich keine Chance mehr, da schon mehr als 5 Jahre vorbei sind?

Danke. Schonmal.

Hallo.
Ohne genau Bescheid zu wissen, würde ich mich mal an das ortsansässige Grünflächenamt wenden. Wenn das ein Griff ins Klo ist wirst du von denen aber mindestens erfahren, wer die richtige Adresse ist.
Gruß

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Zusätzlich kannst Du in dem Mietshaus jeden Mieter nach der Adresse des Vermieters fragen. Oder wo siehst Du da ein Problem?

Wenn Du dann die Adresse hast, schreibe den Besitzer höflich und unaufgeregt an (per Einschreiben), weise auf den Sicherheitsaspekt hin und daß Du ihn im Fall des Falles für alle Schäden haftbar machen müßtest.

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Gar nicht !
nach mehr als 20 Jahren kannst du nicht mehr gegen einen Baum vorgehen der zu dicht an Grenze gepflanzt wurde. Du hättest das damals machen müssen.
Die Gefahr ist auch nicht so hoch wie befürchtet, erschlagen wirst du sicherlich nicht. Der stabile Dachstuhl hält den Baum auf. Sicherlich berührt der Stamm zuerst die Dachtraufe (also die untere Dachkante und wird dort aufgehalten.

Die Standsicherheit des Baumes muss der Nachbar regelmäßig durch Fachkundige prüfen lassen. Sollte die nicht mehr gegeben sein,muss der Baum gesichert oder gefällt werden.

MfG
duck313

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Wenn der Baum umfällt bei einer Windgeschwindigkeit bis Windstärke 9 haftet der Grundstückseigentümer. Ab Windstärke 10 haftet der Grundstückseigentümer nicht mehr, dann ist es Naturereignis und höhere Gewalt.
Udo Becker

Wobei man die Kirche im Dorf lassen sollte, denn ich sehe das auch durchaus wie @duck313:

Bei uns ist beim letzten Sturm ein nicht gerade kleiner Nadelbaum auf die KiTa (Flachdach!) gefallen. Nachdem die Feuerwehr den Baum beiseite geschafft hat, konnte man sehen, dass die Dachrinne an der Stelle verbogen war, weswegen heute auch ein Dachdecker dort war, aber die KiTa konnte heute ohne Probleme betrieben werden.

So als Idee:
Bild Bild

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Nur mal theoretisch: wer von uns hier würde sich im Dachgeschoß schlafen legen, wenn er wüßte, daß in der Nacht ein 20m Baum auf es fallen würde?

Man muß nicht hysterisch werden, aber sich im Vorfeld nach Möglichkeit absichern.

„Das wird schon nicht so schlimm werden“ ist schnell und leicht gesagt. Wenn man der ist, der im Ernstfall evtl. konkret betroffen wäre, sieht das schon anders aus.

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Und deiner Meinung nach lautet die Absicherung

Äh, sorry, nein. Jemand ist auch dann haftbar, wenn man ihn NICHT im Vorfeld darauf hinweist. Oder hast du hinten am Auto einen Aufkleber „wer mir reinfährt kann sich warm anziehen“?

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Ist es für Dich zu kompliziert zu verstehen, daß der Besitzer des anderen Hauses durch den Hinweis veranlaßt werden könnte Sicherungsmaßnahmen zu ergreifen?

Wie so oft: Wenn es um die Haut Anderer geht, ist es leicht Nervenstärke und Gelassenheit zu predigen.

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In solchen Fällen kann man da in ein öffentlicher Register nachfragen, nach Begründing des berechtigten Interesse gibt das Grundbuchamt die Daten herraus.

nun die Verjährung betägt auch hier 3 Jahre ab ende des jahres in den die ansprüchen etnstnaden sind. Aber wenn es am Baum neuse gibt, wie Pilzbefall, viel Totholz, dann kann man auf Grund der neu enstandenen Risiken auf dem nachbahrn zugehen.

Ein guter und Gesunder Baum fällt nicht einfach so um. Bei Stürmen kann es sein, dass die Wurzlen nicht mehr halten, aber da fällt in der Regel der Baum gemütlich und mit wenig Schwungkraft.

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Aber er kommt nicht durchs Dach, wenn er umstürzt. Um von oben zu kommen, obwohl er so nahe steht (beiläufig: die geschätzten 20 m dürften etwa 10-12 sein - vergleiche doch mal mit den Stockwerken in dem Mehrfamilienhaus), müsste er zuerst irgendwie nach oben gelangen; wenn ein Baum vom Sturm fällt, kippt er aber und hüpft nicht nach oben, um dann von oben in das Nachbarhaus einzuschlagen.

Mach Dir mal ne maßstabsgetreue Skizze - kläre zuerst, wie hoch der Baum ist.

Schöne Grüße

MM

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Das vermute ich auch. Was noch wichtig wäre: um welche Baumart handelt es sich?
Ist es ein Pfahlwurzler oder ein Flachwurzler? Danach richtet sich auch wie stark der Baum durch Wind gefährdet ist. Besonders in Kombination mit den schon oben angesprochenen anderen möglichen Schäden an einem Baum.
Auf jeden Fall sollte man dafür sorgen, dass der Baumbesitzer durch regelmäßige Kontrollen absichert, daß rechtzeitig eingegriffen wird, wenn der Baum eine echte, aktuelle Gefahr darstellt.

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Die Gefahr ist auch nicht so hoch wie befürchtet, erschlagen wirst du sicherlich nicht. Der stabile Dachstuhl hält den Baum auf. Sicherlich berührt der Stamm zuerst die Dachtraufe (also die untere Dachkante und wird dort aufgehalten.

Erstaunlich, was du alles weißt, obwohl du weder die örtlichen Verhältnisse kennst, noch den Baum oder das Haus gesehen hast.
Ich jedenfalls habe noch vor kurzem Bilder in einer TV-Nachrichtensendung gesehen, die u.a. einen Baum zeigten, der ein Dach durchschlagen hatte.
Spätestens nach Zeynep fühlen sich meine Nachbarn und ich auch nicht mehr sicher in 6m Entfernung einer ca. 60-jährigen Birke zu wohnen. Wenn du oder Aprilfisch auch in diesem Fall so eine Garantie abgegeben könntest, würden wir ruhiger schlafen.

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beiläufig: die geschätzten 20 m dürften etwa 10-12 sein

Hast du den Baum vermessen oder wenigstens gesehen oder woher nimmst du ansonsten diese Erkenntnis?
Weil ich schlecht schätzen kann, bitte ich dich, mir mitzuteilen, wie hoch mein Baum wohl ist.

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Ach Liebelein,

Du plapperst daher, als hättest Du noch nie eine Fichte in einem Wohngebiet gesehen.

Und als hättest Du noch nie erlebt, wie sich Leute, die so unbedarft da rangehen wie @h.b.1., generell beim Schätzen von Höhen justament um den Faktor vertun, den ich angenommen habe.

Um Dir ein bisselchen auf die Sprünge zu helfen: Ein Baum mit 20 m Höhe wäre so hoch wie ein siebenstöckiges Haus. Wie viele von diesem Format hast Du schon in Gärten von Einfamilienhaus-Siedlungen gesehen?

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Also das Mehrfamilienhaus in dessen Grundstück der Baum steht hat 6 Wohnungen. Jeweils 2 in 1 Stock. Also EG + 1. Stock + 2.Stock. Der Baum ist deutlich höher als dieses Haus.

Es handelt sich um eine Blautanne. Ich habe eben ein Fertighaus. D.h. es ist nicht so stabil wie ein Ziegelbau.

Servus,

Das macht knapp neun Meter.

Mit 20 m wäre er doppelt so hoch.

Neun Meter plus Dach sind zwölf plus noch eine Etage für „deutlich“ sind 15 m.

Wenn eine 15 m hohe Tanne, die in 6 m Entfernung zu dem Haus steht, in dem Du wohnst, vom Sturm geworfen wird, kippt sie gegen Deinen Dachtrauf und schlägt nicht von oben ins Dach ein.

Mach schlicht mal eine maßstabsgetreue Skizze, dann kannst Du Dir das vorstellen und schläfst vielleicht wieder besser.

Schöne Grüße

MM

Moin Hellseher,

Du plapperst daher, als hättest Du noch nie eine Fichte in einem Wohngebiet gesehen.

Du willst mich wohl hinter die Fichte führen.
Woher weißt du, dass es eine Fichte ist?
Der Fragesteller hat „Nadelbaum“ geschrieben und unter denen gibt es Arten, die sogar sehr viel höher als 20m werden können.

Wie viele von diesem Format hast Du schon in Gärten von Einfamilienhaus-Siedlungen gesehen?

Du hast offenbar noch keine gesehen. Ich aber schon, denn ich wohne nicht nur einer Siedlung, in der ich so einen großen Baum gesehen habe, sondern einer davon gehört mir auch: Birke, ca. 60 Jahre alt, ca. 25m hoch, steht auf einer freien Fläche von 50 qm, 6m entfernt von einer DHH.
Also jemand, der diesbezüglich offensichtlich keine Ahnung hat, braucht mir bestimmt nicht auf die Sprünge zu helfen.

Ja, nee, is klar.

Un bei uns hat nehmlich der unvorsichtige Hausmeister vom Nachbarhaus vor 2.000 Jahren aus Versehen eine Sequoia gepflanzt, die ist zur Feier des Jubiläums, als sie 70 Meter Höhe erreicht hatte, von oben ins Dach vom Nachbarhaus reingehüpft.

Dass die Blautanne etwas mehr als 12, aber keine 15 m hoch ist, hast Du ja inzwischen gelesen. Oder hättest Du zumindest lesen können.

Viel Vergnügen noch wünscht

MM

Ja, nee, is klar.

Auch wenn es dir schwerfällt zu akzeptieren: Auch so ein Schlaumeier wie du, kann noch etwas dazu lernen.

Dass die Blautanne etwas mehr als 12, aber keine 15 m hoch ist, hast Du ja inzwischen gelesen.

Ach, was bist du wieder witzig. Ja, ich habe es gelesen, weil du es geschrieben hast und nur das hat Gültigkeit. Der Fragesteller selbst , der einige Meter davon entfernt wohnt, hat jedenfalls nicht geschrieben, dass der Baum >12< 15m hoch ist.