Hallo,
angenommen man habe eine WEG. Diese habe einen Garten mit 2 Bäumen, die gefällt werden sollten. Diese Bäume seien hoch und müßten ob der kleinen Größe des Garten „kanadisch“ gefällt werden (kanadisch - Mann auf Baum, Baum stückweise abgesägt).
Nun habe ein Mitglied dieser WEG eine Kettensäge erworben und fühlt sich fit genug, diese Arbeiten auszuführen wodurch die WEG erstmal Geld sparen würde.
Nun ginge alles gut: Mann säge, Baum falle dahin wo er hinsoll - fertich - WEG hätte Geld gespart.
Aber Annahme: Mann säge, Baum falle zum Nachbarn und mache dort ein bissl was kaputt - wer zahle den Schaden?
Und Annahhme II: Mann säge, Baum denke nicht daran zu fallen, dafür falle Mann - wer würde den Rolli zahlen? Der Kletterer selber (weil doof). Die WEG (weil „Auftraggeber“) oder der Verwalter?
Ich würde darum bitten, mir keine Meinungen (es müßte nach meinem Gerechtigkeitssinn so sein…) sondern nur „rechtliche Tatsachen“ (was auch immer das sei) mitzuteilen.
Mit freundlichen Grüßen
HVB