ich möchte mir einen Coutschtisch aus einer großen Baumstammscheibe werkeln. Die Scheibe sollte schon zwischen 70 cm und 100 cm im Durchmesser sein, Dicke 10-20 cm, Holzart etwas mehr oder weniger Wertvolleres (z.B. Eiche, Buche, Nuss……, keine Pappel), abgesägt nach Möglichkeit soweit wie möglich am unteren Ende des Stammes, damit auch die Maserung/Form schöner aussieht. Hat jemand eine Idee, wo ich danach fragen könnte?
Hallo,
dir ist schon klar, dass so eine große Scheibe über 50 kg Masse hat?
Wenn das Teil jemanden auf den Fuß fällt, sind die Knochen durch.
Den Tisch mal eben zur Seite schieben, ist nicht.
ich möchte mir einen Coutschtisch aus einer großen
Baumstammscheibe werkeln. Die Scheibe sollte schon zwischen 70
cm und 100 cm im Durchmesser sein, Dicke 10-20 cm, Holzart
etwas mehr oder weniger Wertvolleres (z.B. Eiche, Buche,
Nuss……, keine Pappel), abgesägt nach Möglichkeit soweit wie
möglich am unteren Ende des Stammes, damit auch die
Maserung/Form schöner aussieht. Hat jemand eine Idee, wo ich
danach fragen könnte?
Hallo, Danke für die Antworten!
Wenn’s einreist, ist auch nicht schlimm. Wg des Gewichts muss ich mir überlegen, was ich da machen soll; ich könnte ja mit der Dicke variieren.
Sägewerk ist 'ne gute Idee, müsste aber ein größeres Unternehmen sein. Kenn jemand eins im Raum Stuttgart??
Wenn’s einreist, ist auch nicht schlimm. Wg des Gewichts muss
ich mir überlegen, was ich da machen soll; ich könnte ja mit
der Dicke variieren.
Sägewerk ist 'ne gute Idee, müsste aber ein größeres
Unternehmen sein. Kenn jemand eins im Raum Stuttgart??
Hallo Amaee,
du könntest die Tischplatte umdrehen und Löcher reinbohren und/oder mit einem Stechbeitel Material entfernen im Innenbereich.
Das verringert das Gewicht. Und von oben, seitlich sieht es aus wie Vollmaterial.
Was ich jetzt nicht weiß ist, ob du vielleicht dann sogar das fehlende Material durch etwas ersetzen mußt was die „Tischplatte“ zusammenhält, wenn da Risse auftreten, die so tief sind wie die restliche verbliebene Toischstärke.
Das muß geklärt werden.
Wo du so recht große Durchmesser bekommst, rufe nacheinander Sägereien an, oder laß das jmd. tun der werktags mal paar Stunden am Stück telefonieren kann.
wenn man eine Scheibe aus einem Stamm derart behandelt, löst sie sich ziemlich bald in ihre Bestandteile auf. Die Statik von Holz funktioniert ein bissel anders - es ist kein Zufall, dass Tischplatten aus verleimten Brettern von Kernholz gemacht werden. Deswegen kann man die beschriebene Konstruktion nicht beliebig dünn machen und auch nicht irgendwie aushöhlen.
da täte ich zuerst den Waidelich in Waldenbuch und den Glohr in Ostfildern anrufen. Wenns dort nix ist, eher nordwestlich von Vaihingen/Enz weiter suchen: Dort hat es prächtige Buchen, von denen viele noch vor Ort verschafft werden.
Die Scheibe sollte schon zwischen 70
cm und 100 cm im Durchmesser sein, Dicke 10-20 cm, Holzart
etwas mehr oder weniger Wertvolleres (z.B. Eiche, Buche,
Nuss……, keine Pappel),
Hasel und andere Pflanzen kannst Du schon mal von der Liste streichen, da sie nie diese Größe und Stammdicke erreichen, wie von Dir gewünscht. Es bleiben nur die großen Bäume wie Eiche, Erle…
Eiche darf in BRD in der Größe nur mit 60000 Sondergenehmigungen gefällt werden - und wenn doch, dann ist die von Dir gewünschte Scheibe bereits unbezahlbar.
Die Antwort: Das meiste Holz mit derartigen Durchmessern wird importiert über den Holzhandel in Hamburg - kostet immer noch recht viel - und dann bleibt die Frage, ob ich es verantworten will, dass viele dieser Hölzer unter eher problematsichen ethischen udn moralischen Umständen gefällt werden.
Die Scheibe so wird wie schon erwähnt reißen und wird so ziemlich instabil. In viele Holzklötze und Stämme werden daher aus Metall Ringe eingeschlagen, welche das Reißen verhindern. Ich habe hier einen dicken Klotz aus Esche setehen - obwohl der schon recht lange steht arbeitet er und wäre mit den Rissen so als Tischplatte nicht mehr ausreichend belastbar und zum Teil auch eine Gefahrenquelle.