Hallo,
neulich war ein Kommando Stadtbediensteter damit beschäftigt, Baumäste abszusäbeln, die unterhalb der Baumkronen sprossen.
Warum müssen die weg und woher kommen die?
Gruß und Dank,
Christian
Hallo,
neulich war ein Kommando Stadtbediensteter damit beschäftigt, Baumäste abszusäbeln, die unterhalb der Baumkronen sprossen.
Warum müssen die weg und woher kommen die?
Gruß und Dank,
Christian
Hallo !
Da die Stadt dafür verantwortlich ist, dass keine Äste auf unsere Heiligtümer, die Autos, fallen, werden sie mit zunehmendem Alter gestutzt. Bäume altern unten zuerst. Viele der unteren Äste sind tot und es besteht die Gefahr, dass sie brechen. Deshalb müssen sie weg.
Es wird dabei aber nicht sehr wissenschaftlich vorgegangen, es werden mehr als notwendig abgesägt.
mfG Conrad
Hallo,
Bäume altern unten zuerst. Viele
der unteren Äste sind tot und es besteht die Gefahr, dass sie
brechen.
ich habe mich vielleicht unklar ausgedrückt: Was abgesäbelt wurde, waren kleine Ästchen (selten mehr als 30 cm lang und mit mehr als 10 Blättern), die ganz frisch im unteren Stammbereich sprossen, also relativ weit entfernt von dem, was man als Baumkrone bezeichnen würde.
Gruß,
Christian
Deshalb müssen sie weg.
Es wird dabei aber nicht sehr wissenschaftlich vorgegangen, es
werden mehr als notwendig abgesägt.
mfG Conrad
Was abgesäbelt
wurde, waren kleine Ästchen (selten mehr als 30 cm lang und
mit mehr als 10 Blättern), die ganz frisch im unteren
Stammbereich sprossen, also relativ weit entfernt von dem, was
man als Baumkrone bezeichnen würde.
ich glaube, die dinger heissen wassertriebe. sie beeinflussen das wachstum der pflanze negativ: sie nehmen ihr kraft, die dann z.b. für die ausbildung von blüten/früchten/krone fehlt und sie stören auch die wuchsform. nicht nur, daß es den gärtner ärgert, wenn der baum nicht wie geplant aussieht: äste, die sich kreuzen (dazu kommt es irgendwann mal, wenn man die triebe wachsen läßt), reiben aneinander, so daß wunden in der rinde entstehen, an denen sporen/krankheitserreger eindringen können.
ich habe mich vielleicht unklar ausgedrückt: Was abgesäbelt
wurde, waren kleine Ästchen (selten mehr als 30 cm lang und
mit mehr als 10 Blättern), die ganz frisch im unteren
Stammbereich sprossen, also relativ weit entfernt von dem, was
man als Baumkrone bezeichnen würde.
Das ist noch einfacher zu erklären :
Diese neu wachsenden Zweige (Büsche) wachsen im zweiten Jahr sehr schnell und versperren die Sicht, den (meistens) Fahrradweg und Fußweg. Sie sind jetzt noch problemlos wegzuknipsen. In zwei Jahren braucht man schon eine Säge.
Wir haben auf unsrem Grundstück ca 20 Eichen und andere Bäume und machen das auch jedes Jahr.
mfG Conrad
Wasser- oder wilde Triebe findet man dort kaum. Eine alte Chausseeiche hat keine wilden Triebe.
Den Betriebshof einer Stadt würde das auch wenig interessieren. Dort geht es um Gefahr, Überblick und Sicht. Alles, was einmal Schaden anrichten kann, wird beseitigt.
mfG Conrad
Hallo nochmal,
Diese neu wachsenden Zweige (Büsche) wachsen im zweiten Jahr
sehr schnell und versperren die Sicht, den (meistens)
Fahrradweg und Fußweg.
entschuldige, aber da muß ich lachen. Wenn man auf irgendeine Weise die Sicherheit von Radfahrern und Fußgängern in dieser Stadt verbessern wollte, hätte man dazu zig Möglichkeiten jeder nur denkbaren Art und würde sicherlich nicht mit ein paar Ästchen in 2-5 Meter Höhe an Bäumen anfangen, die von jedem Verkehrsweg mehr als 5 Meter entfernt stehen (konntest Du nicht wissen, weil die Information fehlte).
Gruß,
Christian
Na, dann lach!
Eine Antwort ist eben nur so gut, wie die Frage.
Dann frag die Stadt, warum sie Dir Unverständliches macht!
mfG Conrad
Na, dann lach!
Ich glaube, Du hast da was in den falschen Hals bekommen. Ich mache mich nicht lustig über Dich, sondern mich belustigte der Gedanke, daß 2 Leute mit Ausrüstung durch die Stadt laufen/fahren sollen, um ein paar Triebe in Überkopfhöhe zu beseitigen, während eine Straße weiter ein Eimer Asphalt die Verkehrssicherheit von Radfehrern mehr als nur ein bißchen verbessern könnte.
Also bitte nicht böse sein.
Gruß,
Christian
Hi,
ich glaube, die dinger heissen wassertriebe.
ich habe mal mit dem Stichwort recherchiert und nach den Beschreibungen von Wuchs und Farbe scheinen es tatsächlich diese Wassertriebe gewesen zu sein. Die Bäume stehen - nebenbei bemerkt - in der Nähe einer vielbefahrenen Einfallstraße, d.h. auch die davon ausgehende Belastung für Deinen Vorschlag.
Gruß,
Christian
Na, dann lach!
Ich glaube, Du hast da was in den falschen Hals bekommen. Ich
mache mich nicht lustig über Dich, sondern mich belustigte der
Gedanke, daß 2 Leute mit Ausrüstung durch die Stadt
laufen/fahren sollen, um ein paar Triebe in Überkopfhöhe zu
beseitigen, während eine Straße weiter ein Eimer Asphalt die
Verkehrssicherheit von Radfehrern mehr als nur ein bißchen
verbessern könnte.
Das eine hat mit dem anderen wohl nichts zu tun. Die Leute, die für die Bäume zuständig sind, nämlich das Gartenbauamt der Stadt, interessiert der Asphaltbelag der Straßen nicht im geringsten.
mfG Conrad
off topic
lieber conrad, wie die dinger heissen, ist doch piepegal. dass die stadtverwaltung andere gründe hat, als die von mir genannten, ist mir nach lesen des entsprechenden beitrags auch klar geworden. für einen gärtner spielen „meine“ gründe allerdings eine erhebliche rolle. daher schätze ich mein artikel etwas informativer und nützlicher ein als dein posting von eben.
Warum müssen die weg und woher kommen die?
Hi, Christian,
die biologischen Gründe, aus denen Wasserschößlinge beseitigt werden sind bereits genannt worden, wenn sie auch in diesem Fall nicht unbedingt einleuchten. Bei Nutz(Obst)bäumen kann ich diese Gründe noch erkennen, nicht aber bei Straßenbäumen.
Da käme eher der Begriff „Lichtraumprofil“ in die Debatte, d.h. dass man verhindern möchte, dass die Bäume die Straße in niedriger Höhe zuwuchern und den Straßenverkehr behindern.
Die Gesetzesgrundlage für den Vollzug ist § 61 Abs. 3 BPG: „Türen, Fenster, Storen und dergleichen dürfen nicht in den für den Verkehr bestimmten Raum von Strassen und Wegen aufgehen, Bäume und Sträucher nicht auf ihn hinausragen. Für den Verkehr bestimmt ist in der Regel der Raum bis 4,5m über und 50cm neben Fahrbahnen und 2,5m über Trottoirs und Wegen.“
Bei Alleebäumen wird das gemacht, allerdings machen das meist die LKWs beim Vorbeifahren.
Ein dritter Grund ist eher ein ästhetischer: Man möchte, dass die Bäume „ordentlich“ aussehen und nicht gar so struppig.
Grüße
Eckard
um Gesetzestext ergänzt
Na, dann schätz man schön.
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Moin Eckard,
Da käme eher der Begriff „Lichtraumprofil“ in die Debatte,
d.h. dass man verhindern möchte, dass die Bäume die Straße in
niedriger Höhe zuwuchern und den Straßenverkehr behindern.
Die Gesetzesgrundlage für den Vollzug ist § 61 Abs. 3 BPG:
„Türen, Fenster, Storen und dergleichen dürfen nicht in den
für den Verkehr bestimmten Raum von Strassen und Wegen
aufgehen, Bäume und Sträucher nicht auf ihn hinausragen. Für
den Verkehr bestimmt ist in der Regel der Raum bis 4,5m über
und 50cm neben Fahrbahnen und 2,5m über Trottoirs und
Wegen.“
ist schon verstanden, wobei das allerdings ein Schweizer Gesetz ist.
Ich bin aber sicher, daß sich in Deutschland eine ähnliche Vorschrift finden lassen wird.
Allerdings scheidet potentielle Verkehrsgefährdung hier als Grund für die Stutzmaßnahme weitestgehend aus. Ort des Geschehens ist die Dir möglicherweise nicht unbekannte Prinz-Georg-Straße, eine vierspurige Straße, bei der die beiden Fahrtrichtungen 20-25 Meter auseinander liegen. Auf eine Fahrtspur folgt ein ca. 3 Meter breiter Grünstreifen, ein ebenso breiter Gehwege, dann wieder zwei Meter Grünstreifen, der teilweise vier Meter breite Nordarm der Düssel, dann wieder Grünstreifen, Gehweg und Grünstreifen.
Die abgesäbelten Ästchen befanden sich teilweise in 6 Meter Höhe und waren sämtlichst nicht länger als 50-70 Zentimeter. Die Bäume selbst stehen dabei teilweise auf dem Grünstreifen zwischen Gehweg und Straße und teilweise zwischen Gehweg und Düssel. Eine Verkehrsgefärdug oder Behinderung vermag ich da nicht zu erkennen.
Der von Dir neu aufgeworfene Aspekt der Ästhetik ist allerdings auch nicht von der Hand zu weisen. Im Hofgarten ist noch nicht gesäbelt worden und die Bäume sehen da teilweise wie gerupfte Hühner aus. Mal sehen, wenn ich die Schurken noch einmal bei der Arbeit erwische, frage ich einfach mal nach.
Gruß,
Christian