Bauordnung (Berlin): Was bedeutet "verfahrensfrei"?

Hallo zusammen,

Laut der aktuellen Berliner Landesbauordnung sind Carports bis zu einer Grundfläche von 30m^2 „verfahrensfrei“. Mir ist nicht ganz klar, was das bedeutet. Es muss kein Bauantrag gestellt werden, das ist mir noch klar.  Ist aber eine „einfache“ Bauanzeige notwendig oder auch das nicht? Recherchen im Internet ergeben da unterschiedliche Ergebnisse…

viele Grüße
Felix

Hallo!

solt eigentlich nicht unterschiedlich interprtiert werden. Sache ist klar.

Hier etwa aus Bayern(da laufen die Uhren(Behördengänge) doch nicht anders!)

Wenn Sie eine bauliche Anlage errichten oder ändern, die nach der Bayerischen Bauordnung verfahrensfrei ist, bedeutet dies nur, dass Sie keinen Bauantrag stellen müssen und keine Baugenehmigung brauchen. Eine Prüfung Ihres Bauvorhabens vor der Errichtung durch die Bauaufsichtsbehörde erfolgt nicht. Sie sind selbst für die Einhaltung der geltenden Vorschriften verantwortlich. Sie müssen zum Beispiel Abstandsflächen einhalten und Vorgaben eines Bebauungsplans oder Vorgaben einer gemeindlichen, zum Beispiel einer Ortsgestaltungssatzung oder einer Werbeanlagensatzung, beachten. Welche speziellen Regelungen für Ihr Vorhaben bestehen, erfragen Sie bitte bei der Gemeinde.

Ist doch klar,oder ?

beachtet man die Maximalmaße des Carports und alle nachbarlichen und baurechtlichen Belange, dann ist nichts weiter zu machen. Man hat mit Behörde nichts zu tun.

Das heißt aber weder im verfahrensfreien noch im gehmigungspflichtigen Bauvorhaben, es kann nicht doch jemand Einsprüche(berechtigt oder nicht) einlegen.  Davor schützt auch keine Baugenehmigung.

MfG
duck313

Moin,

dann erscheint es mir doch als einfachste Lösung, das Amt direkt anzurufen und sich das von den Herrschaften, die das täglich anwenden, erläutern zu lassen. Hilfsweise würde ich einfach eine schriftliche Anzeige hinschicken, dass so etwas gebaut wird und dann sieh, was passiert.

Warum immer Umwege, wenn es direkter viel schneller und einfacher geht?!

Gruß
Ex.

Moin,

dann erscheint es mir doch als einfachste Lösung, das Amt
direkt anzurufen und sich das von den Herrschaften, die das
täglich anwenden, erläutern zu lassen.

Ich habe bisher leider vergeblich versucht, den Morsecode zu verstehen, den ich höre, wenn ich da anrufe. Entweder gleichmäßig lange Töne oder gleichmäßig kurze. Echte Menschen - Fehlanzeige… :wink:

viele Grüße
Felix