Wie verhalten sich eigendlich Bausparer in Inflationären Zeiten ?
Wie verhalten sich eigendlich Bausparer in Inflationären
Zeiten ?
genau wie die meisten anderen, weil die Anlage weniger als 10% bringt, ist ein Kaufkraftverlust unvermeidlich…
genau wie die meisten anderen, weil die Anlage weniger als 10%
bringt, ist ein Kaufkraftverlust unvermeidlich…
Aha, genau 10% also
. Ich würde mal sagen sagen, „wenn die Anlage weniger als den Inflationssatz“ bringt…
Andererseits hat ein Bausparer, den man vor einer Zeit hoher Inflation abgeschlossen hat, den großen Vorteil, dass der Kredit unschlagbar günstig ist (da niedrigerer Zinssatz verlangt wird als bei hoher Inflation).
Grüße,
Sebastian
genau wie die meisten anderen, weil die Anlage weniger als 10%
bringt, ist ein Kaufkraftverlust unvermeidlich…Aha, genau 10% also
. Ich würde mal sagen sagen, „wenn die
Anlage weniger als den Inflationssatz“ bringt…
Im Spiegel stand im März folgendes, der mit derGoldgeschichte,
ie EZB erhöht jährlich die Geldmenge um 12% dem steht ein relles BIP Wachstum von 2% gegenüber,macht unterm Strich 10% wertloses Papiergeld, sowas nennt sich dann INFLATION, nämlich die echte gefühlte beim täglichen Einkauf, nicht die mit dem ominösen Warenkorb,wo ich jedes Jahr ein Klavier kaufe…
Grüße,
Sebastian
LG
Mikesch
genau wie die meisten anderen, weil die Anlage weniger als 10%
bringt, ist ein Kaufkraftverlust unvermeidlich…Aha, genau 10% also
. Ich würde mal sagen sagen, „wenn die
Anlage weniger als den Inflationssatz“ bringt…Im Spiegel stand im März folgendes, der mit
derGoldgeschichte,ie EZB erhöht jährlich die Geldmenge um
12%
Das ist der Anstieg der Geldmenge in den letzten 12 Monaten, kein durchschnittlicher Jahreswert über die letzten Jahre.
dem steht ein relles BIP Wachstum von 2% gegenüber,macht
unterm Strich 10% wertloses Papiergeld,
Die Mühe, sich die monatliche Entwicklung im Jahr 2007 anzuschauen, hast Du Dir wohl genauso wenig gemacht wie die Redakteure des Spiegel. Kein Wunder, daß da so ein Unsinn rauskommt.
sowas nennt sich dann
INFLATION, nämlich die echte gefühlte beim täglichen Einkauf,
nicht die mit dem ominösen Warenkorb,wo ich jedes Jahr ein
Klavier kaufe…
Musikinstrumente machen im sog. Warenkorb 0,82 Promille aus.
Merke: Die Interpretation von volkswirtschaftlichen Kennzahlen sollte man Fachleuten überlassen.
Gruß
Christian
Aha, genau 10% also
. Ich würde mal sagen sagen, „wenn die
Anlage weniger als den Inflationssatz“ bringt…Im Spiegel stand im März folgendes […]
Also ich bezweifle, dass man die Rechnung Geldmengenwachstum minus Inlandsproduktwachstum istgleich Inflation so einfach aufstellen kann. Dem VWLer würden sich vermutlich die Fußnägel aufrollen
. Wenn es so einfach wäre, bräuchte man ja auch den Warenkorb nicht. Leider habe ich auch keine Ahnung von VWL und kann deine Rechnung nicht in irgendeiner fundierten Weise beurteilen.
Aber davon abgesehen hat der OP ganz allgemein nach „inflationären Zeiten“, nicht nach der Gegenwart gefragt.
Viele Grüße,
Sebastian
Hallo,
genau wie die meisten anderen, weil die Anlage weniger als 10%
bringt, ist ein Kaufkraftverlust unvermeidlich…Aha, genau 10% also
. Ich würde mal sagen sagen, „wenn die
Anlage weniger als den Inflationssatz“ bringt…Im Spiegel stand im März folgendes, der mit
derGoldgeschichte,ie EZB erhöht jährlich die Geldmenge um
12%Das ist der Anstieg der Geldmenge in den letzten 12 Monaten,
kein durchschnittlicher Jahreswert über die letzten Jahre.dem steht ein relles BIP Wachstum von 2% gegenüber,macht
unterm Strich 10% wertloses Papiergeld,Die Mühe, sich die monatliche Entwicklung im Jahr 2007
anzuschauen, hast Du Dir wohl genauso wenig gemacht wie die
Redakteure des Spiegel. Kein Wunder, daß da so ein Unsinn
rauskommt.
Das mag ja alles sein, ABER: Fakt ist doch, wenn ich mit meinem Klein-Brötchen-Einkommen einkaufen gehe, zahle ich von Monat zu Monat SEHR viel mehr Geld für die eigentlich immer gleichen No-Name-Einkäufe. Die Preise „galoppieren“ im Moment in die Höhe, es macht keinen Spaß mehr irgendwas einzukaufen. Wir sind nur zwei erwachsene Personen mit Hund. Aber glaube mir für 100,00 EURO Lebensmittel einzukaufen ist noch ein Spar-Rechen-Exempel, ständig überlegen wir: Kaufen wird jetzt das noch ein oder lassen wir es besser, damit dann an der Kasse uns nicht wieder der „tiefschlagende Preishammer“ trifft. Markenware oder so was kaufen wir schon lange nicht mehr, nur nach Billigwaren beim Billigdiscounter - was ja aber keine Aussage für die Qualität sein soll…
Und bei den augenblicklichen Benzin-und Ölkosten kommste auch sehr schnell an eine gewisse Grenze, da überlegen wir auch, können wir da jetzt noch mit dem Auto hinfahren - reicht das Benzingeld noch aus.
sowas nennt sich dann
INFLATION, nämlich die echte gefühlte beim täglichen Einkauf,
nicht die mit dem ominösen Warenkorb,wo ich jedes Jahr ein
Klavier kaufe…
Das sehe ich genau so, es geht um den echten gefühlten tatsächlich gekauften Einkaufskorb.
Musikinstrumente machen im sog. Warenkorb 0,82 Promille aus.
Merke: Die Interpretation von volkswirtschaftlichen Kennzahlen
sollte man Fachleuten überlassen.
MERKE: Die Interpretation solle man in der Tat in der Theorie wirklich Fachleuten überlassen.
ABER: In der Praxis wissen es am besten immer die, die in der Tat auch ständig einkaufen gehen, also die Preise und deren Anstieg ständig im Blick haben und diese mit ihren real sinkenden LÖHNEN oder aber etwa MINUS-RENTEN bezahlen müssen, es sei denn, man verdient SO viel, dass einem das egal sein kann…
Grüße
Marie
Gruß
Christian
gefühlte Inflation und Eigeninitiative
Hallo,
Das sehe ich genau so, es geht um den echten gefühlten
tatsächlich gekauften Einkaufskorb.
der Warenkorb bildet den tatsächlichen Einkaufskorb ab. Dieses dumme Gelaber mit einem Klavier oder einem halben Auto pro Monat kommt nur von den Leuten, die noch nie einen Blick in den Warenkorb geworfen haben. Dieser wird mit großem Aufwand zusammengestellt und orientiert sich an dem, was einige tausend Haushalte tatsächlich einkaufen und an das Statistische Bundesamt weitermelden.
Nachzulesen hier:
http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/des…
Daß die gefühlte Preisentwicklung von der gemessenen abweicht ist nicht neu und liegt daran, daß Preiserhöhungen bei den Dingen, die man täglich an der Kasse bezahlen muß, stärker wahrnimmt, als die Preisentwicklung der Dinge, die man monatlich per Dauerauftrag oder nur alle paar Jahre oder Monate - aber dafür in größeren Summen -bezahlt. So sind Telekommunikation, Kleidung, Möbel, Unterhaltungselektronik usw. entweder billiger oder vom Funktionsumfang besser geworden. Der größte Posten der meisten Haushalte, die Miete, steigt seit etlichen Jahren nicht nennenswert, wenn man mal von speziellen Lagen absieht.
Hinzu kommt, daß auch Preissenkungen bei Lebensmitteln u.ä. nicht, die Preiserhöhungen aber sehr wohl wahrgenommen werden. So bewegen wir uns heute bei Grundnahrungsmitteln in etwa auf dem Niveau von Mitte der 90er, wenn man mal eine normale Inflation von 2-3 Prozent annimmt.
Beispiele:
Brötchen von 37 Pfennig auf 27 Cent, macht 2% p.a.
Liter Milch von 1,09 DM auf 0,85 Cent, macht 3% p.a.
Kilo Schweinefilet von 19,99 DM auf 7,99 Euro, macht minus 2% p.a.
MERKE: Die Interpretation solle man in der Tat in der Theorie
wirklich Fachleuten überlassen.
ABER: In der Praxis wissen es am besten immer die, die in der
Tat auch ständig einkaufen gehen, also die Preise und deren
Anstieg ständig im Blick haben und diese mit ihren real
sinkenden LÖHNEN oder aber etwa MINUS-RENTEN bezahlen müssen,
es sei denn, man verdient SO viel, dass einem das egal sein
kann…
Keine Ahnung, was Du mit sinkenden Löhnen meinst. Zugegeben: die reinen Tariferhöhungen liegen in einer schmalen Bandbreite um die Inflationsrate mit einer leichten Tendenz zu rückläufigen Netto löhnen. Die tariflichen Bruttolohnerhöhungen liegen insgesamt über der Inflationsrate.
Für den Unterschied zwischen Brutto und Netto sind aber nicht die Gewerkschaften zuständig, sondern die Politiker. Für den über Tarifabschlüsse hinausgehenden Bruttolohnzuwachs ist der Arbeitnehmer außerdem selbst verantwortlich. Wer also in der Einheitssuppe der Tariferhöhungen mitschwimmt, sollte mal überlegen, woran das liegt.
Gruß
Christian
Das, was Christian hier schreibt, ist fachlich qualifiziert und findet meine volle Zustimmung, was ich nicht von jedem Beitrag in diesem Artikelbaum sagen kann.
Stammtischparolen helfen nicht weiter.
Gruss Roland
Eine wirklich süße Diskussion
))
Wenn die Geldmenge um 12% wächst, das BIP aber nur um 2, muss es logischerweise 10% Inflation geben!
Natürlich werden alle Artikel, die vorher im Umlauf waren, durch die neu hinzugekommenen ersetzt, ist ja kein Platz für weitere Handelsware 
Wenn in Deutschland 2 Mio Autos zugelassen sind und weitere 150.000 gebaut werden, müssen logischerweise 149.995 verschrottet werden, sonst stimmt die Rechnung nicht mehr (die fehlenden 5 sind jetzt in Osteuropa).
Hat eigentlich jemand bemerkt, dass die Milch preiswerter geworden ist? Hat da jemand so laut geschrien wie bei der letzten Preiserhöhung?
Es lebe die „Bild“
Wie verhalten sich eigendlich Bausparer in Inflationären
Zeiten ?
Hallo,
vorweg: „inflationäre Zeiten“ sind „normale“ Zeiten.
Stagnation, Deflation oder Stagflation sind deutlich seltener und für die Wirtschaft und somit den Bürger nicht wirklich besser (siehe Japan).
Du meinst wohl Zeiten, in denen sich die Inflation stark nach oben bewegt und somit vom Bürger stärker wahrgenommen wird?
Ich gehe darüber hinaus davon aus, dass Du mit Deiner Frage nicht denjenigen meinst, der den Bausparvertrag benutzt und sich dadurch als „Du Bausparer!“ beschimpfen lassen muss, sondern die „Anlageform“ an sich?
In diesem Fall musst Du zwei Phasen unterscheiden:
-
Ansparphase:
Hier geht es dem Geld im BSV wie in jedem anderen niedrig verzinsten Sparplan mit festgelegter Zinszahlung: Die Nettorendite sinkt. Ggf in den negativen Bereich. -
Darlehensphase:
Die Inflation wirkt auf den gesamten Darlehensbetrag. Theoretisch bezaahlen sich also x % (x=Inflation) p.a. des Darlehens von selbst zurück.
Das setzt allerdings voraus, dass das Einkommen (und der Gegenwert der Immobilie) mindestens um den gleichen Prozentsatz ansteigen.
Was tun?
z.B.: BSV in Zeiten niedriger Zinsen (und Inflation)abschließen und niedrige Darlehenszinsen sichern.
Wenn Inflation und Zinsen steigen, außerhalb des BSV ansparen und den so angesparten Eigenkapitalanteil so einzahlen, dass zum gewünschten Zeitpunkt die Bewertungszahl erreicht ist.
BauFi für Fortgeschrittene 
Es grüßt der Money-Schorsch
Hallo,
Hallo,
meine „Nachredner“ geben Dir zwar Recht, aber ich sehe es etwas anders. WARUM lebt dann wohl jeden 3. Kind UNTER der Armutsgrenze. Und wenn Politiker oder „Funktionäer“ sich in einer beliebten Sonntagsabend-Talkschau hinsetzen und behaupten man könne sich mit ca. 4 EURO am Tag sehr ausgewogen ernähren das ist das für mich völliger Unsinn. Man kann sich (wie Gegenredner in dieser Sendung auch sehr wohl sagten) mal über einen kurzen Zeitraum SO ernähren, aber dann hat man sehr schnell Defizite, und das Kind hat noch nicht einmal z. B. ein Eis oder ein wenig Süßes usw. oder frisches Gemüse zu essen bekommen. Geschweige denn, was die Schulen heute alles so einfach fordern: Mal Bücher für einen Betrag, dann muß es eine Klassenfahrt für viel Geld sein und wenn DEIN eigenes Kind da nicht mitfahren darf, WEIL es eben unter der Armutsgrenze lebt, wird es von den anderen Kindern schnell ausgeschlossen und verspottet.
DAS finde ich z. B. auch nicht ssoo klasse. Aber es fehlt ja in Deutschland wohl offensichtlich schon eine funktionierende Versorgung mit Grundnahrungsmitteln - oder weshalb in jeder Stadt die TAFELN e. V., Kleiderspenden, in unserer Stadt gibt es sogar eine privat organisierte Tafel für Schulkinder, die werden bei Schulantritt mit Schulranzen, Hefte und kompletter Erstausstattung -gebraucht und von den Spendern selber zu dieser Einrichtung gebracht- versorgt, weil soviel Spaß macht bestimmt nicht?
Sehr wohl nehme ich auch die Preissenkungen wahr, ich bemerkte tatsächlich, dass Butter und Milch wieder etwas billiger geworden ist, ich bemerke aber genauso gut, dass z. B. Obst und Salate und einige Grundnahrungsmittel sehr viel teurer geworden sind.
Ebenfalls das notwendige HEIZEN der Wohnung, da die Energieträger über die Maßen hinaus teurer geworden sind, und dieses Geld dann die Leuten fehlt wenn sie was wichtiges kaufen müssen.
Hast Du schon mal versucht von 4,00 EURO täglich -incl. Trinken und Extras, Obst, Eis usw.- einen längeren Zeitraum auszukommen?
Man muß auch die ärmeren Mitmenschen verstehen. Die meisten sind ja evtl. zufrieden und arangieren sich mit dem Minimum, gehen zur Tafel oder haben Freude und Bekannte wo sie mal was geschenkt bekommen.
Aber: Ohne diese „Hilfs-Netzwerke“ die ALLE ehrenamtlich sind, sähe es in Deutschland sehr finster aus…
Das sehe ich genau so, es geht um den echten gefühlten
tatsächlich gekauften Einkaufskorb.
der Warenkorb bildet den tatsächlichen Einkaufskorb ab. Dieses
dumme Gelaber
- du meinst MEIN dummes Gelaber? Ich besitze weder ein Klavier noch ein halbes Auto -
mit einem Klavier oder einem halben Auto pro
Monat kommt nur von den Leuten, die noch nie einen Blick in
den Warenkorb geworfen haben. Dieser wird mit großem Aufwand
zusammengestellt und orientiert sich an dem, was einige
tausend Haushalte tatsächlich einkaufen und an das
Statistische Bundesamt weitermelden.
Weißt Du eigentlich, dass viele „ärmere“ Menschen sich schämen nicht mehr kaufen zu können, dass sie an den Kassen denken die anderen Menschen sehen jetzt, dass ich arm bin anhand dessen was ich einkauft habe. SOLCHE Leute werden mit Sicherheit nicht von irgendeinem statistischem Bundesamt befragt, da sähe die Realität sicher ganz anders aus.
Nachzulesen hier:
http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/des…
DANKE.
Daß die gefühlte Preisentwicklung von der gemessenen abweicht
ist nicht neu
exakt
und liegt daran, daß Preiserhöhungen bei den
Dingen, die man täglich an der Kasse bezahlen muß, stärker
wahrnimmt,
das stimmt so.
als die Preisentwicklung der Dinge, die man
monatlich per Dauerauftrag oder nur alle paar Jahre oder
Monate - aber dafür in größeren Summen -bezahlt.
Das sehe ich anders. Wenn z. B. meine Grundstücksbescheide fällig werden, muß ich im Monat davor im laufenden und im Monat danach immer irgenwie diese Summe einsparen, damit ich einmal im Quartal das bezahlen kann.
Nimm einen Arztbesuch: Was meinst Du, wieviele Menschen sich keinen leisten können, erstmal die blöden 10 EURO „Eintrittsgeld“ (alleine der Begriff ist schon lächerlich), dann nimm die Medikamente, alle müssen mit Zuzahlung gekauft werden. Brillen oder Zahnersatz sind ein unschätzbarer Luxus-Artikel für die, die es sich leisten können. Für eine lächerliche Krone bei Zahnarzt gibst Du ganz schnell mal SEHR viel Geld aus.
So sind
Telekommunikation, Kleidung, Möbel, Unterhaltungselektronik
usw. entweder billiger oder vom Funktionsumfang besser
geworden.
DAS stimmt genau. Nur, welcher ärmere Haushalt kann sich exakt diese Dinge leisten, neue Möbel? Telekommunkation? neue Kleidung? Die gehen zur Kleiderkammer oder ins Möbel-Secound-Hand-Haus…
Viele haben überhaupt noch keinen PC.
Der größte Posten der meisten Haushalte, die Miete,
steigt seit etlichen Jahren nicht nennenswert, wenn man mal
von speziellen Lagen absieht.
ABER: Was ist mit der Zweitmiete: Den Nebenkosten, siehe Heizung, Wasser-Abwasser usw.
Hinzu kommt, daß auch Preissenkungen bei Lebensmitteln u.ä.
nicht, die Preiserhöhungen aber sehr wohl wahrgenommen werden.
So bewegen wir uns heute bei Grundnahrungsmitteln in etwa auf
dem Niveau von Mitte der 90er, wenn man mal eine normale
Inflation von 2-3 Prozent annimmt.Beispiele:
Brötchen von 37 Pfennig auf 27 Cent, macht 2% p.a.
Liter Milch von 1,09 DM auf 0,85 Cent, macht 3% p.a.
Kilo Schweinefilet von 19,99 DM auf 7,99 Euro, macht minus 2%
p.a.
Ja, das ist soweit korrekt.
MERKE: Die Interpretation solle man in der Tat in der Theorie
wirklich Fachleuten überlassen.
ABER: In der Praxis wissen es am besten immer die, die in der
Tat auch ständig einkaufen gehen, also die Preise und deren
Anstieg ständig im Blick haben und diese mit ihren real
sinkenden LÖHNEN oder aber etwa MINUS-RENTEN bezahlen müssen,
es sei denn, man verdient SO viel, dass einem das egal sein
kann…Keine Ahnung, was Du mit sinkenden Löhnen meinst. Zugegeben:
die reinen Tariferhöhungen liegen in einer schmalen Bandbreite
um die Inflationsrate mit einer leichten Tendenz zu
rückläufigen Netto löhnen. Die tariflichen
Bruttolohnerhöhungen liegen insgesamt über der Inflationsrate.
Ich weiß noch nicht so unbedingt in welchen Gehaltsklassen Du arbeitest, aber nimm mal z. B. eine Friseurin, Verkäuferin, Raumpflegerin usw., meinst DU, DIE hätten Geld im Überfluß und das sind nur ein paar von vielen Berufen, sehr viele müssen entweder den berühmten Zweitjob oder Schwarzarbeit machen um überhaupt über die Runden zu kommen.
Für den Unterschied zwischen Brutto und Netto sind aber nicht
die Gewerkschaften zuständig, sondern die Politiker. Für den
über Tarifabschlüsse hinausgehenden Bruttolohnzuwachs ist der
Arbeitnehmer außerdem selbst verantwortlich. Wer also in der
Einheitssuppe der Tariferhöhungen mitschwimmt, sollte mal
überlegen, woran das liegt.
Das stimmt. Die Politiker wären hier SEHR gefragt. Wieso ist der Arbeitnehmer dafür verantwortlich für über die Tarifabschlüsse hinausgehenden Bruttolohnzuwachs. Gehst Du einfach zu deinem Chef und sagst: Ich brauch mehr Geld… was meinst Du wohl wer bei der nächsten Personalkürzung als erster gehen muß, oder aber nicht befördert wird. u.s.w.
Ich selber kann mich nicht beklagen, ABER: Ich habe Augen und Ohren zum sehen und hören, was so alles um einen herum passiert.
Viele sind auch völlig unverschuldet in diese Situation gekommen, Krankheit, Arbeitslosigkeit usw. Ich kenne z. B. jemanden der bei uns in der Stadt in einem große Metallbetrieb als Personalleiter tätig war. Die Firma ging pleite, er war ca. 55 Jahre alt. Der hat Bewerbungen geschrieben bis zum Abwinken und hat dann eine Stelle woanders als „Chef-FAHRER“ angenommen um nicht dem Staat auf der Tasche zu liegen…
DANKE und
Grüße
Marie
Gruß
Christian
Hallo,
kurzer Nachtrag, habe ich gerade eben Online bekommen:
http://www.penny.de/
Grüße
Marie
Hallo Marie
Hallo,
Hallo,meine „Nachredner“ geben Dir zwar Recht, aber ich sehe es
etwas anders. WARUM lebt dann wohl jeden 3. Kind UNTER der
Armutsgrenze. Und wenn Politiker oder „Funktionäer“ sich in
einer beliebten Sonntagsabend-Talkschau hinsetzen und
behaupten man könne sich mit ca. 4 EURO am Tag sehr ausgewogen
ernähren das ist das für mich völliger Unsinn. Man kann sich
(wie Gegenredner in dieser Sendung auch sehr wohl sagten) mal
über einen kurzen Zeitraum SO ernähren, aber dann hat man sehr
schnell Defizite, und das Kind hat noch nicht einmal z. B. ein
das wird die Verfechter der Statistik hier nicht weiter beindrucken, die leben wahrscheinlich auch in einer Gehaltsklasse,wo sie das wenig anhebt.
Ein paar Bsp.hätte ich auch noch:
Mitte der90er kostete 1l Benzin 1DM jetzt sind wir bei 1,50€ macht knapp 200%
Mit Einführung des € kams ganz krass: Baumaterialien in vielen Bereichen nur das € Zeichen davor gesetzt, beim Umbau meiner Laube selber gemerkt,nicht nur gefühlt:wink: in der Brieftasche sehr wohl… Bei meinem Bekannten kostete der Dachziegel 2001 75Pfennig, jetzt kostet der gleiche Ziegel 2,16€ mehr als 500%
Autersatzteile alle durchweg nur 1:1 umgerubelt teilweise noch mehr
Heizkosten nur die letzten 5 Jahre um ca 50% gestiegen usw.
man sollte mal den Warenkorb der Realität anpassen…
Glaube nur der Staistik, die du selber gefäscht hast…
Der Kater
Mitte der90er kostete 1l Benzin 1DM jetzt sind wir bei 1,50€
macht knapp 200%
Mit Einführung des € kams ganz krass: Baumaterialien in vielen
Bereichen nur das € Zeichen davor gesetzt, beim Umbau meiner
Laube selber gemerkt,nicht nur gefühlt:wink: in der Brieftasche
sehr wohl… Bei meinem Bekannten kostete der Dachziegel 2001
75Pfennig, jetzt kostet der gleiche Ziegel 2,16€ mehr als 500%
Autersatzteile alle durchweg nur 1:1 umgerubelt teilweise noch
mehr
Heizkosten nur die letzten 5 Jahre um ca 50% gestiegen usw.
Diese Preissteigerungen sind in der Statistik durchaus abgebildet (worden), was man auch wüßte, wenn man die Pressemitteilungen dazu auch verfolgen würde. Gleichzeitig stagnieren und fallen die Preise bei anderen Warengruppen. Du benutzt übrigens gerade zwei davon.
man sollte mal den Warenkorb der Realität anpassen…
Vielleicht schaust Du Dir den Warenkorb mal. Es kommt einfach besser, wenn man auch weiß, worüber man nörgelt.
Gruß
C.
Hallo,
meine „Nachredner“ geben Dir zwar Recht, aber ich sehe es
etwas anders. WARUM lebt dann wohl jeden 3. Kind UNTER der
Armutsgrenze.
Weil an dem Tag, an dem ich eine Gehaltserhöhung bekomme, Bill Gates seinen Wohnsitz nach Deutschland verlegt oder ein armer Rentner stirbt die Armutsgrenze steigt. Außerdem lebt das Kind nicht unter der Armutsgrenze, sondern die Familie, bei der es lebt. Wenn die der Zahl der Kinder unter der Amrutsgrenze steigt, liegt das nicht zuletzt daran, daß sich die Menschen mit geringerem Einkommen stärker vermehren als die mit höherem Einkommen.
die Armutsgrenze steigt, wenn Und wenn Politiker oder „Funktionäer“
sich in
einer beliebten Sonntagsabend-Talkschau hinsetzen und
behaupten man könne sich mit ca. 4 EURO am Tag sehr ausgewogen
ernähren das ist das für mich völliger Unsinn.
Dann schreib doch mal auf, was Du einem Kind zu essen geben willst. Dann reden wir darüber, ob das a) vernünftig und b) Mit 4 Euro am Tag bezahlbar ist.
DAS finde ich z. B. auch nicht ssoo klasse. Aber es fehlt ja
in Deutschland wohl offensichtlich schon eine funktionierende
Versorgung mit Grundnahrungsmitteln - oder weshalb in jeder
Stadt die TAFELN e. V., Kleiderspenden, in unserer Stadt gibt
es sogar eine privat organisierte Tafel für Schulkinder, die
werden bei Schulantritt mit Schulranzen, Hefte und kompletter
Erstausstattung -gebraucht und von den Spendern selber zu
dieser Einrichtung gebracht- versorgt, weil soviel Spaß macht
bestimmt nicht?
Wir reden ab schon noch davon, daß Du meinst, daß die Lebensmittelpreise gestiegen sind oder sind wir schon in einer allgemeinen Diskussion über Armut an sich und die Ungerechtigkeit der Welt?
Sehr wohl nehme ich auch die Preissenkungen wahr, ich bemerkte
tatsächlich, dass Butter und Milch wieder etwas billiger
geworden ist, ich bemerke aber genauso gut, dass z. B. Obst
und Salate und einige Grundnahrungsmittel sehr viel teurer
geworden sind.
Tja, das mit Obst und Gemüse ist wirklich eine dumme Sache. Das Zeug
weigert sich einfach, hier im Winter im Freiland zu wachsen und zu reifen und muß deshalb entweder aus anderen Kontinenten herangeschleppt oder beheizt und bewässert werden. All dies kostet nun mal Geld und zwar nicht unbedingt weniger seit der Ölpreis so prächtig gediehen ist. Eine Alternative wäre natürlich der Verzehr von einheimischen UND saisongerechten Produkten, aber dann schämt sich das Kind hinterher in der Schule, wenn es erzählen muß, daß es keinen Mango-Papaya-Obstsalat als Nachtisch hatte sondern Spinat mit Kartoffeln und Spiegelei als Hauptgericht.
anderen Menschen sehen jetzt, dass ich arm bin anhand dessen
was ich einkauft habe. SOLCHE Leute werden mit Sicherheit
nicht von irgendeinem statistischem Bundesamt befragt, da sähe
die Realität sicher ganz anders aus.
Und woher weißt Du, wer befragt wird?
Mir scheint hier ein Mißverständnis vorzuliegen: das Statistische Bundesamt hat die Aufgabe, Daten zu erheben, aufzubereiten und zu veröffentlichen und nicht, die tatsächliche Preisentwicklung zu verschleiern. Die Haushalte werden schon so ausgewählt, daß da am Ende was repräsentatives bei herauskommt:
http://de.wikipedia.org/wiki/Mikrozensus
Für den Unterschied zwischen Brutto und Netto sind aber nicht
die Gewerkschaften zuständig, sondern die Politiker. Für den
über Tarifabschlüsse hinausgehenden Bruttolohnzuwachs ist der
Arbeitnehmer außerdem selbst verantwortlich. Wer also in der
Einheitssuppe der Tariferhöhungen mitschwimmt, sollte mal
überlegen, woran das liegt.Das stimmt. Die Politiker wären hier SEHR gefragt. Wieso ist
der Arbeitnehmer dafür verantwortlich für über die
Tarifabschlüsse hinausgehenden Bruttolohnzuwachs.
Weil er Leistung bringen, sich fortbilden und engagieren muß, wenn er mehr will als die graue Masse per Gießkanneprinzip zugeteilt bekommt.
Gehst Du
einfach zu deinem Chef und sagst: Ich brauch mehr Geld…
Warum sollte ich ihn anlügen? Ich sage ihm, daß ich mehr will.
Viele sind auch völlig unverschuldet in diese Situation
gekommen, Krankheit, Arbeitslosigkeit usw.
Was hat das mit der Preisentwicklung zu tun?
Gruß
Christian
Hallo Marie
Hallo,Hallo,
Hallo,meine „Nachredner“ geben Dir zwar Recht, aber ich sehe es
etwas anders. WARUM lebt dann wohl jeden 3. Kind UNTER der
Armutsgrenze. Und wenn Politiker oder „Funktionäer“ sich in
einer beliebten Sonntagsabend-Talkschau hinsetzen und
behaupten man könne sich mit ca. 4 EURO am Tag sehr ausgewogen
ernähren das ist das für mich völliger Unsinn. Man kann sich
(wie Gegenredner in dieser Sendung auch sehr wohl sagten) mal
über einen kurzen Zeitraum SO ernähren, aber dann hat man sehr
schnell Defizite, und das Kind hat noch nicht einmal z. B. eindas wird die Verfechter der Statistik hier nicht weiter
beindrucken, die leben wahrscheinlich auch in einer
Gehaltsklasse,wo sie das wenig anhebt.
Das wird wohl so sein.
Ein paar Bsp.hätte ich auch noch:
Mitte der90er kostete 1l Benzin 1DM jetzt sind wir bei 1,50€
macht knapp 200%
Ist doch eine Klasse für sich - oder, unsereins überlegt sich ernsthaft wann und wohin man unbedingt mit dem Auto fahren muß.
Mit Einführung des € kams ganz krass: Baumaterialien in vielen
Bereichen nur das € Zeichen davor gesetzt, beim Umbau meiner
Laube selber gemerkt,nicht nur gefühlt:wink: in der Brieftasche
sehr wohl… Bei meinem Bekannten kostete der Dachziegel 2001
75Pfennig, jetzt kostet der gleiche Ziegel 2,16€ mehr als 500%
Autersatzteile alle durchweg nur 1:1 umgerubelt teilweise noch
mehr
Wir haben genau der Wechselzeit zwischen Euro und DM unser Dachgeschoß ausgebaut und noch zu DM-Preis soviel auf Vorrat gekauft für den Rest des Ausbaues wie nur ging - DAS hat uns damals sehr viel Geld gespart.
Auch bei unserem Dach: Beim Orkan letztens gingen Dachziegel defekt, der Dachdecker kam und die Ziegel waren -genau wie bei DIR- auch SO teuer.
Heizkosten nur die letzten 5 Jahre um ca 50% gestiegen usw.
man sollte mal den Warenkorb der Realität anpassen…
Glaube nur der Staistik, die du selber gefäscht hast…
Heizkosten sind unglaublich gestiegen. Wir haben vor ca. 4 Wochen noch Öl gebunkert - unglaublich diese Preise.
DANKE
Grüße
Marie
Der Kater
Hallo,
Mitte der90er kostete 1l Benzin 1DM jetzt sind wir bei 1,50€
macht knapp 200%
Mit Einführung des € kams ganz krass: Baumaterialien in vielen
Bereichen nur das € Zeichen davor gesetzt, beim Umbau meiner
Laube selber gemerkt,nicht nur gefühlt:wink: in der Brieftasche
sehr wohl… Bei meinem Bekannten kostete der Dachziegel 2001
75Pfennig, jetzt kostet der gleiche Ziegel 2,16€ mehr als 500%
Autersatzteile alle durchweg nur 1:1 umgerubelt teilweise noch
mehr
Heizkosten nur die letzten 5 Jahre um ca 50% gestiegen usw.Diese Preissteigerungen sind in der Statistik durchaus
abgebildet (worden), was man auch wüßte, wenn man die
Pressemitteilungen dazu auch verfolgen würde. Gleichzeitig
stagnieren und fallen die Preise bei anderen Warengruppen. Du
benutzt übrigens gerade zwei davon.man sollte mal den Warenkorb der Realität anpassen…
Vielleicht schaust Du Dir den Warenkorb mal. Es kommt einfach
besser, wenn man auch weiß, worüber man nörgelt.
Ach, es nörgelt sich so schön und man hängt so gerne an der alten DM und an billigeren Zeiten… als man sich noch mehr leisten konnte.
Trotzdem sind die Preise extrem gestiegen, übrigens auch in den Gaststätten usw.
War ne nette Diskussion - habe auch einiges gelernt.
Danke
Grüße
Marie
Gruß
C.