Bausparvertrag

Moin moin,

wielange muß ich ansparen um ihn zugeteilt zu bekommen ?
oder anders - kann ich den vertrag so gestalten das er zu einem fixen termin zugeteilt wird.
Hintergrund:
meine miteigentümer wollen keine rücklagen bilden …
daher der BSV.
wenn ich das geld nicht brauch würde ich damit eine sehr sehr günstige (bis jetzt) Hypothek teilweise ablösen wollen.
ist das OK.
Oder gibt es günstigere sparmöglicjhkeiten ?
sm

wielange muß ich ansparen um ihn zugeteilt zu
bekommen ?

Als Mindestsparzeit wird die Zeit bezeichnet, die je nach Tarif und den Bausparbedingungen, den Zeitraum zwischen Abschluss und frühest möglichem Zuteilungstermin eines Bausparvertrages liegt. Die Mindestsparzeit ist in den Allgemeinen Bedingungen der Bausparkassen festgelegt und umfasst je nach Tarif einen Zeitraum von 12 bis 80 Monaten.

oder anders - kann ich den vertrag so gestalten das er zu
einem fixen termin zugeteilt wird.

Bank/Bausparkasse reden Regeln!

Hintergrund:
meine miteigentümer wollen keine rücklagen bilden …
daher der BSV.

Dann lieber Tagesgeldkonto da ist das geld immer verfügbar.
Und man bekommt mindestens 4%.

wenn ich das geld nicht brauch würde ich damit eine sehr sehr
günstige (bis jetzt) Hypothek teilweise ablösen wollen.
ist das OK.

Wenn du mehr als 4% zinsen bezahlst dann kannste sie ja ablösen ^^

Moin moin,
meine miteigentümer wollen keine rücklagen bilden …
daher der BSV.

Bilde Rücklagen woanders! Hol Dir mehr Sparzins, als lange auf eine dann vermutlich/vielleicht/hoffentlich günstiges Darlehen zu hoffen.

wenn ich das geld nicht brauch würde ich damit eine sehr sehr
günstige (bis jetzt) Hypothek teilweise ablösen wollen.

Gerade dann: Sparform mit höherer Rendite wählen, und mehr aus dem Geld machen.

ist das OK.

Ich bin eingefleischter Gegner von Bausparverträgen.

Oder gibt es günstigere sparmöglicjhkeiten ?

Ich finde ja!

sm

Frank Wilke

Bausparvertrag—Basics :smile:

Moin moin,

Auch Moin,

wielange muß ich ansparen um ihn zugeteilt zu
bekommen ?

Zur Mindestspardauer wurde bereits etwas geschrieben; die ist von Bausparkasse zu Bausparkasse unterschiedlich und kann auch in der selben Bausparkasse von tarif zu Tarif unterschiedlich sein.

oder anders - kann ich den vertrag so gestalten das er zu
einem fixen termin zugeteilt wird.

Gar nicht (dazu später mehr)!

Hintergrund:
meine miteigentümer wollen keine rücklagen bilden …

(versteh ich trotzdem noch nicht…)

daher der BSV.
wenn ich das geld nicht brauch würde ich damit eine sehr sehr
günstige (bis jetzt) Hypothek teilweise ablösen wollen.
ist das OK.
Oder gibt es günstigere sparmöglicjhkeiten ?

Aus dem Bauch heraus: sicher gibt es andere Sparmöglichkeiten; es kann aber auch Situationen, in denen ein BSV Sinn manchen kann…

So, jetzt noch ein paar Wort zu den Basics eines Bausparvertrages:
Beim Bausparvertrag unterscheidet man grundsätzlich 3 Phasen:

  • Ansparphase
  • Wartephase
  • Tilgungsphase
    In der Ansparphase - der name sagt es - wird angespart. Meist ist der Guthabenzins nicht der Rede wert (es gibt einige Ausnahmen, die interessant sein können, wenn man vorher weiß, dass man kein Darlehen in anspruch nehmen möchte–zB „VL sparen“).
    Hierbei ist eine Mindestspardauer zu beachten und eine Mindestansparsumme muss erreciht werden, damit der Vertrag überhaupt „zuteilungsreif“ wird (Stichwort Bewertungszahl)

Die Wartephase ist etwas, das gerne übersehen/vergessen wird… Dies hängt von der Bausparkasse ab und wie sich ihr Neugeschäft mit abgeschlossenen Bausparverträgen, das Darlehensgeschäft insgesamt sowie die Rückzahlung der Darlehen innerhalb der Bausparkasse entwickeln.
Diese Wartephase ist unterschiedlich lang und kann niemals garantiert werden (weder von seiten der Bausparkasse noch von deren hoffentlich freundlichen und kompetenten Beratern)
Hier liegt meiner Meinung nach eines der größten Risiken, wenn man im Rahmen einer Finanzierung auf einen bestimmten termin angewiesen ist, an dem das Darlehen zur Verfügung stehen soll.

Ist das Darlehen dann zugeteilt und ausgezahlt, beginnt die Tilgungsdauer. Hier gilt es auch noch einige Stolpersteine zu beachten (Stichworte: feste Laufzeit, höher der monatlichen Rate; Höhe des Tilgungsanteils…)

Noch eine wichtige Information: Bei der gesamten Werbung für BSV ist mir aufgefallen, dass entweder nur der Gutahbenzins in der Ansparphase herausgestellt wird, oder (was ich noch gefährlicher finde) nur der effektive Jahreszins der Tilgungsphase.
Was der Kunde jedoch wirklich bräuchte, das ist ein „effektiver Jahreszins unter Berücksichtigung des gesamten Vertrages“ (sprich der niedrigen Zinsen in der Ansparzeit, in der Sparer auf andere Zinserträge verzichtet; die ungewißheit in der Wartephase und schließlich der Zinssatz in der Tilgungsphase)

Hoffe, es hat etwas Klarheit in das Dunkel um den BSV gebracht.
Gruß von Fennchurch

sm