Bausparvertrag noch zeitgemäß?

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich seit 20 Jahren mit allen möglichen Anlage- und Kreditprodukten (rein privat!) - nicht zuletzt wg. meinem Haus, das ich 2005 gebaut habe.
Nun laufen verschiedene Verträge (klass. Hypothekenkredit, Bausparer, CAP, KfW zu verschiedenen Zeiten aus, haben verschiedene Restfälligkeiten und sind natürlich unterschiedlich flexibel und z.T. mit Kosten verbunden).
Der Baupsarer kostet auf der einen Seite immer die ggw. strittige Abschlussgebühr von 1-1,6%, hat mieserable Guthabenzinsen und ist eigentlich auch nie verfügbar, wenn man ihn braucht (mangels Ansparvolumen).
So überlege ich momentan eher, einen Überschuss in Tagesgeld zu investieren (Aktien, Fonds etc.) kommen nicht in Frage.
Kaupthing (Island) gewährt z.B. ca. 5,5% und ist bis 20kEUR abgesichert - mir ist das egal, ich habe schon längst eine europ. Sicht und muss nicht unsere teuren Banken unterstützen.

Was denkt Ihr also vom Bausparer, ist das noch eine sinnvolle Alternative? Ggf. eher kleinere Beträge als einen großen Brocken?
Tip, welche Bausparkasse?

Vielen Dank!

Moin,
Bausparen war schon immer ein geeignetes Mittel, wenn ich Zweifel an meiner persönlichen Disziplin habe.
Abschlussgebühr, minimaler Guthabenzins, aber auch unflexibilität, nicht berechenbare Verfügbarkeit und wahnsinns Tilgungsraten lassen in meinen Augen nichts positives am Bausparen.

Ob ich nun Tagesgeld irgendwo in Europa, Bundesschuldverschreibungen, Sparpläne oder was auch immer als Alternative wähle bleibt jedem Einzelnen überlassen.
vnA

hallo go4java,

du solltest eine bauspar-
kasse suchen,die die hypothek /
grundstücksschuld
nicht weiterverkauft.

wenn man in einen bausparvertrag
einzahlt und dabei vermögens-
wirksame leistungen vom staat
kassiert,dann muß das geld auch
für das haus benutzt werden,sonst
muß man die prämien an das finanz-
amt zurückzahlen.

außerdem lieber einen kleinen
vertrag abschließen und diesen
bis 50% ansparen und dann erhöhen.

mfg

kunde3