Bausparvertrag oder Sparbuch?

Hi, also brauch mal ne Beratung zu meinen Finanzplänen.

Hab ein Bausparvertrag seit mitte Sommer laufen und habe ein Sparbuch. Mit dem Bausparvertrag möchte ich ja später ein Teil meines Hauses finanzieren (also so die Grundlage dessen) und hatte halt den Gedanken: Wenn ich jetzt 10-13 Jahre in meinen Bausparvertrag einzahle habe ich später eine gute Summe zusammen.

Jetzt habe ich den Bausparvertrag, aber meine Lebensgefährtin garnichts (also keine finanzielle Vorsorge getroffen). Wenn jetzt beide in den Bausparvertrag einzahlen würden, hätte ich ja viiiel mehr für das Haus gegeben und meine Frau nur ein Teil (weil sie ja nicht vorgesorgt hatte).

Jetzt habe ich Gedacht, das ich den Bausparvertrag auf Sparflamme stelle und dafür das Restliche Geld auf mein Sparbuch mache (was Zinsmäßig ungefähr gleiche Konditionen hat) und mir dann davon nach 10 Jahren oder so ein Auto kaufe. Dann habe ich von meinem eigenen Geld, etwas eigenenes (sodass keine Ungerechtigkeit entsteht) und könnte dann mit meiner Lebensgefährtin ab dem Zeitpunkt auf den Bausparvertrag einzahlen.

Währe nett, wenn ihr mir nen Kommentar zu meinem Vorschlag gebt!

DANKE

Ganz ehrlich ist hier eine ausführliche Beratung sinnvoll.
Bei einem Anlagehorizont von 10 Jahren zum Kapitalaufbau ein Sparbuch wählen ??? Das halte ich schon für sehr fragwürdig.
Darüber hinaus habe ich noch keine Finanzierung berechnen können bei dem ein Bausparer über 10 Jahren Sparzeit einen Vorteil gegenüber alternativen Sparmethoden hat.
In der Ansparphase ist hast du bei einem Bausparer gegenüber anderen Anlagen einen Zinsverlust. In der Tilgungsphase einen Vorteil.
Ergo muss man so kalkulieren, daß man den idealen Schnittpunkt erhält.
Über den Daumen gepeilt heisst dies: 7 Jahre ansparen, 10 Jahre Tilgung bei 40% Ansparung der Bausparsumme und 60% Tilgung.
Bei jeder anderen Form wirst du dich schwer tun einen Vorteil zu erzielen.
Bei 10 Jahren Ansparung oder noch mit 50% Ansparung macht der Bausparer meist keinen Sinn, wenn du das Darlehen in Ansprung nehmen willst.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Also konkret heißt das, ich soll besser das Geld auf meinen Bausparvertrag draufhauen?

Wenn der Vertrag zur Finanzierung genutzt werden soll sollte die Ansparzeit möglichst kurz sein und die Tilgungszeit möglichst lang. Dazu müsste man sich aber den Bausparer anschauen.
Da dieser grundsätzlich ja schon vorhanden ist, macht sicherlich eine schnellere Ansparung Sinn.
Bei einer Finanzierung können dann ja die Anteile der Ehepartner immer noch unterschiedlich im Grundbuch geregelt werden. Bei einer Trennung lässt sich der Bausparer auch teilen.

Also konkret heißt das, ich soll besser das Geld auf meinen
Bausparvertrag draufhauen?

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Aahh, das wollte ich wissen. Also wenn ich jetzt vom Haus mehr abgezahlt habe, wird dies alles in einem ´´Grundbuch´´ festgelegt?

Danke

Im Grundbuch stehen die Darlehensnehmer. Die Anteile, also wem welcher Anteil des Hauses gehört lässt sich vertraglich regeln. Wenn vom Haus mehr bezahlt ist steht weniger Darlehen im Grundbuch, logischer Weise.
Aber wie gesagt, ich würde bei einem Horizont von 10 Jahren zunächst sehen, daß ich die günstigste Konstellation in der Ansparphase finde.
Alles andere lässt sich vertraglich regeln.
Das ist aber wieder ein anderes Thema.

Aahh, das wollte ich wissen. Also wenn ich jetzt vom Haus mehr
abgezahlt habe, wird dies alles in einem ´´Grundbuch´´
festgelegt?

Danke

Hi, also brauch mal ne Beratung zu meinen Finanzplänen.

Ja, das glaub ich auch. Aber hier ganz schnell mit ein paar Zeilen und ein paar Meinungen von ein paar Experten wird das nicht sinnvoll gehen.

Hab ein Bausparvertrag seit mitte Sommer laufen und habe ein
Sparbuch. Mit dem Bausparvertrag möchte ich ja später ein Teil
meines Hauses finanzieren (also so die Grundlage dessen) und
hatte halt den Gedanken: Wenn ich jetzt 10-13 Jahre in meinen
Bausparvertrag einzahle habe ich später eine gute Summe
zusammen.

Vielleicht erliegst auch Du so einem weitverbreiteten Irrglauben, daß man zum Hausbau unbedingt einen Bausparvertrag braucht? Tatsächlich nötig oder nützlich ist der dazu nur in wenigen Fällen.
Auf Sicht von 10-13 Jahren jedenfalls sind Sparbuch und auch Bausparvertrag keine gute Wahl !! Was aber konkret für Euch nützlich ist, das geht pauschal und ohne richtige Beratung nicht so einfach und schnell festzulegen. Ich empfehle Dir, hierzu einen realen Berater/Fachmann aus Deiner Gegend zu konsultieren.

Jetzt habe ich den Bausparvertrag, aber meine Lebensgefährtin
garnichts (also keine finanzielle Vorsorge getroffen). Wenn
jetzt beide in den Bausparvertrag einzahlen würden, hätte ich
ja viiiel mehr für das Haus gegeben und meine Frau nur ein
Teil (weil sie ja nicht vorgesorgt hatte).

Jetzt habe ich Gedacht, das ich den Bausparvertrag auf
Sparflamme stelle und dafür das Restliche Geld auf mein
Sparbuch mache (was Zinsmäßig ungefähr gleiche Konditionen
hat) und mir dann davon nach 10 Jahren oder so ein Auto kaufe.
Dann habe ich von meinem eigenen Geld, etwas eigenenes (sodass
keine Ungerechtigkeit entsteht) und könnte dann mit meiner
Lebensgefährtin ab dem Zeitpunkt auf den Bausparvertrag
einzahlen.

Währe nett, wenn ihr mir nen Kommentar zu meinem Vorschlag
gebt!

DANKE

Bitte.
Gruß Boris

Hi, also brauch mal ne Beratung zu meinen Finanzplänen.

Hab ein Bausparvertrag seit mitte Sommer laufen und habe ein
Sparbuch. Mit dem Bausparvertrag möchte ich ja später ein Teil
meines Hauses finanzieren (also so die Grundlage dessen) und
hatte halt den Gedanken: Wenn ich jetzt 10-13 Jahre in meinen
Bausparvertrag einzahle habe ich später eine gute Summe
zusammen.

Eigenkapital ist immer gut, mal abgesehen davon dass ein Sparbuch nicht sehr rentabel ist.

Jetzt habe ich den Bausparvertrag, aber meine Lebensgefährtin
garnichts (also keine finanzielle Vorsorge getroffen). Wenn
jetzt beide in den Bausparvertrag einzahlen würden, hätte ich
ja viiiel mehr für das Haus gegeben und meine Frau nur ein
Teil (weil sie ja nicht vorgesorgt hatte).

Das passiert in Beziehungen (der eine verdient mehr, die Frau bekommt Kinder…).

Jetzt habe ich Gedacht, das ich den Bausparvertrag auf
Sparflamme stelle und dafür das Restliche Geld auf mein
Sparbuch mache (was Zinsmäßig ungefähr gleiche Konditionen
hat) und mir dann davon nach 10 Jahren oder so ein Auto kaufe.
Dann habe ich von meinem eigenen Geld, etwas eigenenes (sodass
keine Ungerechtigkeit entsteht) und könnte dann mit meiner
Lebensgefährtin ab dem Zeitpunkt auf den Bausparvertrag
einzahlen.

Also, was ist das denn für eine Rechnung?
Erstens verzögert sich die Zuteilung (Bewertungszahl) immens, wenn man nicht mehr einzahlt.
Und dann verstehe ich nicht ganz, was du mit deinem Geld vor hast… sinnlos für ein Auto raushauen, nur damit ihr quitt seid? Wenn dein Ziel ist, ein Eigenheim zu erwerben, solltest du alles dafür sparen. Oder rechne doch mal die Miete zusammen, die du durch deinen Egotrip (sorry, aber als was anderes sehe ich das nicht) mehr zahlst. Da kommt dann auch ein ganzes Sümmchen zusammen, das du dir hättest sparen können.

Währe nett, wenn ihr mir nen Kommentar zu meinem Vorschlag
gebt!

Kommentar zu deinem Vorschlag: Würd ich auf keinen Fall machen. Wenn du nicht mehr zahlen willst wie deine Lebensgefährtin, dann kauf die Immobilie alleine und fertig.

DANKE

Bitte

Im Grundbuch stehen die Darlehensnehmer.

Echt? das ist mir neu… ich dachte immer, dass da der Eigentümer steht…

Nein, im Ernst: Da Darlehensnehmer nicht immer identisch sind mit dem Eigentümer, steht im Grundbuch nur, wer Eigentümer ist. Was hier vielleicht gemeint war, ist die Grundschuld. Da steht dann aber nicht:
A besitzt x % der Hauses, weil er Y % finanziert hat;
B besitzt x % des Hauses, weil er Y % finanziert hat.

sondern da steht z.B. Bank X hat eine Grundschuld in Höhe von X TEUR.
Dies dient aber nur zur Absicherung des Darlehens, hat aber in keinsterweise was mit den Eigentumsverhältnissen zu tun.

Die Anteile, also wem

welcher Anteil des Hauses gehört lässt sich vertraglich
regeln. Wenn vom Haus mehr bezahlt ist steht weniger Darlehen
im Grundbuch, logischer Weise.

Logischerweise? Diese Logik verstehe ich nicht.
Im Grundbuch steht, wer zu wieviel % Eigentümer ist, ja. Aber nicht, wer mehr oder weniger am Darlehen bezahlt. Der Darlehsvertrag ist völlig losgelöst vom Kaufvertrag. Sprich:

Person A kann das Darlehen alleine zurückführen, beteiligt aber zB Person B zur Hälfte am Haus (oft bei Hausfrauen etc.).

Aahh, das wollte ich wissen. Also wenn ich jetzt vom Haus mehr
abgezahlt habe, wird dies alles in einem ´´Grundbuch´´
festgelegt?

Wenn das vertraglich im Kaufvertrag (nicht im Darlehensvertrag!!) vereinbart ist, dann kann das so eingetragen werden.