Was macht ein Sparer am besten, wenn er einen Bausparvertrag hat, der 10 Jahre besteht und für den der große Teil der Zinsen rückwirkend für 10 Jahre als Bonus ausgezahlt wird? Der Sparer wollte die Auszahlung für dieses Jahr beantragen - aber angeblich zu spät. Auszahlung erst 2007 möglich, da ein Monat Frist zu beachten.
Nur dumm, daß der Sparer die ganzen 10 Jahre zuvor den Sparerfreibetrag nie ausnutzen konnte, aber 2007 der Sparerfreibetrag von 1370 Euro auf 750 Euro gesenkt wird und so ein Großteil der Zinsen von der Steuer gefressen.
Besonders ägerlich, daß erst während (gleich kurz nach Beginn) der Laufzeit die AGB der Bausparkasse wie folgt geändert wurden: Gutschrift (und somit Versteuerung)der Bohnunszinsen nicht mehr jährlich, sondern erst nach Auszahlung des Vertrages erfolgt! Wer damit nicht einverstanden war, konnte wiedersprechen. Da der Sparer vor 10 Jahren aber niemals auf den Gedanken kam, daß er mehr Zinsen bekommen würde und in Zukunft die Freibeträge sogar gesenkt werden, hat er damals vergessen zu widersprechen…
Was kann er jetzt tun? Ein auf November datiertes Schreiben versenden und auf Auzahlung 2006 bestehen? Schließlich hatte er ja schon mal vergessen, den Antrag auf Bausparprämie rechtzeitg abzugeben und da hat der Trick mit der Rückdatierung auch geklappt 
Oder irgendwie eine Zinsgutschrift für 2006 erwirken und die Auszahlung dann erst Ende Januar 2007 erfolgt, ggf. das Geld solange unverzinst bei der Bausparkasse liegt? Vorschußzinsen wie beim Sparbuch zahlen? Doch von alledem will die Bausparkasse aber nix wissen!
Kann er sonst was tun, zumal er 2007 schon mehr als 750 Euro weitere Zinseinkünfte hat? Dann würden die gesamten rückwirkenden Zinsen für 10 Jahre voll versteuert, während er zuvor die Freibeträge nie ausnutzen konnte!
Grüße
vom fleißigen Sparer 
