Baustellenterror

Hallo!

Person MH wohnt in der Stadt München (Stadtgebiet) in einer kleinen, fiktiven Wohnstraße.
Zwei schräg gegenüberliegende Grundstücke in dieser Straße werden seit Sommer 2006 bebaut. Nun soll ein weiteres Grundstück in 2007 / 2008 bebaut werden. Wiederum ein weiteres wird gerade verkauft und dann wohl auch neu bebaut.

Für die Anwohner ist das logischerweise kein Spaß: Baulärm, Dreck, Verkehrsbehinderungen.

Gibt es theoretisch eine Möglichkeit, die noch nicht begonnen Bauten zu verzögern, so dass man nicht 3-4 Jahre am Stück belästigt wird?
Oder muss der arme MH das einfach akzeptieren?

Eine weitere Frage: es geht immer noch um München: in der kleinen, fiktiven Wohnstraße standen fast ausnahmslos Einfamilienhäuser, DHH und RH.
Nun werden alte EFHs abgerissen und auf die Grundstücke jeweils 1-2 Häuser mit jeweils 6-8 Wohnungen gebaut. Zu diesen Häusern gehören zwar TGs, aber nur ein Stellplatz pro Wohnung. Es handelt sich um größere, gehobene Wohnungen. Klar, dass hier jeder 2 Autos hat.
Das Parken wird somit nach Fertigstellung garantiert eine Katastrophe in der kleinen, fiktiven Wohnstraße, die bereits jetzt ihre Anwohner mit Parkraumnot schlägt…

Gibt es Obergrenzen, wieviele Wohnungen in solch eine Straße gebaut werden dürfen? Müssen evtl. mehr TGs zur Verfügung gestellt werden, als der vorgeschriebene eine Stellplatz pro Wohnung, wenn die Parksituation ohnehin schon eng ist?
An wen kann man sich wenden?

Danke Euch und Grüße,

Mathias

Hi Mathias,

ich würde MH raten, sich an das Referat für Stadtplanung und Bauordnung zu wenden.

Ein Stellplatz pro Wohnung ist genehmigungsseitig die absolute Untergrenze. Da muß der Planeinreicher den Plangenehmiger schon sehr gut kennen, möchte ich vermuten :wink:
Ich selbst habe mit dieser Untergrenze gerade bei einem eigenen Projekt schon Probleme. Obwohl hier

  1. klar ist, dass aufgrund der Wohnungsgrössen und Mieterauswahl ein Stellplatz reichen wird und
  2. genügend öffentlicher Parkraum vorhanden ist (da zwar in Bayern, aber nicht in München)
    Wenn hier nun in München darüber hinweggesehen wird, ist das zumindest stadtplanerisch nur mit zugedrückten Augen machbar.

Gibt es theoretisch eine Möglichkeit, die noch nicht begonnen
Bauten zu verzögern, so dass man nicht 3-4 Jahre am Stück
belästigt wird?
Oder muss der arme MH das einfach akzeptieren?

MH wird das wohl nicht solange verzögern können, dass eine für ihn nennenswerte Erholungspause herausspringt. Vielmehr sollte er darauf hoffen, dass die Projekte einigermaßen parallel zur Abwicklung kommen.

Schönen Gruß
Horst

Hallo Mathias

Gibt es theoretisch eine Möglichkeit, die noch nicht begonnen
Bauten zu verzögern, so dass man nicht 3-4 Jahre am Stück
belästigt wird?

So lange dort gebaut werden kann wird auch gebaut werden - also solltest du dir Gedanken machen ob „verzoegern“ doe richtige Strategie ist ich wuerde eher "beschlaeunigen… dann ist Ende und du hast Ruhe. Ausserdem stellt sich mir bei solchen Fragen die Frage wie denn eure HaeUsle entstanden ist?

Gibt es Obergrenzen, wieviele Wohnungen in solch eine Straße
gebaut werden dürfen?

…das nennt man einen Bebauungsplan (der regelt quasi all deine Fragen) - den kannst du bei der Gemeinde einsehen… die Zahlen die fuer dich von Interesse sind sind die Anzahl der Geschosse (vorsicht nicht alles was wie ein Geschoss aussieht ist auch eins - unter bestimmten Umstaenden z.B. Hanglagen kann ein eingeschossiges Haus verdammt hoch werden!), Geschossflaechenzahl und Grundflaechenzahl.
Viel Spass beim Rechnen.

Gruss aus UK
Keuper

Vielleicht hätte man als Mieter vorher nachsehen sollen, was da für Möglichkeiten bestehen?
Versetzen wir uns doch zur Abwechslung mal in die Lage des Investors oder eines Grundstückseigentümers der betroffenen Grundstücke.

Will nicht wissen, welche Schimpfworte Sie sich selbst geben würden :wink:

Moin,

Vielleicht hätte man als Mieter vorher nachsehen sollen, was
da für Möglichkeiten bestehen?

Ich bin Eigentümer dort.

Versetzen wir uns doch zur Abwechslung mal in die Lage des
Investors oder eines Grundstückseigentümers der betroffenen
Grundstücke.

…oder eben der angrenzenden…

Will nicht wissen, welche Schimpfworte Sie sich selbst geben
würden :wink:

Das ist mir weniger wichtig.

Grüße,

Mathias

Ich bin Eigentümer dort.

Klasse. Drum prüfe, wer sich ewig bindet.

Versetzen wir uns doch zur Abwechslung mal in die Lage des
Investors oder eines Grundstückseigentümers der betroffenen
Grundstücke.

…oder eben der angrenzenden…

Welch Ärger aber auch, dass man nicht alleine auf der Welt ist.

Hallo Dirk,

Ich bin Eigentümer dort.

Klasse. Drum prüfe, wer sich ewig bindet.

Was soll das denn nun wieder?
Das Haus wurde vor 30 Jahren gebaut, als dort noch halb soviele Leute wohnten wie jetzt.

Versetzen wir uns doch zur Abwechslung mal in die Lage des
Investors oder eines Grundstückseigentümers der betroffenen
Grundstücke.

…oder eben der angrenzenden…

Welch Ärger aber auch, dass man nicht alleine auf der Welt
ist.

Ich verstehe Dich nicht ganz. Hältst Du Deine EInlassungen für eine vernünftige Antwort auf meine Fragen?

Dass ich nicht der typisch deutsche Stutzer und Spiesser bin, der alles einfach als gottgegeben hinnimmt, ist ja vielen hier mittlerweile bekannt.
Dennoch geht es hier nicht um Stänkern, sondern um die Sicherung eines vernünftigen Wohn- (und Park-) Umfeldes für alle Anwohner.
Ich stehe mit meiner Meinung ja nicht allein, ausnahmslos alle übrigen Anwohner möchten sich ebenfalls dagegen wehren.

Grüße,

Mathias

Es ist ganz einfach! Schön für die Anwohner und Nachbarn, dass sie sich in ihrer Idylle schützen möchten.
Hier geht es aus eben diesen rein privaten Gründen aber darum, anderen Grundstückseigentümern das Leben schwer zu machen.
Was ist denn das große Problem, auch Anderen einen geeigneten Wohnraum zu gönnen?
Meine ganz persönliche Meinung zu diesem Thema! Bitte einfach in die Lage des Eigentümers dieser Grundstücke versetzen. Irgendwannn ist dieser auch in den Besitz der Objekte gekommen, bezahlt jetzt seine Grundsteuern und soll nun darauf verzichten, sein Vermögen sachgerecht zu verwerten, weil so freundliche Nachbarn ihre bescheidenen persönlichen Interessen über die der Gemeinschaft stellen.
Woanders wird so etwas Egoismus genannt.
Allein der Gedanke, dass man aus purer Selbstsucht heraus Anderen nicht gerade unerheblichen Schaden zufügt, ist pervers.
Ich sage auch meine Meinung, lasse mir auch nicht alles gefallen. Aber ich versuche wenigstens, mich mit den Konsequenzen meines Handelns zu beschäftigen.
Eine Gesellschaft funktioniert nun einmal im Sinner der Gesellschaft, nicht im Sinne eines Einzelnen. Schade, aber so ist das nun mal.

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Hallo Dirk,

Hier geht es aus eben diesen rein privaten Gründen aber darum,
anderen Grundstückseigentümern das Leben schwer zu machen.

Ich kann dir nur zustimmen - ich kenne das aus eigener Situation… du baust 20 Jahre später in einem exsitierenden Wohngebiet… und viele haben vergessen wie ihre eigenen Häuser einmal entstanden sind.

Dann kommen diejenigen mit der Verzoegerungstaktik auf den Plan,
da ist es dann mal der Boeschungswinkel der Baugrube, ein anderes Mal ein Kieshaufen, angebliche Schwarzarbeit, da wird das Grundstück heimlich oder sogar in Anwesenheit betreten und Fotos geschossen usw. usw… Ich hatte dann einen verständnisvollen Mitarbeiter von der Baubehoerde der irgendwann den Spiess für die Anschwärzer umgedreht hat - da alles in Ordnung war.

Die Taktik mit dem Spiess umdrehen hab ich dann auch aufgenommen denn niemand hat eine weisse Weste, Querulant A hat eine Grube in seiner Garage im Wasserschutzgebiet und wäscht sein Auto regelmäßig… schön zu wissen - der war schnell auf Augenhöhe. Querulantin B entsorgt den Gartenabfall über den Zaun hinweg, schade nur für sie das dies eine geschützte Naturwiese ist und sie mit seinem Handeln dort dieses kaukasische Riesenzeugs eingeschleppt hat. Dort hab ich dann mal durchblicken lassen das ich die Forstbehörde über das Zeugs informieren wolle. Dem mit den Fotos hab ich einfach gesagt das ich ihn jetzt anzeige wegen Hausfriedensbruch und Verletzung des Rechts am eigenen Bild - den hab ich nie wieder gesehen :smile:. Richtig schön ist es wenn man es sich erlauben kann nicht weiterbauen zu müssen - meiner Exnachbarin hab ich dann erklärt ich hätte kein Problem damit einen 2,5m hohen Bauzaun (zur Absicherung der Baustelle) um das Grundstück zu ziehen und alles einfach liegen zu lassen.

Letztendlich haben diese Leute auf den Bau betrachtet nichts bewirkt… sorry doch ich weiss sie einzuschätzen - halte immer mal die Augen offen - denn falls mal wieder was kommen sollte dann bin ich gewapnet.

„Wer Wind säät - wird Sturm ernten“ - so einfach ist das.

Schönes Wochenende
Keuper

So ist das nun mal mit dem homo sapiens.
Das vermeintlich schlaueste Wesen, was hier auf dem Planeten rumkreucht.

Warum fragst Du nicht mal bei der Stadt München nach warum die Stadt in den letzten 30 Jahren gewachsen ist???

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi!

Es ist ganz einfach! Schön für die Anwohner und Nachbarn, dass
sie sich in ihrer Idylle schützen möchten.
Hier geht es aus eben diesen rein privaten Gründen aber darum,
anderen Grundstückseigentümern das Leben schwer zu machen.

Keineswegs.
Die späteren EIgentümer der neu zu errichtenden Wohnungen haben später ja dasselbe Problem aufgrund der aktuellen Fehlplanungen.
Nur können es viele offenbar nicht abschätzen.

Was ist denn das große Problem, auch Anderen einen geeigneten
Wohnraum zu gönnen?

Was soll dieser Unfug?

Meine ganz persönliche Meinung zu diesem Thema! Bitte einfach
in die Lage des Eigentümers dieser Grundstücke versetzen.

Ich möchte die Diskussion in diese Richtung gar nicht weiterführen, nur soviel: man muss sich in die Lage aller(!) Eigentümer in der STraße nach Fertigstellung versetzen.

Irgendwannn ist dieser auch in den Besitz der Objekte
gekommen, bezahlt jetzt seine Grundsteuern und soll nun darauf
verzichten, sein Vermögen sachgerecht zu verwerten, weil so
freundliche Nachbarn ihre bescheidenen persönlichen Interessen
über die der Gemeinschaft stellen.

s.o.

Woanders wird so etwas Egoismus genannt.
Allein der Gedanke, dass man aus purer Selbstsucht heraus
Anderen nicht gerade unerheblichen Schaden zufügt, ist
pervers.

Jetzt wird es peinlich.

Ich sage auch meine Meinung, lasse mir auch nicht alles
gefallen. Aber ich versuche wenigstens, mich mit den
Konsequenzen meines Handelns zu beschäftigen.

Genau das erwarte ich ja von den Bauträgern.
Die zuk+nftigen Käufer können es entweder nicht abschätzen (die Mehrheit), es ist ihnen egal (evtl. einzelne) oder sie können, da Kauf nach Bau, nichts mehr ändern.

Eine Gesellschaft funktioniert nun einmal im Sinner der
Gesellschaft, nicht im Sinne eines Einzelnen. Schade, aber so
ist das nun mal.

Danke füpr den Hinweis.

Grüße,

Mathias

Keineswegs.
Die späteren EIgentümer der neu zu errichtenden Wohnungen
haben später ja dasselbe Problem aufgrund der aktuellen
Fehlplanungen.
Nur können es viele offenbar nicht abschätzen.

Also treten Sie als Übervater auf, um den armen Leuten zu helfen. Wie großmütig Sie aber auch sind.

Meine ganz persönliche Meinung zu diesem Thema! Bitte einfach
in die Lage des Eigentümers dieser Grundstücke versetzen.

Ich möchte die Diskussion in diese Richtung gar nicht
weiterführen, nur soviel: man muss sich in die Lage aller(!)
Eigentümer in der STraße nach Fertigstellung versetzen.

In Ihrem ersten Beitrag ging es ausschließlich um Ihre eigenen Interessen. Dort haben Sie selbst geschrieben, dass diese Wohnungen Tiefgaragenstellplätze erhalten. Und nur aufgrund Ihrer Vermutung, dass die neuen Nachbarn mehrere Autos haben könnten, überlegen Sie sich, dieses Vorhaben zu boykottieren. Und schieben jetzt auch noch die Interessen Ihrer Opfer vor. Ach wie nett.
Vielleicht haben andere Leute andere Prioritäten als Sie? Schon mal darüber nachgedacht?

Woanders wird so etwas Egoismus genannt.
Allein der Gedanke, dass man aus purer Selbstsucht heraus
Anderen nicht gerade unerheblichen Schaden zufügt, ist
pervers.

Jetzt wird es peinlich.

Ach jetzt erst?

Ich sage auch meine Meinung, lasse mir auch nicht alles
gefallen. Aber ich versuche wenigstens, mich mit den
Konsequenzen meines Handelns zu beschäftigen.

Genau das erwarte ich ja von den Bauträgern.
Die zuk+nftigen Käufer können es entweder nicht abschätzen
(die Mehrheit), es ist ihnen egal (evtl. einzelne) oder sie
können, da Kauf nach Bau, nichts mehr ändern.

Nur gut, dass es solche Menschen wie Sie gibt, beschützt das doch alle vor vermeintlich dummen Handlungen.

Hallo!

Keineswegs.
Die späteren EIgentümer der neu zu errichtenden Wohnungen
haben später ja dasselbe Problem aufgrund der aktuellen
Fehlplanungen.
Nur können es viele offenbar nicht abschätzen.

Also treten Sie als Übervater auf, um den armen Leuten zu
helfen. Wie großmütig Sie aber auch sind.

Finde ich auch…
Ferner bedarf es keiner „überväterlichen“ Fähigkeiten um hier zu erkennen, dass es so nicht gehen kann (bezogen auf den Parkraum). Daher muss ein beobachtender mündiger Bürger rechtzeitig darauf hinweisen.

Meine ganz persönliche Meinung zu diesem Thema! Bitte einfach
in die Lage des Eigentümers dieser Grundstücke versetzen.

Ich möchte die Diskussion in diese Richtung gar nicht
weiterführen, nur soviel: man muss sich in die Lage aller(!)
Eigentümer in der STraße nach Fertigstellung versetzen.

In Ihrem ersten Beitrag ging es ausschließlich um Ihre eigenen
Interessen. Dort haben Sie selbst geschrieben, dass diese
Wohnungen Tiefgaragenstellplätze erhalten. Und nur aufgrund
Ihrer Vermutung, dass die neuen Nachbarn mehrere Autos haben
könnten, überlegen Sie sich, dieses Vorhaben zu boykottieren.

Ein Boykott meinerseits würde wohl kaum beachtet…

Und schieben jetzt auch noch die Interessen Ihrer Opfer vor.

Ich schiebe nichts vor. Es ist ein Fakt, dass bei uns ca. 90% der Volljährigen ein eigenes Auto besitzen.
Ferner ist es zu erwarten, dass in eine Wohnung mit 80+ qm mehr als ein Volljähriger einzieht.

Ach wie nett.

Finde ich auch…

Vielleicht haben andere Leute andere Prioritäten als Sie?
Schon mal darüber nachgedacht?

Das ist dabei weniger wichtig.
Wichtiger ist, dass in einem solchen Wohngebiet erwartungsgemäß 90% der Volljährigen ein Auto besitzen und es somit nicht ausreichend Parkraum gibt.

Woanders wird so etwas Egoismus genannt.
Allein der Gedanke, dass man aus purer Selbstsucht heraus
Anderen nicht gerade unerheblichen Schaden zufügt, ist
pervers.

Jetzt wird es peinlich.

Ach jetzt erst?

Wenigstens erkennst Du es mittlerweile…

Ich sage auch meine Meinung, lasse mir auch nicht alles
gefallen. Aber ich versuche wenigstens, mich mit den
Konsequenzen meines Handelns zu beschäftigen.

Genau das erwarte ich ja von den Bauträgern.
Die zuk+nftigen Käufer können es entweder nicht abschätzen
(die Mehrheit), es ist ihnen egal (evtl. einzelne) oder sie
können, da Kauf nach Bau, nichts mehr ändern.

Nur gut, dass es solche Menschen wie Sie gibt, beschützt das
doch alle vor vermeintlich dummen Handlungen.

Ja, irgendwer muss die Verantwortung übernehmen.

Grüße,

Mathias

Ferner bedarf es keiner „überväterlichen“ Fähigkeiten um hier
zu erkennen, dass es so nicht gehen kann (bezogen auf den
Parkraum). Daher muss ein beobachtender mündiger Bürger
rechtzeitig darauf hinweisen.

Zwischen einem Hinweis und Ihrem Titel liegen aber nun mal Welten.
Eine Anfrage bei den zuständigen Behörden sehe ich als Hinweis. Ihren Wunsch nach Baustellenterror und Boykottierung der Arbeiten sehe ich aber einfach nur als puren Egoismus. Es sind nicht so sehr die Interessen der zukünftigen Nachbarn, sondern Ihre eigenen, die Sie in Ihrem ersten Schreiben erläutert haben.
Und sowas finde ich schlicht und einfach zu Erbrechen.

Vielleicht haben andere Leute andere Prioritäten als Sie?
Schon mal darüber nachgedacht?

Das ist dabei weniger wichtig.
Wichtiger ist, dass in einem solchen Wohngebiet
erwartungsgemäß 90% der Volljährigen ein Auto besitzen und es
somit nicht ausreichend Parkraum gibt.

Klar, anderer Leute Prioritäten sind auch eher unwichtig, wenn nur die eigenen ausreichend beachtet werden. Stimmt: „Wenn jeder an sich denkt, ist auch an alle gedacht.“
Das mit Ihrer Aktion, sollte diese gelingen, anderen Leuten teilweise erheblicher Schaden zugefügt wird, ist ja dabei völlig nebensächlich.

Ja, irgendwer muss die Verantwortung übernehmen.

… und wenn es nur die Verantwortung der eigenen Interessen ist.
Wir können hier auch aufhören, Sie kapieren sowieso nicht die Tragweite Ihres Denkens. Zumindest in diesem Zusammenhang nicht.
Ahoi …

Hallo!

Ferner bedarf es keiner „überväterlichen“ Fähigkeiten um hier
zu erkennen, dass es so nicht gehen kann (bezogen auf den
Parkraum). Daher muss ein beobachtender mündiger Bürger
rechtzeitig darauf hinweisen.

Zwischen einem Hinweis und Ihrem Titel liegen aber nun mal
Welten.
Eine Anfrage bei den zuständigen Behörden sehe ich als
Hinweis. Ihren Wunsch nach Baustellenterror und Boykottierung
der Arbeiten sehe ich aber einfach nur als puren Egoismus. Es
sind nicht so sehr die Interessen der zukünftigen Nachbarn,
sondern Ihre eigenen, die Sie in Ihrem ersten Schreiben
erläutert haben.

Es gibt zwei Aspekte:

1.)der voraussichtlich insgesamt 3 Jahre dauernde Baulärm. Hier wollte ich in der Tat wissen, ob ich mir ein Jahr Pause erkämpfen kann.

2.) das Thema Parkraumproblematik.
Hier möchte ich wissen, ob es eine Chance gibt, die verpflichtende Mindestanzahl an Stellplätzen zu den neuen Gebäuden zu erhöhren.

Punkt 1 kann man ja noch diskutieren und auch ich habe Verständnis dafür, dass das INvestment insgesamt erfolgreich sein muss. Dennoch gibt es eben auch die Lebenswelt der Anrainer.

Und sowas finde ich schlicht und einfach zu Erbrechen.

Wie nett…

Vielleicht haben andere Leute andere Prioritäten als Sie?
Schon mal darüber nachgedacht?

Das ist dabei weniger wichtig.
Wichtiger ist, dass in einem solchen Wohngebiet
erwartungsgemäß 90% der Volljährigen ein Auto besitzen und es
somit nicht ausreichend Parkraum gibt.

Klar, anderer Leute Prioritäten sind auch eher unwichtig, wenn
nur die eigenen ausreichend beachtet werden.

Meine Prioritäten liegen nicht ursächlich dort, denn ich habe genügend Parkplätze. Nur besuchen kann mich dann keiner mehr…

Stimmt: „Wenn
jeder an sich denkt, ist auch an alle gedacht.“

Das ist das Problem, welches die Bauherren der neuen Häuser verursachen.
Sie denken, die Zweitwägen müssen eben auf die Straße, egal was das nach sich zieht.

Das mit Ihrer Aktion, sollte diese gelingen, anderen Leuten
teilweise erheblicher Schaden zugefügt wird, ist ja dabei
völlig nebensächlich.

in Bezug auf 1.): ja, das kann sein. aber hier muss eben eine Abwägung der Interessen erfolgen.
Es juckt ja auch niemanden, dass ich vergangenen Samstag, der einzige Tag, an welchem ich innerhalb der nächsten 3 Wochen mal bis 9 Uhr hätte schlafen können, wegen der Abrißbirne ab 6.30 senkrecht im Bett stand…

Ja, irgendwer muss die Verantwortung übernehmen.

… und wenn es nur die Verantwortung der eigenen Interessen
ist.

Mein Interesse zählt also nicht?

Wir können hier auch aufhören, Sie kapieren sowieso nicht die
Tragweite Ihres Denkens. Zumindest in diesem Zusammenhang
nicht.

Das ist ein Fauxpas bzgl. der Diskussionskultur, welcher lediglich meine Argumentation erhärtet.
Daran würde ich noch arbeiten.

Grüße,

Mathias