hatte vor einigen wochen einen hautauschkag und diese kortison kreme aufgetragen.seit dem geht sie nicht mehr weg . kann es sein , das die kreme mit anderen medikamenten reagiert hat.
Hallo!
Mit sicherheit hat das nichts mit Kortison im eigentlichen Sinne zu tun.
Natürlich reagieren Medikamente aufeinander, auch Kortison. Dies aber nur im Körper und nicht bei äußerer Anwendung. Es kann schon sein, dass es durch Kortison eine Verhärtung gibt, innerhalb des Körpers. Bei äußeren Anwendungen kann ich es mir nicht vorstellen. Sie sollten es mal von einem Hautarzt untersuch lassen. Sollte es schon erfolgt sein, ruhig mal den Hautarzt wechseln, denn jeder hat so seine spez. Hautgruppe, bzw. einseitige Erfahrung.
Rudi
hatte vor einigen wochen einen hautauschkag und diese kortison
kreme aufgetragen.seit dem geht sie nicht mehr weg . kann es
sein , das die kreme mit anderen medikamenten reagiert hat.
hi lieber Rudi,
es ist sehr freundlich, daß du mir geschrieben hast. war schon bei verschiedenen ärzten aber hatte bis jetzt wenig erfolg.hatte damals auch verschiedene medikamente und ich nehne an, das die medikamente sich nicht untereinander vertragen haben. der umweltmdiziener meinte an allen wäre die schimmelpilz allergie und die belastung mit mit nickel quecksilber und kadmium schuld. ich dencke das beides für mein jetzigen zustand schuld ist. die medikamente und die umwelt belastungen.zu meinen hautausschlg kommt noch hinzu , das ich auf medikamente und sonstige fremde stoffe reagiere.ich habe mich aber sehr darüber gefreut das mir nach so langer zeit überhaupt jemand geschrieben hat. wie kommt es ,das du dich mit kortison auskennst?
bis bald
liebe grüße
betti
Hi Betti !
Das freut mich, dass ich etwas zur Anregung tun konnte.
Ja die lieben Ärzte haben immer viele Fremdworte zur Hand.
Was die Hautärzte betrifft, so haben sie meist in einer Klinik ihre Ausbildung bekommen und waren immer für dieselbe Art von Ausschlag/Krankheit zuständig. Nachdem sie sich Selbstständig gemacht haben, behandeln sie immer dem gleichen Typ entsprechend. Es gibt deren wenige, die sich auf anderen Bereichen weiterbilden. Man muss die Ärzte schon fordern und sich nicht einfach ihrer Meinung ergeben. Aber um ehrlich zu sein, es ist auch ein sehr großes Feld. Man muss schon etwas mithelfen. Natürlich kann es nur im Zusammenspiel mit anderen Fachärzten zu einem sinnvollen Ergebnis kommen. Aber man kann sich Gott sei Dank sehr gut informieren. S. z.B. auf dieser Seite. http://www.onmeda.de/suche/?q=neue+Creme-Wirkstoff
Es gibt eine neue Hautcreme, die auf der Basis von Agave basiert. Leider konnte ich sie noch nicht finden. Aber mit Sicherheit kennt jeder Hautarzt diese. Vielleicht …… ???
Natürlich ist es wichtig, die Krankheit zu beobachten, auch den restlichen Körper.
Damit meine ich nicht, dass man jammern muss. Selbst kleinste Veränderungen helfen den Ärzten zu einer Diagnose. Wichtig dabei ist immer, Information und die Diskussion mit dem Facharzt. Man lernt dabei die richtigen Reaktionen, aber man sollte sich nie selber Therapieren.
Was das Kortison betrifft, so ist es relativ einfach. Als ich durch einen Rheumaschock diese schreckliche Krankheit bekam, sah ich nur ratlose Ärzte vor mir. Bestimmt kennt jeder die Aussa-gen, auch bei anderen Krankheiten: „Da müssen wir mal abwarten und dann sehen wir weiter.“
Nun ist es bei rheumatischen Krankheiten leider so, dass eine Reaktion bis zu 6 Monaten dauern kann. Da aber nur wenige (ca. 0,8%) Menschen an Arthritis leiden, gibt es auch keine großartigen Forschungen. Das wird so nebenbei mit erledigt. Seit 30 Jahren gibt es quasi einen Stillstand.
Als erstes habe ich einen Schmerztest machen lassen, denn ein Leben mit 180 mg Kortison ist nur kurzzeitig möglich. Dann begann ich mich darüber zu informieren. Ja es gibt solche und sol-che Aussagen. Als Laie ist man da ganz schön arm dran. Aber meine Hartnäckigkeit hat sich gelohnt. Ich habe mir viele Referate vieler Professoren durchgelesen und mit Patienten, die Kortison einnehmen, geredet. Wichtig dabei sind die Reaktionen, die ja bei jedem anders sein können.
Das Kortison hat sich natürlich in den Jahren verändert. Bei richtiger Dosierung kann es ein Wundermittel sein. Mit meinem Rheumatologen kann ich seit längerer Zeit diskutieren und weiß Reaktionen meines Körpers richtig zu deuten. In Absprache nehme ich entsprechende Medikamente. Z.B.: Dass sich z.B. Kortison und Ibuprofen nur bedingt vertragen, war mir sehr schnell klar. Ibuprofen schäumt die Darm-Schleimhäute auf und Kortison verhärtet diesen Schaum. Ohne Kortison, bildet sich der Schaum wieder zurück und schadet nicht. In Verbindung mit dem Kortison, kommt es aber zu Darmentzündungen. Für mich hieß das, ich musste jährlich eine Magen- und Darmspiegelung machen, falls nicht schon früher Probleme auftraten. Seit ca. 1 Jahr nehme ich kein Kortison und kein Ibuprofen mehr und das Problem ist aus der Welt. Kontrolle lasse ich dennoch jährlich machen, denn ich nehme ja noch andere Mittel und wer weiß ….
Dies ist aber nur ein kleiner Teil der Geschichte. Auch weiß ich nicht, wie viel man als Antwort schreiben darf. Inzwischen muss ich immer Schmunzeln, was Ärzte in Krankenhäuser meinen, über Arthritis zu wissen. Schön war eine Diskussion mit einer Ärztin, die ihr Diplom mit dem The-ma Rheuma gemacht hat. Eines wusste ich danach und habe es ihr auch gesagt. Rheuma heißt wandern und mit Sicherheit hat sie etwas über Wanderschuhe geschrieben.
Solltest du weitere Fragen haben, ich antworte gerne.
L.G. Rudi
Hi Betti!
Ich vergaß, Kortisoncreme braucht sich nicht abbauen, da sie Äußerlich angewendet wird. Kortison einnehmen ist was ganz anderes.
LG Rudi