Hallo Leute,
hab ma wieda ´n kleines anliegen an euch.
Ich habe ein altes Empfangsmodul, bei dem einige Bauteile nich mehr vorhanden sind, leider is auch kein schaltplan dabei gewesen, so dass ich nun auf euch angewiesen bin.
Es handelt sich um ein 2 Kanal Funk Empfangsmodul im 433Mhz Band,
das vor etlichen jahren bei conrad erworben wurde (glaube 1996-1998).
Die fehlenden teile wurden auf dem nachfolgenden Bild in rot dargestellt.
Wäre wirklich nett, wenn sich das jemand anschauen könnte,
der da was von versteht.
Danke im Vorraus!
Hallo
1.:
Doofe Frage: Wieso wurden Teile ausgebaut? Ist das Gerät evtl. Schrott?
2.: Teile 2 sind Elektrolytkondensatoren, derengenauer Wert bei einem Hochfrequenzmodul wahrscheinlich unkritisch ist, die Polung kann man auf dem Bild erkennen.
Das IC sieht übrigens nicht wie ein Teil für ein 433MHz Gerät aus. Zumindest heute ist alles SMD.
3.Versuch doch einmal über ein Datenblatt für den Chip etwas sinnvolles heraus zu bekommen.
MfG
Matthias
Hallo,
da das Ding mit 7…14V betrieben werden sollte, wird die Vermutung mit dem 75L05(1) wohl passen. die beiden Elkos(2) haben dann aber natürlich keine 2,2pf, sondern etwa 47uF/16V. Die 3 sieht mir nach einem Keramikkondensator aus, der zwischen Ausgang IC und Filterspule sitzt. Vielleicht 470pF? Wenn das Ding zusammen mit der abstimmbaren Spule daneben ein Filter bilden soll, ist der Wert aber kritisch, kann sein, dass man da probieren und messen muss.
Die 4 sieht mir nach einer kleinen Drahtspule aus, die gleiche wie die rechts darüber. Soll vermutlich zur symmetrischen Ansteuerung der Antennenankopplung (die beiden Spulen rechts im Bild) sein.
Es würde natürlich wirklich helfen, wenn man sich das Datenblatt des IC mal besorgt, dort in die Applikationen schaut und mit der Platine vergleicht.
Gruß
loderunner
Hallo
1.:
Doofe Frage: Wieso wurden Teile ausgebaut? Ist das Gerät evtl.
Schrott?
Auf die Frage, wieso die teile ausgebaut wurden, kann Ich dir keine Antwort geben. Das Modul lief aber davor einwandfrei!
2.: Teile 2 sind Elektrolytkondensatoren, derengenauer Wert
bei einem Hochfrequenzmodul wahrscheinlich unkritisch ist, die
Polung kann man auf dem Bild erkennen.
Bedeutet das, ich kann einfach ma testen, ob´s mit irgendwelchen kleinen Kondensatoren funkt.??!
Das IC sieht übrigens nicht wie ein Teil für ein 433MHz Gerät
aus. Zumindest heute ist alles SMD.
Wie Ich bereits erwähnt hatte, stammt dieses Teil aus den jahren 1996-1998, da war die SMD Variante wohl noch nich sehr verbreitet, denke ich zumindens.
3.Versuch doch einmal über ein Datenblatt für den Chip etwas
sinnvolles heraus zu bekommen.
Wäre ´n guter Ansatz
MfG
Matthias
Wie ist es mit dem dritten Bauteil??! Kann mir dazu jemand was sagen??
Die Vermutung liegt auf einem Bandpassfilter, da es von der Bauform identische Teile sind & auf so einem Emfpangsmodul wäre es auch nich ganz abwegig.
Danke euch für jeden Vorschlag!
Greetz…
Hallo,
da das Ding mit 7…14V betrieben werden sollte, wird die
Vermutung mit dem 75L05(1) wohl passen. die beiden Elkos(2)
haben dann aber natürlich keine 2,2pf, sondern etwa 47uF/16V.
Die 3 sieht mir nach einem Keramikkondensator aus, der
zwischen Ausgang IC und Filterspule sitzt. Vielleicht 470pF?
Wenn das Ding zusammen mit der abstimmbaren Spule daneben ein
Filter bilden soll, ist der Wert aber kritisch, kann sein,
dass man da probieren und messen muss.
Das Bauteil bestitzt jedoch 3 anschlüsse, soweit ich es an den lötstellen erkennen kann, von daher schließe ich einen Kondensator aus.
Die 4 sieht mir nach einer kleinen Drahtspule aus, die gleiche
wie die rechts darüber. Soll vermutlich zur symmetrischen
Ansteuerung der Antennenankopplung (die beiden Spulen rechts
im Bild) sein.
Es würde natürlich wirklich helfen, wenn man sich das
Datenblatt des IC mal besorgt, dort in die Applikationen
schaut und mit der Platine vergleicht.
Gruß
loderunner
Danke für deine Bemühungen!
Greetz…
Hallo nochmal
2.: Teile 2 sind Elektrolytkondensatoren, derengenauer Wert
bei einem Hochfrequenzmodul wahrscheinlich unkritisch ist, die
Polung kann man auf dem Bild erkennen.Bedeutet das, ich kann einfach ma testen, ob´s mit
irgendwelchen kleinen Kondensatoren funkt.??!
Nein, das soll es nicht bedeuten. Es bedeutet vielmehr, das Du wohl keine andere Wahl als das Experiment hast, wenn Dir jegliche Informationen fehlen.
Wegen den Werten, siehe Loadrunner.
Wie ist es mit dem dritten Bauteil??! Kann mir dazu jemand was
sagen??
Die Vermutung liegt auf einem Bandpassfilter, da es von der
Bauform identische Teile sind & auf so einem Emfpangsmodul
wäre es auch nich ganz abwegig.
Natürlich, kann das sein.
Wenn Du weißt, was an welchen Pol des IC’s angeschlossen wird, wird es erheblich einfacher.
Mehr kann ich jetzt nicht sagen. Warum schreibst Du nicht, wie das IC heißt? Nettes Ratespiel oder kann man das nicht mehr lesen?
Du kannst ja mal selbst spekulieren(mit ausrechnen), welche Bandbreite solch ein Filter haben sollte, welche anderen Frequenzen dafür entstehen müssen usw.
MfG
Matthias
das ic ist ein u4311b, habs vorher nich gesehen, weil´s mit ´nem Aufkleber vom postamt beklebt war.
hoffe hilft es weiter
Hi,
Das Bauteil bestitzt jedoch 3 anschlüsse, soweit ich es an den
lötstellen erkennen kann, von daher schließe ich einen
Kondensator aus.
Da wäre ich jetzt vorsichtig. Zum einen gab es früher Tantalekos mit 3 Anschlüssen, um Bestückungsfehler zu vermeiden, zum anderen gibt es spezielle Kondensatoren (IIRC Durchführungskondensatoren) zum Entstören/Filtern, die innen eben aus 2 oder mehr Bauteilen bestehen und daher mehr als 2 Anschlüsse brauchen.
Ulrich
Hallo
Hier hab ich einmal eine Seite vom Chip, kannst Du Dir wahrscheinlich downloaden. Must öfter mal googlen.
http://pdf1.alldatasheet.co.kr/datash…
Im Prinzip kann man den Chip neu beschalten.
Der Chip hat nichts mit 433 MgHz zu tun, der kriegt 10,7 MgHz(z.B.) als ZF als Input.
Der Rest von deiner Platine muß mindestens einen Oszillator und eine Mischstufe enthalten, am besten noch mindestens 1 Eingangskreis.
MfG
Matthias