Beamer + 'Milchglasscheiben'?!

Hallöchen!

Hab auch mal eine Frage bezüglich Beamer bzw. eher bezüglich dessen Projektionshintergrund.

Ich frage mich, ob das projektieren von Bildern auf eine Glasscheibe mit solch einer „Milchglasklebefolie“ qualitativ Sinn bringt. Also ob man da viele Abstriche machen muss oder nicht?!

Bis denn dann,
Martin

Hi,

Ich frage mich, ob das projektieren von Bildern auf eine
Glasscheibe mit solch einer „Milchglasklebefolie“ qualitativ
Sinn bringt.

Ich denke nicht, daß das Sinn macht. Ein Glas spiegelt, auch die Glasdekorfolie ist nicht matt, sondern nur etwas weniger glänzend.

Das beste wäre ein Leinwand oder eine gespachtelte und mattweiß gestrichene Platte.

Gruss,
Julia

Das beste wäre ein Leinwand oder eine gespachtelte und
mattweiß gestrichene Platte.

Ja, schon klar dass solch eine Wand besser wäre. Geht mir halt aber drum, wie weit sowas Sinn machen würde.

Wenn ich eine Scheibe mit solch einer Folie bekleben würde auf der Rückseite und die Scheibe auch von der Rückseite „anstrahle“, dann dürfe es doch meiner Meinung nach keine großen Probleme mit dem spiegeln geben, oder?

Hi,

die Folie ist nicht undurchsichtig… Also wenn du sie von hinten anstrahlst, wird die Lichtquelle klar erkennbar sein und auch zur Seite / oben / unten hin nachlassen, außerdem kann ich mir vorstellen, daß die Stärke des projezierten Bildes darunter leidet.

Habe so etwas noch nie gesehen, hat wohl einen Grund :wink: Obwohl, möglich ist alles, aber ob es was bringt? Kannst es ja mal in klein mit einem Episkop oder einem Diawerfer ausprobieren…

Gruss,
Julia

Hallo,
sowas geht nicht nur prinzipiell, das wird auch so gemacht. Nennt sich dann ‚Rückprojektion‘ und ist vor allem in den USA sehr beliebt. Dort wird aber normalerweise ein besonders hell betriebene Bildröhre als ‚Beamer‘ verwendet. Die Milchglasscheibe dient dann dazu, das nur nach vorn projizierte Licht an der Scheibe zu brechen, damit man auch von der Seite vernünftig sehen kann.
Bei einem der hier üblichen Beamer ist dieses Vorgehen eher weniger sinnvoll, da die Streuscheibe zu groß sein müsste.
Gruß
loderunner

Das beste wäre ein Leinwand oder eine gespachtelte und
mattweiß gestrichene Platte.

Ja, schon klar dass solch eine Wand besser wäre. Geht mir halt
aber drum, wie weit sowas Sinn machen würde.

Beachte den Mindestabstand zur Projektionsfläche, darunter kann der Beamer nicht mehr scharf eingestellt werden. Bei meinem Acer sind das 1,2m. Für viele Beamer findest Du den Mindestabstand in den technischen Daten. Außerdem folgt aus dem Mindestabstand auch eine Mindest-Bildgröße, so groß müsste dann Deine Glasscheibe mindestens sein. In meinem Fall wären das 0,6m (Diagonale).

Aber ich denke, dass die Mindesttiefe von 1,2 Metern der Konstruktion das Genick brechen wird.

…Armin