hallo !hat jemand erfahrung mit dem beamtenrecht?
mich würde mal interessieren ob einem beamten (post einfacher dienst )
eine abfindung zusteht,wenn er dienstunfähig wird?
gruß Manu
Hallo Manu,
leider gibt es bei der (vorzeitigen) Versetzung in den Ruhestand wegen Dienstunfähigkeit keine Abfindung.
Nach § 42 Absatz 1 des Bundesbeamtengesetzes (BBG) (für Beamte auf Lebenszeit) und § 46 Abs. 1 und 2 (für Beamte auf Probe) ist die Versetzung in den Ruhestand vom Dienstherr von Amts wegen zu beachten.
Das bedeutet, wenn ärztlicherseits Dienstunfähigkeit festgestellt wurde, muss der Beamte in den Ruhestand versetzt werden!
Ausnahme: Beamte, die das 50. Lebensjahr vollendet haben und ihre Dienstpflichten noch mindestens zur Hälfte ihrer Arbeitszeit erfüllen können (§ 42a BBG).
Aber -wie oben schon erwähnt- alles ohne Abfindung.
Viele Grüße,
hostrunner
leider gibt es bei der (vorzeitigen) Versetzung in den
Ruhestand wegen Dienstunfähigkeit keine Abfindung.
ähhhhhm, wieso leider?
das zahlt doch die allgemeinheit wenn ich nicht irre, oder?
nicht um ne debatte beginnen zu wollen, aber ich denke das bei all denn leeren kassen ein leider nicht das best beschreibende wort ist 
lieben gruß von
sonJA
Du hast nicht ganz Recht: Nicht die Allgemeinheit, sondern der Steuerzahler zahlt das. Und da nicht alle Steuern zahlen, hängen da auch nicht alle drin.
Aber:
Ein Beamter, der wegen Dienstunfähigkeit in den Ruhestand versetzt wird, hat Anspruch auf lebenslange Ruhestands-Dienstbezüge.
Jetzt kannst Du Dir ausrechnen, was dem Steuerzahler teurer kommt: Entweder jahrelang (unter Umständen Jahrzehnte) monatliche Bezüge oder -wenn´s denn möglich wäre- einmalig eine Abfindung…
Ich muss aber auch sagen, dass diese Debatte nicht unbedingt gerecht ist. Viele Beamte -gerade die, die in den unteren Laufbahnen beschäftigt sind- werden mit ganz kleinen Euros nach Hause geschickt und müssen dafür, je nachdem, wer ihr Dienstherr ist, bis zu 42 Stunden/Woche arbeiten. Und auch hier gibt´s Arbeit, die nicht jeder machen würde.
Und Studien beweisen: Über 90% der Dienstunfähigkeit bei Beamten kommt aus dem Job heraus…
In diesem Sinne noch einen schönen Abend,
hostrunner
Du hast nicht ganz Recht: Nicht die Allgemeinheit, sondern der
Steuerzahler zahlt das. Und da nicht alle Steuern zahlen,
hängen da auch nicht alle drin.
stimmt, beamte nicht, arbeitslose meine ich auch nicht und sozialhilfeempfänger nicht.
hausfrauen die nicht arbeiten zähle ich nicht, denn die zahlen ja über ihre männer… 
Und auch
hier gibt´s Arbeit, die nicht jeder machen würde.
Und Studien beweisen: Über 90% der Dienstunfähigkeit bei
Beamten kommt aus dem Job heraus…
klar, gibts bei nicht beamten auch, nur denen schenkt dann eben niemand was und wenn die krank werden, dann bleibt oft nur der gang zum sozialamt weils wesetlich schwerer für die ist was zu bekommen…
In diesem Sinne noch einen schönen Abend,
hostrunner
dir auch nen schönen abend.
gruß
sonja
Leider schon wieder falsch:
>
Beamte zahlen sehr wohl Steuern, weil sie laut Steuerrecht Arbeitnehmer sind.
Und Arbeitnehmer müssen -sofern ein gewisses Einkommen erzielt wird- nunmal Steuern bezahlen…
Ich denke, wir sollten das jetzt abschließen 
Bis dann,
hostrunner
Korynthen
Huhu!
Du hast nicht ganz Recht: Nicht die Allgemeinheit, sondern der
Steuerzahler zahlt das. Und da nicht alle Steuern zahlen,
hängen da auch nicht alle drin.
Nicht jeder zahlt Steuern? Ich gebe Dir Recht, wenn Du den Menschen meinst, der ohne Kauf auskommt und ohne Einkommen nur tauscht - aber den musst Du mir zeigen!
Ein Beamter, der wegen Dienstunfähigkeit in den Ruhestand
versetzt wird, hat Anspruch auf lebenslange
Ruhestands-Dienstbezüge.
Jetzt kannst Du Dir ausrechnen, was dem Steuerzahler teurer
kommt: Entweder jahrelang (unter Umständen Jahrzehnte)
monatliche Bezüge oder -wenn´s denn möglich wäre- einmalig
eine Abfindung…
Weshalb ich eigentlich antworte: Ich hatte das Ursprungsposting dahingehend verstanden, dass zusätzlich zur Pension noch Abfindung gezahlt werden sollte - was auch mir ein Kopfschütteln abverlangte! Aber so sehe ich einen Handlungsbedarf!!!
Ohne über Beamte zu lästern:
Ich muss aber auch sagen, dass diese Debatte nicht unbedingt
gerecht ist. Viele Beamte -gerade die, die in den unteren
Laufbahnen beschäftigt sind- werden mit ganz kleinen Euros
nach Hause geschickt und müssen dafür, je nachdem, wer ihr
Dienstherr ist, bis zu 42 Stunden/Woche arbeiten.
Ich wünschte, ich hätte in den letzten 5 Jahre eine Arbeitszeit von durchschnittlich 42 Std. gehabt!
Und auch
hier gibt´s Arbeit, die nicht jeder machen würde.
Niemand wird zu seinem Job gezwungen! Ich kenne allerdings genug Polizisten (nur ein Beispiel), die ihren Job lieben - ich würde den zugegeben auch nicht machen!
Und Studien beweisen: Über 90% der Dienstunfähigkeit bei
Beamten kommt aus dem Job heraus…
Andere Studien belegen allerdings auch, dass in keinem Zweig der Grad an Berufsunfähigkeiten und Krankheiten im Allgemeinen auch nur annähernd so hoch ist, wie bei Beamten!
Verstehe mich nicht falsch! In meinem Bekannten- und Verwandtenkreis gibt es eine Menge Beamter. Ich komme mit fast allen prima klar! Nur: Ich kann das Gejammer von dem ein oder anderen nicht mehr hören! Dass das rein subjektiv ist, und ich vielleicht etwas allergisch reagiere, tut mir leid. 
Liebe Grüße
Guido
Beamte zahlen Steuern!
Hi,
wieso glauben eigentlich alle Nicht-Beamten, dass Beamte keine Steuern zahlen? Natürlich zahlen sie Einkommenssteuern!
Gruß
Nelly
Sogar mehr?
Hi!
Wieso glauben eigentlich alle Beamte, dass alle Nicht-Beamten glauben, Beamte würden keine Steuern zahlen, nur weil ein paar ahnungslose Nicht-Beamte diese Kommentare von sich geben?
(Puh - was für ein Satz)
Ihr werdet doch sogar nach der besonderen Lohnsteuertabelle versteuert, die etwas ungünstiger ist als die normale, oder?
(Naja - dafür spart Ihr die SV-Abgaben)
Grüße
Guido