Hallo Causa,
vielen Dank für Deine Antworten und die Arbeit, die Du Dir dabei gemacht hast. Das war richtig interessant!
Lieben Gruß
Trillian
Hallo Causa,
vielen Dank für Deine Antworten und die Arbeit, die Du Dir dabei gemacht hast. Das war richtig interessant!
Lieben Gruß
Trillian
Hallo Trillian
gern geschehen, hat mir auch Spaß gemacht.
Dazu: man lernt auch immer was dazu. Denn jeder Mensch reagiert anders, hat andere Argumente, Vorstellungen.
Causa
Ein weiterer Vorteile der Beamten sind Familienzuschläge usw, die es in der Wirtschaft nicht gibt. Dort gibt es für Familienstand und Anzahl der Kinder nicht mehr Geld.
Nicht nur Familienzuschläge. Auch gab es (gibt es das noch) Harminsierungszuschläge.
Dann Ortszuschläge, Kleiderzuschlag, usw.
Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Causa
Welche Gehälter wurden hier eigentlich verglichen?
Bestimmt nicht die eines Beamten im einfachen oder mittleren Dienst mit einem Angestellen mit ungefähr gleichen Ausbildungsvoraussetzungen.
Wie wurden die Gehälter verglichen?
Einfach die Zahlungen oder wurden Stunden umgerechnet?
Hat der Angestellte mit dem gleichen Gehalt ebenfalls eine 42-Stunden-Woche? Bekommt dieser Angestellte für Schicht-, Sonn- und Feiertagsarbeit ebenfalls nur minimale Zuschläge?
Wo ist das Gewerbeaufsichtsamt wenn der Beamte mal für 2 Wochen an das andere Ende Deutschlands geschickt wird und dort 12-Stunden-Schichten hat? Wer schreit laut auf wenn dann zusätzlich noch Überstunden angeordnet werden zu diesen 12 Stunden?
Wer spricht von Vorteilen wenn der Beamte innerhalb des Landes oder gar des Bundes versetzt wird? Und das MUSS jeder Beamte akzeptieren.
Eine PKV mit Beihilfe hat gewisse Vorteile, aber auch Nachteile.
Der Angestellte in der GKV muß sich nicht wochenlang um 20 € streiten die der Anästhesist im KH zu viel berechnet hat und die PKV und Beihilfe jetzt nicht erstatten wollen.
Er muß auch nicht Arztrechnungen vorstrecken, bei 2 Stellen einreichen (PKV und Beihilfe) und dann teilweise auch noch warten bis er das Geld überhaupt einfordern kann (Einreichung bei der Beihilfestelle erst ab 200 €)
Noch dazu sind auch die privaten Krankenversicherungen nicht mehr so großzügig in ihren Leistungen wie vor Jahren und auch die Beihilfe orientiert sich an den Leistungen der GKV und bezieht sich auf das SGB V.
Die Beihilfe sinkt und die PKV steigt sobald die Kinder/Ehefrau nicht mehr berücksichtungsfähig sind.
Die Ortszuschläge entfallen logischerweise auch sofort wenn das Kindergeld entfällt oder der Beamte geschieden wird und der Expartner nicht mind. ca. 100 € Unterhalt bekommt.
Ein Freund von mir ist Beamter im mittleren Dienst mit 3 Kindern und ohne die Ortszuschläge wäre es schon sehr knapp.
Bei der BhV des Bundes werden wie bei der GKV ebenfalls quartalsmäßig Beiträge nicht erstattet bzw. gibt es eine Eigenbeteiligung für Rezepte.
Bei den Bundesländern gibt es immer noch die Kostendämpfungspauschale, d.h. die Beihilfe erstattet erst ab einem gewissen Betrag (bis zu 300 € Eigenbeteiligung je nach Anzahl der beihilfeberechtigten Personen).
Ich kenne einige Beamte bei denen Schulabschluß und Ausbildung vergleichbar ist und vergleiche ich dann deren Nettogehalt mit meinem (auf Vollzeit und deren Stundenzahl hochgerechnet) verdiene ich einiges mehr nach allen Abgaben.
Dieser Bericht enthält meiner Meinung sehr vieles nicht und trägt nur zu üblichen verallgemeinerten Beamtenschelte bei.
Und wie heißt es schön: Trau nie einer Statistik die du nicht selbst gefälscht hast.
Grüße Bröselchen