http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/beam…
Lt. diesem Bericht zahlen Beamte um ca. 50 % weniger Abgaben als Nichtbeamte.
Eure Meinung?
Causa
http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/beam…
Lt. diesem Bericht zahlen Beamte um ca. 50 % weniger Abgaben als Nichtbeamte.
Eure Meinung?
Causa
Servus,
Beamtenbesoldung ist nicht mit Angestelltengehalt vergleichbar. Daher ist der Vergleich der „Abzüge“ sinnlos.
Auch der Vergleich der Nettoauszahlung wäre sinnlos, weil dann die Situation in Ruhestand/Rente noch nicht berücksichtigt wäre.
Und wenn man die noch berücksichigte, wäre ein Vergleich immer noch sinnlos, weil die Unkündbarkeit noch nicht berücksichtigt wäre.
Grosso modo, at the end of the account, werden Beamte etwas schlechter entlohnt als Angestellte, aber sie haben auf der andren Seite langfristig eine Sicherheit, die kein andres Dienstverhältnis bietet.
Schöne Grüße
MM
Hallo,
Beamte sind keine Arbeitnehmer, das wird immer verwechselt. Sie leisten dem Dienstherr einen Treueeid und der versorgt sie dafür ein Leben lang, so einfach ist das. Eigentlich sollten das nur Personen mit hoheitlichen Aufgaben sein. Das Beamtentum wurde geschaffen um treu zu Staat stehende Personen zu haben. Ob das Berufsbeamtentum in seiner jetzigen Form noch zeitgemäß ist, ist eine andere Sache. In den 70ger Jahren konnte man noch nicht einmal Postbote oder Lokomotivführer werden wenn man in der falschen Partei war (Radikalenerlaß).
Darüber könnte man noch stundenlang schreiben, nur die Personen die die Möglichkeit hätten das Berufsbeamtentum umgehend zu reformieren sind halt selbst Beamte.
Gruß Günter
nur die Personen die die Möglichkeit hätten das Berufsbeamtentum
umgehend zu reformieren sind halt selbst Beamte.
Nein Politiker (was nicht ausschließt, dass da auch beurlaubte Beamte bei sind
). Und zwar Politiker in 16 Ländern und im Bund. „Das Berufsbeamtentum“ gibt es nämlich schon seit Jahren nicht mehr so, wie es einmal war.
Gruß Andreas
Hi,
der Artikel vergleich mal wieder Äpfel mit Birnen.
Daß ein Angestellter in derselben Lohngruppe wie der Beamte brutto mindestens 1/3 MEHR verdient, steht nirgends in diesem Artikel…
Die Sozialabgaben, die ein Angestellter noch leistet, sind im geringeren Beamtenbrutto bereits „eingepreist“.
Und daß es keine Kostenfreie Familienversicherung gibt und somit der Beamte für seine nicht erwerbstätige Ehefrau und /oder seine Kinder noch zusätzliche Beiträge für die Krankenversicherung zahlen muss, steht nur in einem klitzekleinen Nebensatz…
Ausserdem ist das Beamtentum keine Geheimwissenschaft, jeder EU-Bürger darf sich als Beamter und/oder AzuBi/Anwärter im öffentlichen Dienst bewerben…
grüße
miamei
Hallo
Daß ein Angestellter in derselben Lohngruppe wie der Beamte
brutto mindestens 1/3 MEHR verdient, steht nirgends in diesem
Artikel…
kann es auch nicht: die heutigen beamten verdienen genauso viel wie vergleichbare Angestellte.
Die Sozialabgaben, die ein Angestellter noch leistet, sind im
geringeren Beamtenbrutto bereits „eingepreist“.Und daß es keine Kostenfreie Familienversicherung gibt und
somit der Beamte für seine nicht erwerbstätige Ehefrau und
/oder seine Kinder noch zusätzliche Beiträge für die
Krankenversicherung zahlen muss, steht nur in einem
klitzekleinen Nebensatz…
Dafür sind die Kinder extrem preiswert KV-versichert. Frage mal einen Angestellten ob er sein Kind mit 30 Euro versichern kann?
Eine BeamtenKV ist extrem preiswert und wesentlich besser abgesichert als die GKV.
grüße
Causa
Hallo,
Um dies zu beurteilen müsstest Du einfach einmal schreiben, was Du verglichen hast.
Z.B. Bundesangestelltentarif gegen Beamtentarif in vergleichbarer Position also etwa Bat2a gegen A13 bei vergleichbarem Dienstalter? Nach meiner Orientierung liegt dabei das Brutto- Beamtengehalt (A13) um ca. 500 Euro niedriger als das Brutto- Bundesangestelltengehalt BAT2a. Wie hoch sind die Abzüge des Arbeitnehmers bei den Sozialleistungen?
Vielleicht postest Du mal Deine Quelle, dann sehen wir weiter. Welche Positionen hast du verglichen um zur Einschätzung zu kommen, dass die Bruttogehälter von Beamten und Angestellten bei vergleichbarer Position gleich sind?
Mit vielen Grüssen,
Walkuerax
Mein Chef nennt es schlicht
Beamtenmonarchie.
Beamter= kein Kündigungsrisko; billigere Autoversicherung / Versicherungen im allgemeinen; und viele Vergünstigungen die wohl kein Beamter breit tritt. z.B.Beihilfen im Krankheitsfall etc.
Seltsam ich kenne ein paar dieser „Spezies“
die haben alle kein Prob Ihr Haus zu finanzieren und sowas von geregelten Arbeitszeiten, das wird schon unheimlich.
Neid
)
Gruss Icepik
Guten Abend Causa,
Dafür sind die Kinder extrem preiswert KV-versichert. Frage
mal einen Angestellten ob er sein Kind mit 30 Euro versichern
kann?
meines Wissens zahlt ein gesetzlich krankenversicherter Angestellter für seine familienversicherte Frau und Kinder doch überhaupt nichts zusätzlich. Oder sollte sich daran (wider Erwarten) was geändert haben?
Für freiwillig gesetzlich versicherte Angestellte mag dies anders aussehen, aber den „kleinen“ Beamten im mittleren oder gehobenen Dienst kannst Du wohl nicht mit den Angestellten vergleichen, die über der JAE verdienen. Oder doch?
Gruß
Trillian
Hallo Trillian,
hier muss ich jetzt mal sagen: nicht Äpfel mit Birnen vergleiche.
Grund:
der GKV-Versicherte zahlt bis zu ca. 650 € monatlich für seine Versicherung und ist nur grundversichert.
Der Beamte zahlt ca. 400 -500 für die Familie und ist privat versichert.
Fast immer ist da enthalten: 2-Bettzimmer und Privatarzt im KH, 100 % Zahnbehandlung (die bessere) und 80 % Zahnersatz. Immer Rechnungsbetrag!
Auch ambulant ist er wesentlich besser versichert.
Im Alter hat er einen sehr günstigen Beitrag für seine Privatversicherung. Der GKV-Versicherte kann u.U. den vollen Beitrag weiter belastet bekommen (je nach Einkünfte im Alter)
Es ist ein himmelweiter Unterschied zwischen GKV und (Beamten-)Privat.
Nur im Falle einer Großfamilie von 4 und mehr Kindern kommt er etwas teurer weg. Aber natürlich nur während der Erziehungszeit.
Causa
Hallo Causa,
hier muss ich jetzt mal sagen: nicht Äpfel mit Birnen
vergleiche.
Ich finde ja eher, dass Du Äpfel mit Birnen vergleichst…
Grund:
der GKV-Versicherte zahlt bis zu ca. 650 € monatlich für seine
Versicherung und ist nur grundversichert.
Davon bezahlt der Arbeitnehmer aber tatsächlich „nur“ rd. 53 % (345,00 EUR) und verdient über 4.000,00 EUR mtl., den Rest trägt sein Arbeitgeber. Mit Sicherheit gibt es irgendwo Statistiken zu finden, wie sich die Beitragszahlungen prozentual verteilen. Ich denke, es wird nicht so sein, dass ein erheblicher Prozentteil diesen Höchstsatz bezahlen.
2006 war es lt. Wikipedia wohl so, dass auf 28,6 Mio. Pflichtmitglieder 20 Mio beitragsfrei mitversicherte Familienangehörige kamen und noch knapp 17 Mio. Rentner.
Wenn ich mal mehr Zeit habe, werde die o. g. Statistiken suchen. Interssieren würde es mich schon, aber nun habe ich keine Zeit mehr. wenn Du da Erkenntnisse hast, wäre ich für einen Link/ Hinweis dankbar.
Gruß
Trillian
hallo
ich werde Dir mal ausrechnen, was ein 25-jähriger Beamter mit 2 Kindern kostet. Meinetwegen auch älter. Doch Beamter wird man nicht mit 50 sondern mit ca. 23 -28 Jahren.
Nebenbei: Rentner heißt nicht wenig Beitrag. Bei der GKV errechnet sich der Beitrag nach dem Einkommen (wie ich schon schrieb) Es soll in der bRD Rentner geben, die 3 - 4 - 5.000 Euro Einkommen haben (Rente + Mieteinnahme,en + Einkünfte aus Kapitalvermögen…)Die zahlen den vollen Beitrag, ohne AG-Anteil. Das einzige, was hier abgezogen wird ist ein Zuschuss der Rentenanstalt. Aber der wird auch den Privat versicherten bezahlt. Kann also vernachlässigt werden.
Causa
Guten Morgen Causa,
das mach mal bitte, interessiert mich wirklich. Vielleicht täuscht mich ja auch mein „Bauchgefühl“.
Wenn Du das für den mittleren Dienst machst, dann ist das Eintrittsalter in die PKV eher jünger anzusetzen (18-19 Jahre). Auch der gehobene Dienst fängt ja direkt nach dem Abi an. Also vielleicht auch hier eher 20 Jahre. (Bei der Verbeamtung wäre man natürlich schon älter, aber das Eintrittsalter ergibt sich ja noch aus der Ausbildung). Und auch mit dem Tarif zur Beihilfeergänzung.
Und im Vergleich dazu wäre schön zu sehen, was ein Angestellter mit vergleichbaren Abschlüssen dann verdient und bezahlt.
LIeben Gruß
Trillian
Hallo Trillian,
klar, Beamter wird man durchschnittlich mit 20 Jahren. Doch ich will ja mir nicht vorwerfen lassen, dass ich mit dem Alter jongliere.
also habe ich mal einen 25-jährigen genommen.
Da ich ja einigermaßen mit der GKV vergleichen will (die hat nun mal kein 2-Bettzimmer…), habe ich eingestellt: Mehrbettzimmer oder besser.
Auch keinen Ergänzungstarif, keine Altersvorsorge,…
Einfach die günstigste Alternative.
Dann fängt das bei einem Mann mit 111,19 Euro an und geht bis 191,22 Euro
bei einer Frau geht´s los mit 147,67 Euro.(Tja, unsere Frauen sind und lieb und teuer … besonders das letztere…)
Kinder habe ich jetzt nicht gerechnet. Kann ich aber gerne machen.
Sollte der Gute verheiratet sein und 2 und mehr Kinder kostet er ab 79,45 Euro mtl.
Du siehst die Beiträge sind sehr moderat.
Natürlich nimmt der einzelne Beamte meist nicht die besonders günstigen Tarife. Er will ja echter Privatpatient sein.
So, und jetzt rechne ich mal schnell was das gleiche bei Angestellten kosten.
Übrigens: so ein 20-jähriger ist natürlich noch um einiges billiger.
Causa.
Also: mit einem sehr niedrigen Schutz und 300 SB im Jahr koster er ab: 168,60 Euro und sie 248,42 Euro
Bei beiden Berechnungen (ÖD wie AN) ist die gesetzliche Altersrückstellung und die Pflegepflichtversicherung mit drin.
Grüße
Causa
Hallo Causa,
danke für die PKV-Werte, bist Du hier von 50 % ausgegangen?
Aber wie ist denn der Vergleich zur GKV? Also von welchem Einkommen bist Du bei dem Beamten ausgegangen?
Also die GKV-Beiträge müssten doch eigentlich wie folgt aussehen:
1.500,00 EUR mtl. AN-Brutto = 118,50 EUR GKV-AN-Anteil
2.000,00 EUR mtl. AN-Brutto = 158,00 EUR GKV-AN-Anteil
2.500,00 EUR mtl. AN-Brutto = 197,50 EUR GKV-AN-Anteil
3.000,00 EUR mtl. AN-Brutto = 237,00 EUR GKV-AN-Anteil
3.500,00 EUR mtl. AN-Brutto = 276,50 EUR GKV-AN-Anteil
4.000,00 EUR mtl. AN-Brutto = 316,00 EUR GKV-AN-Anteil
Mit diesen Beträgen dürften doch alle Familienmitglieder versichert sein. Oder sehe ich das falsch?
Was kostet dagegen die PKV für einen 25-jähriger Beamter mittlerer/ gehobener Dienst (Eintrittsalter 20) wenn er seine nicht erwerbstätige Ehefrau (die angenommen 25 Jahre alt ist) und 2 Kindern mitversichern muss und welches Einkommen hat er (natürlich ohne Kindergeld)?
Ausgangsbasis wäre natürlich, dass alle kerngesund sind, denn sonst wird eine PKV ja schnell unbezahlbar…
Zum Thema Ergänzungstarif: Ich denke, dass der Wunsch „richtiger“ Privatpatienz sein zu wollen, nicht allein ausschlaggebend ist, schließlich ist der Tarif nicht billig. Dabei muss man doch berücksichtigen, dass der Arzt eine Privatrechnung stellt und woher der Patient nun das Geld für die Bezahlung nimmt, interessiert ihn erst einmal nicht. Wenn die Beihilfe davon aber nicht alles bezahlt, weil sie sich eher an den GKV-Regeln orientiert, dann ist das ein enormes Kostenrisiko, welches kein vernünftiger Mensch tragen kann. Also versichert man sich dagegen.
Die Werte in Deiner 2. Antwort habe ich nicht verstanden. Für wen sind nun die Zahlen? Angestellte?
Puuuuh - das ist ja jetzt aber lang geworden… 
Gruß
Trillian
Hallo Trillian
danke für die PKV-Werte, bist Du hier von 50 % ausgegangen?
nein: 100 % incl. Pflegepflicht und Alterrückstellungen, alles andere ist augenwischerei, das leider einige meiner Kollegen gerne machen um möglichst billig in der Werbung aufzufallen.
Aber wie ist denn der Vergleich zur GKV? Also von welchem
Einkommen bist Du bei dem Beamten ausgegangen?
Das Einkommen hat bei der PKV auch beim Beamten nichts zu sagen. Selbst wenn er nur 600 Euro mtl. bekommt kann er sich privat versichern.
Also die GKV-Beiträge müssten doch eigentlich wie folgt
aussehen:
1.500,00 EUR mtl. AN-Brutto = 118,50 EUR GKV-AN-Anteil
2.000,00 EUR mtl. AN-Brutto = 158,00 EUR GKV-AN-Anteil
2.500,00 EUR mtl. AN-Brutto = 197,50 EUR GKV-AN-Anteil
3.000,00 EUR mtl. AN-Brutto = 237,00 EUR GKV-AN-Anteil
3.500,00 EUR mtl. AN-Brutto = 276,50 EUR GKV-AN-Anteil
4.000,00 EUR mtl. AN-Brutto = 316,00 EUR GKV-AN-AnteilMit diesen Beträgen dürften doch alle Familienmitglieder
versichert sein. Oder sehe ich das falsch?
Das ist bei der GKV richtig.
Nur stimmt Deine Berechnung nicht: der Einheitssatz bei allen GKVs ist 547,68 Euro (bei Freiwilligversicherten). Dazu kommt noch die Pflegepflichtversicherung (auch hier: Höchstbetrag, denn alterabhängige Altersrückstellungen gibt es bei der GKV nicht). Altersrückstellungen kennt die GKV nicht (die lebt von der Hand in den Mund). Wenn du also möglichst fair vergleichen willst, musst Du noch mal ca. 50 Euro mtl. für eine Rentenversicherung auf den Beitrag packen. Dazu kommen noch die 0,9 % für Zahnersatz, den der Versicherte jeden Monat netto zusätzlich zahlen muss.
Was kostet dagegen die PKV für einen 25-jähriger Beamter
mittlerer/ gehobener Dienst (Eintrittsalter 20) wenn er seine
nicht erwerbstätige Ehefrau (die angenommen 25 Jahre alt ist)
und 2 Kindern mitversichern muss und welches Einkommen hat er
(natürlich ohne Kindergeld)?
Ausgangsbasis wäre natürlich, dass alle kerngesund sind, denn
sonst wird eine PKV ja schnell unbezahlbar…
Das ist ein Irrtum. Wenn er bei Aufnahme gesund war und zum 100 % Beitrag angenommen wird, dann bleibt sein Beitrag bis er zu Staub wird. Natürlich steigt der Beitrag trotzdem. Denn wir haben ja eine Iflation, die Ärzte wollen auch immer mehr, die KHs ebenfalls und die Pharma verhungert sonst.Aber er wird nicht teurer weil er evtl. krank wurde und viel Geld kostet. Ein Krebskranker Privatpatient kann jährlich locker 100.000 Euro kosten. Pech für die Versicherung. Ich habe mal vor vielen jahren einen Kunden zusatzversichert (KH). Kurz nach Annahme wurde bei ihm Krebs festgestellt. Der zahlte weiter seine günstigen Beiträge… kostete aber der Versicherung ein Heidengeld.
Zum Thema Ergänzungstarif: Ich denke, dass der Wunsch
„richtiger“ Privatpatienz sein zu wollen, nicht allein
ausschlaggebend ist, schließlich ist der Tarif nicht billig.
Der Ergänzungstarif kostet nicht viel.
Dabei muss man doch berücksichtigen, dass der Arzt eine
Privatrechnung stellt und woher der Patient nun das Geld für
die Bezahlung nimmt, interessiert ihn erst einmal nicht.
Nein, denn der Geschäftspartner des Arztes ist nicht die Versicherung sondern der Patient
Noch ein Gerücht, das nicht stimmt: man muss keine Rechnung erst bezahlen und dann einreichen. Man bekommst am Quartalsende eine Rechnung vom Arzt, die reicht man ein. 14 Tage später ist das Geld auf dem Konto. Nur das KH rechnet direkt mit der Versicherung ab. Und beim Apotheker musst Du vorlöhnen. Beim Optiker oder Hörgeräteakkustiker ist es meist so, dass der Laden einem 3 Wochen Zeit lässt.
Wenn
die Beihilfe davon aber nicht alles bezahlt, weil sie sich
eher an den GKV-Regeln orientiert, dann ist das ein enormes
Kostenrisiko, welches kein vernünftiger Mensch tragen kann.
Also versichert man sich dagegen.
Ich empfehle jeden Beamten diese Zusatzversicherung (so sie nötig ist: es gibt Tarife, da ist dies beinhaltet)
Die Werte in Deiner 2. Antwort habe ich nicht verstanden. Für
wen sind nun die Zahlen? Angestellte?
also noch mal:
Ein Beamter (25 Jahre) kostet bei der günstigsten Privaten 111,19 €.
eine Beamtin (25 Jahre) kostet bei der günstigsten Privaten 147,67 €
Ein Beamter 25 Jahre, verheirater 2 oder mehr Kinder) kostet in der günstigsten Privaten 79,45 €
Ein Angestellter (25 Jahre) kostet in der günstigsten Privaten 168,60 €
eine Angestellte Frau 248,42 €
So und jetzt eine Beamtenfamilie (25 Jahre er/sie/2 Kinder, beim Bund beschäftigt) kostet: 236,60 €!!!
Jetzt fällt Dir die Kauleiste runter, oder? 
Causa
Hallo Causa,
danke für die PKV-Werte, bist Du hier von 50 % ausgegangen?
nein: 100 % incl. Pflegepflicht und Alterrückstellungen, alles
andere ist augenwischerei, das leider einige meiner Kollegen
gerne machen um möglichst billig in der Werbung aufzufallen.
Ich meine, dass er sich ja einen beihilfekonformen Tarif wählen wird, da er ja keine Vollversicherung benötigt, sondern sich auf Grund des Beihilfeanspruchs nur zu max. 50 % privat versichern muss.
Aber wie ist denn der Vergleich zur GKV? Also von welchem
Einkommen bist Du bei dem Beamten ausgegangen?Das Einkommen hat bei der PKV auch beim Beamten nichts zu
sagen. Selbst wenn er nur 600 Euro mtl. bekommt kann er sich
privat versichern.
Eben - nur dann beträgt sein vom Einkommen zu zahlender prozentualer Anteil nicht 7,9 %, wie bei der GKV, sondern er müsste bei 236,60 EUR knapp 31 % seines Einkommens für eine adäquate KV aufbringen. Das ist denke ich dann eher kein Privileg mehr…
Also die GKV-Beiträge müssten doch eigentlich wie folgt
aussehen:
1.500,00 EUR mtl. AN-Brutto = 118,50 EUR GKV-AN-Anteil
2.000,00 EUR mtl. AN-Brutto = 158,00 EUR GKV-AN-Anteil
2.500,00 EUR mtl. AN-Brutto = 197,50 EUR GKV-AN-Anteil
3.000,00 EUR mtl. AN-Brutto = 237,00 EUR GKV-AN-Anteil
3.500,00 EUR mtl. AN-Brutto = 276,50 EUR GKV-AN-Anteil
4.000,00 EUR mtl. AN-Brutto = 316,00 EUR GKV-AN-AnteilMit diesen Beträgen dürften doch alle Familienmitglieder
versichert sein. Oder sehe ich das falsch?Das ist bei der GKV richtig.
Nur stimmt Deine Berechnung nicht: der Einheitssatz bei allen
GKVs ist 547,68 Euro (bei Freiwilligversicherten).
Kann es sein, dass wir hier unser „Kommunikationsproblem“ haben? Ich möchte nicht denjenigen Angestellten, der über der JAE-Grenze von rd. 4.100,00 EUR mtl. verdient, mit einem Beamten in der Laufbahn des mittleren und den ersten Ämtern der Laufbahn des gehobenen Dienstes vergleichen. Die verdienen dort nämlich nicht so viel.
die 0,9 % für Zahnersatz, den der Versicherte jeden Monat
netto zusätzlich zahlen muss.
Die habe ich doch in der obigen Berechnung berücksichtigt (7,9 % AN-Anteil GKV und 7,0 % AG-Anteil GKV)
Was kostet dagegen die PKV für einen 25-jähriger Beamter
mittlerer/ gehobener Dienst (Eintrittsalter 20) wenn er seine
nicht erwerbstätige Ehefrau (die angenommen 25 Jahre alt ist)
und 2 Kindern mitversichern muss und welches Einkommen hat er
(natürlich ohne Kindergeld)?
Ausgangsbasis wäre natürlich, dass alle kerngesund sind, denn
sonst wird eine PKV ja schnell unbezahlbar…Das ist ein Irrtum. Wenn er bei Aufnahme gesund war und zum
100 % Beitrag angenommen wird, dann bleibt sein Beitrag bis er
zu Staub wird.
Da habe ich mich wohl nicht klar ausgedrückt: es ging mir um die Leute, die z. B. an Allergien oder sonstigen Krankheiten leiden und diese sinnigerweise wahrheitsgemäß im Rahmen des Abschlusses der PKV angeben. Da können dann wohl aus 79,00 EUR schnell 500,00 EUR mtl.(oder wie hoch dieser Basistarif auch immer ist) werden.
Die Werte in Deiner 2. Antwort habe ich nicht verstanden. Für
wen sind nun die Zahlen? Angestellte?also noch mal:
Ein Beamter (25 Jahre) kostet bei der günstigsten Privaten
111,19 €.
eine Beamtin (25 Jahre) kostet bei der günstigsten Privaten
147,67 €
Ein Beamter 25 Jahre, verheirater 2 oder mehr Kinder) kostet
in der günstigsten Privaten 79,45 €
Ein Angestellter (25 Jahre) kostet in der günstigsten Privaten
168,60 €
eine Angestellte Frau 248,42 €
So und jetzt eine Beamtenfamilie (25 Jahre er/sie/2 Kinder,
beim Bund beschäftigt) kostet: 236,60 €!!!
Da zeigt sich, dass die beiden Systeme völlig unterschiedlich arbeiten. In dem einen System funktioniert das Solidarprinzip und die Mitglieder zahlen nach finanzieller Leistungsfähigkeit einen festen Prozentsatz ihres Einkommens unabhängig von der Zahl der versicherten Personen und in dem anderen System wird der konkrete Einzelfall in Augenschein genommen und für jeden Versicherten muss auch ein extra Obulus gezahlt werden - unabhängig von der Höhe des Verdienstes.
Mein Fazit: erst wenn der Beamte mind. 3.000,00 EUR mtl. verdient, steht er besser dar, als der vergleichbare Angestellte. Verdient er hingegen nur 2.000,00 EUR muss er mehr als 11 % seines Einkommens für die PKV aufbringen anstatt 158,00 EUR in der GKV. Das sind ca. 78,00 EUR mtl. mehr als in der GKV. Da könnte man, wenn man in der GKV versichert ist und gern einen besseren Schutz hätte, ja dieses Geld für Zusatzversicherung aufbringen.
Mein „Bauchgefühl“ stimmte also: Je weniger der Beamte verdient, desto höher ist der prozentuale Anteil seines Einkommens, den er für die Absicherung der Krankheitskosten aufbringen muss. Ob man dann immer sagen kann, dass es soviel besser ist privat versichert zu sein, bezweifele ich also munter weiter.
Nun ist es ja noch länger geworden… 
Vielen Dank für Deine Ausführungen…
Gruß
Trillian
Hallo Trillian
Ich meine, dass er sich ja einen beihilfekonformen Tarif
wählen wird, da er ja keine Vollversicherung benötigt, sondern
sich auf Grund des Beihilfeanspruchs nur zu max. 50 % privat
versichern muss.
Die Praxis zeigt, dass sich …sagen wir mal 90 % für eine „Luxus“-Absicherung entscheiden: 1/2-Bettzimmer KH, Höchstsatz der GOÄ (Gebührenverordnung für Ärzte), ja, sogar darüber, usw.
Was leider sträflich vernachlässigt wird, das ist die Pflegezusatabsicherung. Immer nach dem Motto: ich bin ja so jung, ich habe noch massig Zeit. Eine gänzlich falsche Überlegung.
Eben - nur dann beträgt sein vom Einkommen zu zahlender
prozentualer Anteil nicht 7,9 %, wie bei der GKV, sondern er
müsste bei 236,60 EUR knapp 31 % seines Einkommens für eine
adäquate KV aufbringen. Das ist denke ich dann eher kein
Privileg mehr…
Welcher Beamte verdient nur 600 € ? 
Mit diesen Beträgen dürften doch alle Familienmitglieder
versichert sein. Oder sehe ich das falsch?Das ist bei der GKV richtig.
Nur stimmt Deine Berechnung nicht: der Einheitssatz bei allen
GKVs ist 547,68 Euro (bei Freiwilligversicherten).Kann es sein, dass wir hier unser „Kommunikationsproblem“
haben? Ich möchte nicht denjenigen Angestellten, der über der
JAE-Grenze von rd. 4.100,00 EUR mtl. verdient, mit einem
Beamten in der Laufbahn des mittleren und den ersten Ämtern
der Laufbahn des gehobenen Dienstes vergleichen. Die verdienen
dort nämlich nicht so viel.
Sagen wir mal so: die meisten Beamten, die 2 und mehr Kinder haben sind schon einige Jahre Beamte und sind die Leiter hochgeschoben worden. Es ist zwar nicht mehr so wie früher, dass man allein durch Sesseldrücken höher steigt. Doch die Länge seiner zurück gelegten Dienstzeit ist doch sehr entscheident für sein Fortkommen.
Beim AN hat die Zeit so gut wie gar nichts zu sagen. Hier zählt nur Leistung… oder Intrige und Kriechen.
die 0,9 % für Zahnersatz, den der Versicherte jeden Monat
netto zusätzlich zahlen muss.Die habe ich doch in der obigen Berechnung berücksichtigt (7,9
% AN-Anteil GKV und 7,0 % AG-Anteil GKV)Was kostet dagegen die PKV für einen 25-jähriger Beamter
mittlerer/ gehobener Dienst (Eintrittsalter 20) wenn er seine
nicht erwerbstätige Ehefrau (die angenommen 25 Jahre alt ist)
und 2 Kindern mitversichern muss und welches Einkommen hat er
(natürlich ohne Kindergeld)?
Ausgangsbasis wäre natürlich, dass alle kerngesund sind, denn
sonst wird eine PKV ja schnell unbezahlbar…Das ist ein Irrtum. Wenn er bei Aufnahme gesund war und zum
100 % Beitrag angenommen wird, dann bleibt sein Beitrag bis er
zu Staub wird.Da habe ich mich wohl nicht klar ausgedrückt: es ging mir um
die Leute, die z. B. an Allergien oder sonstigen Krankheiten
leiden und diese sinnigerweise wahrheitsgemäß im Rahmen des
Abschlusses der PKV angeben. Da können dann wohl aus 79,00 EUR
schnell 500,00 EUR mtl.(oder wie hoch dieser Basistarif auch
immer ist) werden.
Jein!
Es gibt bei den Beamtenversicherungen Gesellschaften, die sich einen Kontrahierungszwang unterwerfen. Soll heißen, sie nehmen jeden. Allerdings nicht zu Toppleistungen, sondern zu einer, ich will es mal Basisleistung nennen. Hat aber mit dem Basistarif nichts zu tun.
Und auch hier Unterschiede: die einen verlangen einen Risikozuschlag, die anderen nicht.
Da zeigt sich, dass die beiden Systeme völlig unterschiedlich
arbeiten. In dem einen System funktioniert das Solidarprinzip
und die Mitglieder zahlen nach finanzieller Leistungsfähigkeit
einen festen Prozentsatz ihres Einkommens unabhängig von der
Zahl der versicherten Personen und in dem anderen System wird
der konkrete Einzelfall in Augenschein genommen und für jeden
Versicherten muss auch ein extra Obulus gezahlt werden -
unabhängig von der Höhe des Verdienstes.
Richtig.
Dazu kommt, dass die GKV traditionell keine Rücklagen bildet und dadurch Krisenzeiten nicht abfedern kann… und auch nicht will. Denn wenn sie zu stark ins Minus geraten halten sie die Hände auf und verlangen von Steuerzahlen Zuschüsse. Oder einen Strukturausgleich. Was nichts anderes heißt: hat die GKV 1 miserabel gearbeitet zapft sie die GKV 2 einfach an.
Mein Fazit: erst wenn der Beamte mind. 3.000,00 EUR mtl.
verdient, steht er besser dar, als der vergleichbare
Angestellte. Verdient er hingegen nur 2.000,00 EUR muss er
mehr als 11 % seines Einkommens für die PKV aufbringen anstatt
158,00 EUR in der GKV. Das sind ca. 78,00 EUR mtl. mehr als in
der GKV. Da könnte man, wenn man in der GKV versichert ist und
gern einen besseren Schutz hätte, ja dieses Geld für
Zusatzversicherung aufbringen.
Da muss ich jetzt passen. Grund ich müsste erst mal die genauen Beiträge (alle) zur GKV nachsehen.
Doch ist auch diese ein nur Kurzfristiges Denken. Der Beamte wird im Laufe seiner Dienstzeit zwangsweise mehr verdienen. Und dann ist es wesentlich besser in der Privaten aufgehoben. Schon deswegen, weil die GKV jederzeit die Leistungen einschränken kann… von Heute auf Morgen. Die Private kann das nicht.
Mein „Bauchgefühl“ stimmte also: Je weniger der Beamte
verdient, desto höher ist der prozentuale Anteil seines
Einkommens, den er für die Absicherung der Krankheitskosten
aufbringen muss. Ob man dann immer sagen kann, dass es soviel
besser ist privat versichert zu sein, bezweifele ich also
munter weiter.
Siehe oben. Die Zeit mahlt
Grüße
Causa
noch etwas…
…und als Pensionär ist er sowieso besser in der Privaten.
Causa