Woher kommt nur immer wieder der Unsinn mit den
Sozuialversicherungsbeiträgen.
Ich hab’s geahnt, dass da wieder jemand kommt, ohne
nachzudenken 
Soweit mir bekannt, trägt der
Staat 100% der Pension
Dafür wurden vor langer Zeit die Bruttogehälter um 7% gesenkt
- ich selbst habe mittlerweile zwei Null-Runden hinter mir und
mehrehrherherherhe Verschiebungen der Besoldungsanpassung mit
genau dieser Begründung.
Mittlerweile würde ich als „Rentenzahler“ besser stehen, wenn
ich genau die Gehaltserhöhungen der Angestellten mitgemacht
hätte.
Dafür gibt es sicher eine stichhaltige Berechnung. Wurde dieses Geld denn tatsächlich irgendwo eingezahlt, oder ist dieses nur im Haushaltsloch verschwunden und es bleibt der ungedeckte Scheck?
Und im Vergleich zu einer fast 17% Kürzung (soviel wird immerhin jeden Monat an die Rentenkasse abgeführt) bei Nichtbeamten sind doch 7% nicht wirklich so schlimm. Zumal der Nichtbeamte auch seine Rente nicht nach dem Einkommen der besten (nämlich letzten) Jahre berechnet bekommt.
und je nach Konstellation auch
Beihilfen für die Krankheitskosten von mindesten 50% plus X.
Richtig - aber
a) haben Vergleichsrechnungen gezeigt, dass es so billiger
ist, als wenn die Hälfte einer gesetzlichen
Krankenversicherung von der Körperschaft gezahlt würde
Kann man die mal sehen?
Liegt das vielleicht daran, dass ein erheblicher Teil der Beamten Polizisten sind? Werden diese möglicherweise auch nach gesundheitlichen Aspekten ausgesiebt und stellen damit nicht den Durchschnitt der Bevölkerung dar? Insofern wäre es nicht verwunderlich, wenn diese Ausgaben dann auch wesentlich niedriger wären.
Allerdings ist hier nicht das Thema, warum sich ausgerechnet der Staat, der sonst jeden in die Sozialkassen zwingen will, dieser solidarischen Finanzierung entzieht.
Aber wenn man schon Berechnungen anstellt, dann sollte man solche Punkte berücksichtigen. Ansonsten vergleicht man Äpfel mit Birnen.
b) stehe ich nicht unbedingt günstiger, da ich meine Frau und
meine Kinder extra privat versichern müsste, wenn meine Frau
nicht selbst arbeiten würde.
Ach, da macht man sich dann die solidarische Finanzierung der gesetzlichen Kassen zunutze. Kann das eventuell auch ein Grund dafür sein, warum die Vergleichsberechnungen zeigen sollen, dass die Beihilfe günstiger wäre? Logisch, wenn ich mir nur die gesunden Leute aussuche und die Kinder der Sozialversicherung überlasse, rechnet sich das wesentlich günstiger. Äpfel und Birnen eben.
c) letztes Jahr hatte ich Krankheitskosten von ca. 500 EUR -
davon 70 % (habe => zwei Kinder) sind billiger als … ach
steht schon unter a)
Sinn der solidarischen Finanzierung (wie grundsätzlich jeder Versicherung) ist es eben nicht, dass jeder mehr rausbekommt, als er einzahlt.
Das würde dann also ein Haufen Geld sparen? 
Keine Sozialhilfe, keine Unterhaltsmaßnahmen, keine
Gehälter/Besoldung/Versorgung, kein Sprit für die Autos,
Denn stellen Beamte her?
…
und natürlich immense Kosten für Kontoüberziehung (12%, statt
0,35% im Tagesgeld) - verbunden mit
- sozialen Unruhen
- noch mehr Sozialfällen
- Schadensersatzklagen der Beschäftigten
- Frostschäden (im Winter) an den Gebäuden
===> STEUERERHÖHUNGEN
Aber wer wollte die dann eintreiben? O.K. ich denke es sollte klar sein, dass diese Frage nicht ganz ohne Ironie gestellt worden ist.
Also um die Diskussion hier zu einem Ende zu bringen, steht außer Frage, dass es Beamte geben muss und dass diese auch ordentlich bezahlt werden sollen. Wenn aber Vergleiche gezogen werden, dann sollten auch alle Aspekte berücksichtigt werden. Es führt zu nichts, wenn man sich einzelne Punkte rauszieht und diese nebeneinander stellt. Worum es hier nicht geht, ist die Frage, warum sich der Staat an dieser Stelle aus der solidarischen Finanzierung entzieht. Dieses Thema wäre sicher im Bereich Politik besser aufgehoben.
Grüße