Hallo Delia !
Sicher hast Du recht mit Deiner Kritik an Verkäuferinnen.Nur muss ich dazu sagen,meine Frau ist Filialleitung bei einer großen Drogeriekette(genau ,die immer mal wieder in den Schlagzeilen war).Du musst mal erleben wie die Leute dort behandelt werden.Motto Überstunden sind Karrierestunden ist gang und gäbe. Eine Personalfluktuation läuft dort das meine Frau praktisch ständig am Einarbeiten neuer Leute ist,und das bei ganzen drei Leuten in einem großen Markt,wo sie für alles verantwortlich ist.Da bleibt gar nicht die Zeit um sich um jeden Kunden einzeln zu kümmern. Und dann kommen noch Sprüche wie " 80 % des Diebstahls geht vom Personal aus".Nach kurzer Rechnung würde das heißen das dort jede Verkäuferin für täglich ca. DM 40,- etwas mitgehen lässt. Ich kann mir nicht vorstellen das ein Beamter/Angestellter im öffentlichen Dienst so behandelt wird.Zum Thema Rumstehen meine ich das es völlig egal ist ob dort Beamte oder Angestellte ihre Pause machen.Tatsache ist das es m.E. vor „Kunden“ die diese Bürger ja letzten Endes darstellen nicht sein darf.
Gruß Maik
Hallo Maik,
es geht auch darum, dass es einfach ein anderes Versorgungssystem ist, als die Rentenversicherung. Ich habe als Beamter ein viel geringeres Bruttoeinkommen als Du. Wenn mein Arbeitgeber auf Rentenversicherung umstellen möchte, Ok kann er, aber dann muß er mich für alle Jahre nachversichern (und zwar Arbeitgeber-und nehmeranteil!). Meine Pension (hoffentlich erhalte ich die auch mal) unterliegt der vollen Versteuerung, dagegen ist bei der Rente nur der Ertragsanteil steuerpflichtig. Zudem muß ich mich in voller Höhe krankenversichern.
Noch was zum nachdenken: Mein Arbeitgeber, das Land Baden-Wü., zahlt bis ich pensioniert werde (in ca. 30 Jahren) keine einzige Mark in die Versorgung. Je früher ich also nach meiner Pensionierung das zeitliche segne, desto größer ist die Ersparnis für das Land. Ist doch ein gutes Geschäft, oder?
Gruß Peter
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