Beamtenstatus noch finanzierbar?

Sind Beamte das Geld wert, das der unfreiwillige Steuerbürger Monat für Monat für sie zahlen muß?

Oder sollte man über Leistungskriterien nachdenken - wie in der freien Wirtschaft…

Ist ein „Job auf Lebenszeit“ noch zu verantworten?

Ich denke ja, wenn es mich nichts kostet!

Aber es kostet mich was!

Nachdenklich
Andreas

Hallo Andreas!

Und was kommt dann? Nach den Beamten?

Öffentliche Angestellte, die meistens sogar noch teurer sind.

Erklär uns mal genau den Vorteil, wenn die Beamten plötzlich öffentl. Angestellte sind!

Gruß Werner

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Ich habe noch was vergessen. Du hattest sicher schon mal auf einem Amt mit Beamten zu tun, vielleicht auch Probleme. Bist Du sicher, daß es ein Beamter/in war und nicht „nur“ ein Angestellter?
Gruß Werner

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Sind Beamte das Geld wert, das der
unfreiwillige Steuerbürger Monat für
Monat für sie zahlen muß?

Oder sollte man über Leistungskriterien
nachdenken - wie in der freien
Wirtschaft…

Also, da hätte ich nichts gegen, dann müsste ich eigentlich mehr Geld bekommen als jetzt.

Ist ein „Job auf Lebenszeit“ noch zu
verantworten?

Ich denke ja, wenn es mich nichts kostet!

Aber es kostet mich was!

Angestellte sind teurer als Beamte! Und irgendwer muss die Aufgaben ja erfüllen.

Gruß,
Delia

Nachdenklich
Andreas

Beamte sind Billig???

Angestellte sind teurer als Beamte! Und
irgendwer muss die Aufgaben ja erfüllen.

Beamte sind -wenn sie arbeiten- billiger… rechnet man die Pensionen mit ein, dann sieht das schon anders aus. Die Beamten zahlen weder in die Rentenversicherung, noch in die Arbeitslosenversicherung… sie bleiben einfach „im Amt“. auch dann, wenn sie nicht mehr erforderlich sind… oder im Ruhestand… und was ist mit den solidarischen Beiträgen in die gesetzliche KRankenversicherung??? Das nennt sich bei den Beamten „Beihilfe“…

Ich habe keine Probleme mit der Zustimmung, dass die Beamten „wenig“ verdienen… und durch die nicht erforderlichen Sozialleistungen auch „Billig“ sind…

aber… m.E. muss nicht jede Beamtin sein…
Gruß Ayla… die jetzt nicht sagt, welcher Seite des öffentlichen Dienstes sie angehört
!

Angestellte sind teurer als Beamte! Und
irgendwer muss die Aufgaben ja erfüllen.

Beamte sind -wenn sie arbeiten-
billiger… rechnet man die Pensionen
mit ein, dann sieht das schon anders aus.
Die Beamten zahlen weder in die
Rentenversicherung,

Hallo Ayla!
Beamte zahlen jetzt für ihre Pension einen bestimmten Betrag! Der sich laufend erhöhen wird.

noch in die

Arbeitslosenversicherung… sie bleiben
einfach „im Amt“. auch dann, wenn sie
nicht mehr erforderlich sind… oder im
Ruhestand… und was ist mit den
solidarischen Beiträgen in die
gesetzliche KRankenversicherung??? Das
nennt sich bei den Beamten
„Beihilfe“…

Sie zahlen ihre Krankenversicherung voll und selbst(Privat), nicht nur die Hälfte, wie in der privaten Wirtschaft.

Ich habe keine Probleme mit der
Zustimmung, dass die Beamten „wenig“
verdienen… und durch die nicht
erforderlichen Sozialleistungen auch
„Billig“ sind…

aber… m.E. muss nicht jede Beamtin
sein…

Heute Beamtin zu werden ist sehr schwer. Erstmal muß man das 28.Lebensjahr erreicht haben. Dann, ob Du es glaubst oder nicht, muß das Gewicht stimmen (Körper), die Gesundheit und alle möglichen anderen Kriterien. Aber, das weißt Du sicher selbst.
Und nicht vergessen, man muß eine gewisse Leistung bringen, sonst wird man nicht in den Beamtenstatus übernommen.
Dazu nicht vergessen, Angestellte im öffentl. Dienst sind nach ungefähr 12 Jahren unkündbar.

Gruß Ayla… die jetzt nicht sagt,
welcher Seite des öffentlichen Dienstes
sie angehört
!

Hallo !
M.E. ist der Beamtenstatus eines der größten Probleme an denen die Bundesrepublik krankt. Nicht umsonst ist der Krankenstand im öffentlichen Dienst höher und das „Ausscheidealter“ niedriger als in der freien Wirtschaft. Tatsache ist doch das für Beamte sicherlich auch Pensionsbeiträge oder wie immer sich das auch nennt gezahlt werden nur sind die doch wesentlich geringer als in der freien Wirtschaft . Ich zahl z.B. auf mein Einkommen von DM 4898 brutto jeden Monat an die Rentenversicherung DM 475 und das ist ja bekanntermaßen nur die Hälfte. Jetzt würde mich mal interessieren woher das Geld für die Pensionen der Beamten kommt,denn die richtigen Kosten bei Beamten entstehen ja erst bei der Pensionierung.Ich meine außerdem ein bißchen Leistungsdruck in den Beamtenstuben wäre gar nicht schlecht. Ein Bekannter von mir ist Beamter,wenn ich so höre was bei denen läuft im Amt kann man echt nur müde lächeln oder mit den Zähnen knirschen. Für jeden (Entschuldigung) Scheiß gibt´s ne Schulung,wenn denn mal länger gemacht werden muss führt der Amtsvorsteher(oder wie heißt das) ein Gespräch mit dem betroffenen Beamten. Das möchte ich mal bei uns in der Werkstatt erleben.Da kommt mein Meister zu mir und sagt das Fahrzeug wird fertig gemacht , der Kunde holt es heute abend ab. Ich möchte meinen Chef mal sehen wenn ich das ein paarmal ablehne. Dann kann ich zu den netten Beamten vom Arbeitsamt gehen,die mir dann erzählen aufgrund welcher Paragrafen (ein Hoch auf die Rechtschreibreform) ich zu irgendwelchem Scheiß (nochmal Entschuldigung) verpflichtet bin. Da werden Gesetzestexte stur ausgelegt die aber leider im wirklichen Leben und bei schöngerechneten 4 Millionen und tatsächlichen wohl 7 Millionen Arbeitslosen keinen Chef interessieren.Nun denn , ich denke ich habe genug Staub aufgewirbelt.Mein Fazit : Man sollte den gesamten Beamtenstatus nicht abschaffen , aber aussterben lassen und bei Neubesetzungen diese Stellen mit Angestellten ausfüllen die m.E. mehr dem Leistungsdruck ausgesetzt sind als ein Beamter.
Gruß Maik

Hier lohnt eine Antwort nicht…du hast die anderen Postings in diesem Thread nicht gelesen! Du fällst auf miese öff. Stimmungsmache rein, soviel kann ich schon mal sagen! Ansonsten hast du keine Ahnung (leider fällt mir in der Kürze nichts anderes ein, denn ansonsten könnte ich Romane schreiben)!

Servus,

Man sollte den gesamten Beamtenstatus

nicht abschaffen , aber aussterben lassen
und bei Neubesetzungen diese Stellen mit
Angestellten ausfüllen die m.E. mehr dem
Leistungsdruck ausgesetzt sind als ein
Beamter.

Erzähl das mal einem Polizei-/BGS-Beamten od. Bw-Angehörigen (wobei Bw ja keinen Beamtenstatus haben)…

Nur mal so nebenbei: Bei der Bw gilt die 46Std-Woche…

Zum Thema Leistungsgerechte Bezahlung: Vergiss es! Was ich bis jetzt zu dem Thema erlebe ist, daß jeder eine Leistungszulage bekommt, nur nicht die, die sie verdient hätten…

Wolly

Beamte sind -wenn sie arbeiten-
billiger… rechnet man die Pensionen
mit ein, dann sieht das schon anders aus.
Die Beamten zahlen weder in die
Rentenversicherung, noch in die
Arbeitslosenversicherung… sie bleiben
einfach „im Amt“. auch dann, wenn sie
nicht mehr erforderlich sind… oder im
Ruhestand… und was ist mit den
solidarischen Beiträgen in die
gesetzliche KRankenversicherung??? Das
nennt sich bei den Beamten
„Beihilfe“…

Beamte bekommen von vorn herein ein niedrigeres Gehalt, als ein vergleichbarer Job in der freien Wirtschaft. Mit diesem Unterschiedsbetrag sollte der „Dienstherr“ - eigentlich - die Pensionskasse einrichten. Nur wird dieser Fakt in sämtlichen Diskussionen außer Acht gelassen! Ferner müßen Beamte (unter anderem auch Soldaten, obwohl sie keine Beamten sind) sich während ihrer Pension einer privaten Krankenversicherung bedienen… Und damit man nicht mit 55-60 in eine privaten Krankenversicherung eintreten muß (Aufnahmeuntersuchung; noch höhere Beiträge), ist man gut beraten, sich eine sogennannte Anwartschaft bei einer priv. Krankenversicherung abzuschließen. D.h. ich bezahle heute schon Krankenversicherungsbeiträge, obwohl ich noch keine Leistungen in Anspruch nehmen kann (und bin dazu noch nicht einmal Beamter)…

Ich kann mich noch gut an die Sprüche von Bekannten erinnern (so ca. vor 10-15 Jahren): „Für Dein Gehalt würde ich nocht nicht mal morgens aufstehen“… Woher kommt nur dieser Neid her???

Wolly

Hallo !
Glaube ich gerne das die leistungsgerechte Bezahlung nicht gerecht verteilt wird,aber wo geht´s schon gerecht zu !? Das Problem sind m.E. auch gar nicht die Polizeibeamten oder BGS usw. die machen zu 99,9 % ihre Arbeit einwandfrei obwohl sie mit Sicherheit frustriert sind weil sie in Papierbergen ersticken oder mal wieder ein gefasster Straftäter laufengelassen wird. Mich stinken z.B. die Leute an die in der Meldestelle Lübeck Kaffee trinken und tratschen während vor den Schaltern ca. 25 leute im Warteraum sitzen.Wobei von den vorhandenen 10 Schaltern sowieso höchstens 5 besetzt sind. Das dann auch noch als Service am Bürger zu verkaufen ist in meinen Augen frech.Sicherlich passiert so etwas auch in Privatfirmen.Nur möchte ich den z.B. Verkäufer mal erleben über den sich mehrere Male jemand beschwert hat.Der fliegt ganz einfach.Logischerweise passt das den Leuten die jetzt solche Stellen innehaben (sprich Beamten) überhaupt nicht das man ihnen ans „Leder“ will.Nur warum sollte die vielbesungene Kostenoptimierung usw. nicht auch bei der Verwaltung etc. Einzug halten ? Ich denke das wir über kurz oder lang gar nicht über eine Reduzierung des Beamtentums sowie der immer weiter ausufernden Bürokratie herum kommen.
Gruß Maik

Senf dazu…

passiert so etwas auch in
Privatfirmen.Nur möchte ich den z.B.
Verkäufer mal erleben über den sich
mehrere Male jemand beschwert hat.Der
fliegt ganz einfach.

Du warst lange im Ausland, oder? :wink:
Geh’ mal zu den deutschen „Privatfirmen“. Da sitzt mindestens der gleiche Anteil an Sesselpupsern rum wie im öffentlichen Dienst. Nur da stört es jeden, weil man offensichtlich meint „…die bezahl ich ja mit meinen Steuern“. Und ein Verkäufer, der in Deutschland „ganz einfach fliegt“??? Das Arbeitsgericht würde der Firma ganz schön was husten!

Logischerweise passt
das den Leuten die jetzt solche Stellen
innehaben (sprich Beamten) überhaupt
nicht das man ihnen ans „Leder“ will.

Würde es dir persönlich passen, wenn dein Arbeitsplatz weg sollte? Bei der ganzen Diskussion nicht vergessen, dass Beamte nicht in das „normale“ Angestelltenleben zurückkönnen - sie haben nämlich kein Guthaben bei der BfA!
Zudem sollte man höher (in der Hierarchie)ansetzen: Die Beamten und Angestellten im öD sind durch Gesetze, Vorschriften, Dienstanweisungen etc. in ihrem Handeln derart eingeschränkt, dass ihnen kaum Spielraum bleibt. Zudem herrscht vielerorts immer noch eine „Dienstkultur“, bei der Engagement und/oder Leistung nicht honoriert werden. Das spornt auch nicht grade an! Jeder Verbesserungsvorschlag verstösst unter Garantie gegen mindestens 2 Verwaltungsanordnungen!!!

Nur warum sollte die vielbesungene
Kostenoptimierung usw. nicht auch bei der
Verwaltung etc. Einzug halten ? Ich denke
das wir über kurz oder lang gar nicht
über eine Reduzierung des Beamtentums
sowie der immer weiter ausufernden
Bürokratie herum kommen.

Wird doch schon! Was meinst du denn, wie z.B. die Kommunen schon am Abspecken sind! Nur muss das eben über die normale Fluktuation erfolgen, weil auch Angestellte im öffentlichen Dienst nur gekündigt werden können, wenn sie goldene Löffel klauen.

Noch eine kleine Anmerkung: Es ist richtig, dass Beamte erst in der Pension richtig teuer werden. Mit den Pensionskassen ist es aber wie mit den Rentenkassen: Wenn sich daraus nicht unsere Herren Politiker für andere Zwecke grosszügig bedient hätten, würde es sich selber tragen - und dann wären die Beamten (wie früher einmal) sehr, sehr billig!

Gruß
Stefan
*derKEINBeamterist*

Hallo !
Glaube ich gerne das die
leistungsgerechte Bezahlung nicht gerecht
verteilt wird,aber wo geht´s schon
gerecht zu !? Das Problem sind m.E. auch
gar nicht die Polizeibeamten oder BGS
usw. die machen zu 99,9 % ihre Arbeit
einwandfrei obwohl sie mit Sicherheit
frustriert sind weil sie in Papierbergen
ersticken oder mal wieder ein gefasster
Straftäter laufengelassen wird. Mich
stinken z.B. die Leute an die in der
Meldestelle Lübeck Kaffee trinken und
tratschen während vor den Schaltern ca.
25 leute im Warteraum sitzen.

Hallo Maik!

Bist Du sicher, daß es sich bei diesen Faulenzern wirklich um Beamte handelte???
Und nicht um Angestellte die im Amt angestellt sind?

Wobei von

den vorhandenen 10 Schaltern sowieso
höchstens 5 besetzt sind. Das dann auch
noch als Service am Bürger zu verkaufen
ist in meinen Augen frech.Sicherlich
passiert so etwas auch in
Privatfirmen.Nur möchte ich den z.B.
Verkäufer mal erleben über den sich
mehrere Male jemand beschwert hat.Der
fliegt ganz einfach.Logischerweise passt
das den Leuten die jetzt solche Stellen
innehaben (sprich Beamten) überhaupt
nicht das man ihnen ans „Leder“ will.Nur
warum sollte die vielbesungene
Kostenoptimierung usw. nicht auch bei der
Verwaltung etc. Einzug halten ? Ich denke
das wir über kurz oder lang gar nicht
über eine Reduzierung des Beamtentums
sowie der immer weiter ausufernden
Bürokratie herum kommen.
Gruß Maik

stinken z.B. die Leute an die in der
Meldestelle Lübeck Kaffee trinken und
tratschen während vor den Schaltern ca.
25 leute im Warteraum sitzen.Wobei von
den vorhandenen 10 Schaltern sowieso
höchstens 5 besetzt sind. Das dann auch
noch als Service am Bürger zu verkaufen
ist in meinen Augen frech.Sicherlich

Ist auch frech! Thema: Servicewüste Deutschland… Aber dazu eins (od. zwei): Haben auch diese Leute nicht recht auf eine Pause??? Auch wenn´s nervt.

Zweitens: Nicht jeder der in einem Amt arbeitet, ist auch Beamter. Da gibt es sehr viele „Angestellte“!!! Ich glaube kaum, daß Frau XY, die im Straßenverkehrsamt die Kfz-Zulassungen bearbeitet, auch beamtet ist…

Grüße, Wolly

Zweitens: Nicht jeder der in einem Amt
arbeitet, ist auch Beamter. Da gibt es
sehr viele „Angestellte“!!! Ich glaube
kaum, daß Frau XY, die im
Straßenverkehrsamt die Kfz-Zulassungen
bearbeitet, auch beamtet ist…

Schon möglich,aber wie kann das denn überhaupt sein ? Ich meine wenn schon Pause dann doch nicht unbedingt vor Leuten die auf Bedienung warten,oder ? Vielleicht sehe ich das ganze auch etwas eng,die Reaktionen auf meine Beiträge scheinen ganz als wenn´s so ist. Tatsache ist das den Beamten und auch Angestellten im öffentlichen Dienst , und hier möchte ich Dienste wie Polizei,BGS,Müllabfuhr etc. ausschließen ruhig der Wind etwas rauher ins Gesicht wehen könnte. Irgendwie fühlt man sich von oben herab behandelt auf den Ämtern. Gott sei Dank habe ich eher selten mit Behörden zu tun,aber ich singe jedesmal das Hohelied auf die Deutsche Bürokratie die m.E. vom „Fußvolk“ in unseren Amtsstuben auch bis zum letzten Absatz ausgelebt wird.Nicht das hier der Gedanke aufkommt ich sei „Beamtenhasser“ ,ich will auch keinen persönlich treffen und hoffe das seht ihr auch so.
Gruß Maik

überhaupt sein ? Ich meine wenn schon
Pause dann doch nicht unbedingt vor
Leuten die auf Bedienung warten,oder ?

Sehe ich eigentlich auch so. Aber wie sieht´s mit Pausenräumen aus etc…

Tatsache
ist das den Beamten und auch Angestellten
im öffentlichen Dienst , und hier möchte
ich Dienste wie Polizei,BGS,Müllabfuhr
etc. ausschließen ruhig der Wind etwas
rauher ins Gesicht wehen könnte.

Was verstehst Du darunter. Die Bearbeitung eines Vorganges benötigt nunmal die Zeit X, egal wie rauh der Wind weht…

Irgendwie fühlt man sich von oben herab
behandelt auf den Ämtern. Gott sei Dank
habe ich eher selten mit Behörden zu
tun,aber ich singe jedesmal das Hohelied
auf die Deutsche Bürokratie die m.E. vom
„Fußvolk“ in unseren Amtsstuben auch bis
zum letzten Absatz ausgelebt wird.Nicht
das hier der Gedanke aufkommt ich sei
„Beamtenhasser“ ,ich will auch keinen
persönlich treffen und hoffe das seht ihr
auch so.

No sweat, brother… Was den Amtsschimmel betrifft, muß ich Dir Rechtgeben. Es müßte mal eine „starke Hand“ den ganzen Bürokratiedschungel auseinandernehmen. Was da manchmal kreiert wird, läßt einem schon mal am logischen Denkvermögen der „Künstler“ zweifeln…

Gruß, Wolly

Ferner müßen Beamte
(unter anderem auch Soldaten, obwohl sie
keine Beamten sind) sich während ihrer
Pension einer privaten
Krankenversicherung bedienen… Und damit
man nicht mit 55-60 in eine privaten
Krankenversicherung eintreten muß
(Aufnahmeuntersuchung; noch höhere
Beiträge), ist man gut beraten, sich eine
sogennannte Anwartschaft bei einer priv.
Krankenversicherung abzuschließen. D.h.
ich bezahle heute schon
Krankenversicherungsbeiträge, obwohl ich
noch keine Leistungen in Anspruch nehmen
kann (und bin dazu noch nicht einmal
Beamter)…

Das merkt man (sorry). Ich bin Beamtin, und ich zahle Krankenversicherungsbeiträge (private), aber ich nehme die KV auch in Anspruch, da ich von der Beihilfe ja nur die Hälfte meiner Arztkosten erstattet bekomme. Mein KV-Beitrag beträgt übrigens inzwischen 376,- DM mtl., die ich voll selbst zahle, und dafür bekomme ich die halben Arztkosten erstattet!

Gruß,
Delia

Hallo Maik!
Ich habe zwar noch nicht gelesen, was die anderen so geschrieben haben aber hierzu

Man sollte den gesamten Beamtenstatus

nicht abschaffen , aber aussterben lassen
und bei Neubesetzungen diese Stellen mit
Angestellten ausfüllen die m.E. mehr dem
Leistungsdruck ausgesetzt sind als ein
Beamter.
Gruß Maik

möchte ich doch sofort etwas sagen: In dem Amt, wo ich bin, arbeiten Beamte und Angestellte und machen genau die gleiche Arbeit. Sie sind genau dem gleichen Leistungsdruck ausgesetzt (oder auch nicht, wenn du meinst). Angestellte sind nach ein paar Jahren im öffentlichen Dienst genauso unkündbar wie Beamte (zumindest kommt es in der Praxis nicht vor, dass sie entlassen werden, auch nicht, wenn sie „schlecht“ arbeiten).

Gruß,
Delia

Mich
stinken z.B. die Leute an die in der
Meldestelle Lübeck Kaffee trinken und
tratschen während vor den Schaltern ca.
25 leute im Warteraum sitzen.

Woher willst du eigentlich wissen, dass das alles Beamte sind? Das können genauso gut auch Angestellte sein.

Gruß,
Delia

Irgendwie fühlt man sich von oben herab
behandelt auf den Ämtern.

Weißt du, wo ich mich von oben herab behandelt fühle? In jedem zweiten deutschen Geschäft. Da muss man ja echt schon ein schlechtes Gewissen haben, wenn man es wagt, die Verkäuferin mit einer Frage zu stören, die gerade mit ihrer Kollegin quatscht. Oder wenn ich etwas suche, dann werde ich „zum 3. Gang da hinten links“ geschickt und bin genauso schlau wie vorher. Geh mal in England in einen Supermarkt und frag nach einem Artikel. Da geht die Verkäuferin mit dir bis zu dem Regal.

Gruß,
Delia