Beamtenvergünstigungen(bitte keine Gähnkrämpfe)

Hallo Guido,

P.S. Wie sind uniformierte Beamte versichert? Ich weiß, dass
ich neugierig bin…

das kann man nicht so pauschal sagen, nur, daß es nichts damit zu tun hat, ob der Beamte eine Uniform trägt oder nicht.

Bei uns in Bayern z.B. trägt die Beihilfe (also der Freistaat Bayern) 50 % der Krankheitskosten („grob“ gesagt; alles wird nämlich nicht oder nicht voll bezahlt). Die anderen 50 % hast Du durch eine priv. Krankenversicherung auszugleichen.

Ich weiß von Kollegen aus anderen Bundesländern, daß diese voll versichert sind (nennt sich „Freie Heilfürsorge“). Klingt toll, hat aber den Nachteil, daß Du, bevor Du zu irgendeinem (Fach-)Arzt gehst, erstmal beim Polizeiarzt antanzen darfst.

Während der Ausbildung bei der bayer. Polizei hat man auch Freie Heilfürsorge. Ich kann Dir sagen, nichts, über was man unbedingt glücklich sein muß:
Bänderdehnung, Zerrung, Verstauchung … --> Mobilat
Kopfschmerzen, Grippe, sonstiges … --> Rotlicht und Inhalieren
Ich denke mit Schrecken an die Zeit zurück.

Gruß, Zivi

Hi Tom!

die Kernaussage des o.a. Satzes ist, daß Beamte und öffentlich
Bedienstete erstmal grundsätzlich nicht schlechter gestellt
sind, als Normalbürger. Die angesprochenen Vorteile beziehen
sich auf die Versicherungstarife. Weitere monetäre und
nicht-monetäre Vorteile dürften sicherlich die berühmte
Unkündbarkeit, sowie die Tatsache sein, daß weibliche Beamte,
so sie denn in Mutterschaft gehen, ein 10-jähriges Anrecht auf
Wiedereinstellung haben (das sagte mir eine Bekannte, und die
ist beim FA).
Aber wollen wir das wirklich alles diskutieren? Im Endeffekt
läuft es sicherlich auf die Frage hinaus, ob wir wirklich so
viele Beamte brauchen.

Soviel Neid gegenüber den Beamten?? Ich denk mir da nur, es steht jedem frei, eine Beamtenlaufbahn einzuschlagen. Voraussetzung ist natürlich, daß man entsprechend seiner Fähigkeiten hierzu geeignet ist :smile:

Denk mal drüber nach, wer die Arbeit beim Staat sonst machen würde, wenn man die Beamtenstellen kürzt. Eine billigere Arbeitskraft wird der Staat nicht finden (Mit etwas Grips kommst Du vielleicht drauf was ich meine). Und eins darfst Du mir glauben: Den sogenannten „Privilegien“ stehen Pflichten gegenüber, die sich ein „Normalbürger“ wohl kaum von seinem Arbeitgeber gefallen lassen würde.

HeWo

Hallo HeWo (?),

Soviel Neid gegenüber den Beamten?? Ich denk mir da nur, es
steht jedem frei, eine Beamtenlaufbahn einzuschlagen.
Voraussetzung ist natürlich, daß man entsprechend seiner
Fähigkeiten hierzu geeignet ist :smile:

Ich hoffe, Du hast diesen Satz so gemeint, wie ich ihn verstehe.
Laß uns zusammen ein wenig lachen.

Denk mal drüber nach, wer die Arbeit beim Staat sonst machen
würde, wenn man die Beamtenstellen kürzt. Eine billigere
Arbeitskraft wird der Staat nicht finden (Mit etwas Grips
kommst Du vielleicht drauf was ich meine).

Tut mir leid, mein Grips reicht nicht. Die Beamten, die ich kenne, bekommen nicht wenig Geld (ich vermeide hier bewußt das Wort ‚verdienen‘). Keiner von denen hat irgendwelche Existenzsorgen. Ist doch was, oder?
Und eins darfst Du

mir glauben: Den sogenannten „Privilegien“ stehen Pflichten
gegenüber, die sich ein „Normalbürger“ wohl kaum von seinem
Arbeitgeber gefallen lassen würde.

Welche Pflicht meinst Du? Etwa die Anwesenheitspflicht?

Mal ernsthaft. Kennst Du das Gefühl, möglicherweise bald Deinen Arbeitsplatz zu verlieren? In unserer Firma hat man vor ein paar Monaten 25% der Belegschaft (ca.100 Leute) nach Hause geschickt.
Die wenigsten sind 'weich’gefallen.
Erzähl mir nichts von Pflichten. So etwas kann einem Beamten, so er denn keine goldenen Löffel geklaut hat, nicht passieren.

Gruß

Tom

Hi Tom,

erlaube mir noch eine Bemerkung:

Als Beamter hat man genau zwei Garantien:

1.) Man verliert nie seinen Job
2.) Man wird es nie zu Reichtum bringen

Cu HeWo