Bebaubarkeit eines Grundstückes beurteilen?!

Hallo,

in dem Ort in dem ich lebe, kann momentan günstig ein Grundstück erworben werden. Es ist nur etwas größer als 300 qm. Es handelt sich laut Expose um Bauland. der Ort liegt zentral (10 min bis zu Unistadt mit über 100.000 Einwohnern).Gute bis sehr gute Infrastruktur. Preis etwa 60 € p. qm. Liegt in NRW.

Wie kann die Bebaubarkeit verlässlich geprüft werden? Interessant wäre das Objekt, wenn es mit einem ZFH bebaubar wäre.

Die Lage ist zwar nicht sonderlich exponiert, es handelt sich aber um, für ein Mietobjekt gut geeigneten Grund. Gibt es bestimmte Regeln für die Bebauung? Wenn ja, wo kann ich diese nachlesen?

Ist die Bebauung mit einem 11 * 11 m Klotz auf zwei Etagen generell denkbar?

Danke schon mal…

Hallo Flo,

am zuverlässigsten kann dir das der zuständige Bauamt beantworten.

Gruß,
Maja

Hallo Flo,

es gibt einen Bebauungsplan und den kann man einsehen. u.a. im Bauamt, aber auch in Banken, Bausparkassen, Maklern etc.

Gandalf

Okay. Danke für die Antworten.

Ich gehe mal davon aus, dassAuskünfte bei dem Makler gratis sind. Muss man bei der Behörde (Bauamt) ne Gebühr zahlen?

Ich denke ich gehe mal zur Sparkasse (die verkauft das Grundstück für jemanden und rede mal mit dem zuständigen MA.

Jedenfalls Danke

man kann eine bauvoranfrage an die gemeinde richten und bekommt eine aussagefähige antwort–soweit ich weiss,kostenlos.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi flo,

neben den bereits erwähnten Aspekten würde ich zusätzlich auf die Bodenverhältnisse achten: Sind auf dem Grundstück ggf. besondere Fundamentierungen oder gar Pfahlgründungen nötig, um sicher bauen zu können?

Desweiteren rate ich, Angaben zur Bebaubarkeit udgl. immer schriftlich und verbindlich geben zu lassen. Hast Du das Grundstück und treten dann Probleme auf, werden sich die Verkäufer ungern bis gar nicht an mündliche Zusagen erinnern könnenund wollen . . .

Hi Flo,

verbindliche Informationen bekommst du eher vom Bauamt.

es ist zwar schon eine Weile her, habe das früher aber öfter gemacht und musste nie bezahlen um Bebauungsplan-Kopien zu bekommen.
Wenn sich das geändert hat, wird das sicher nicht die Welt kosten…

Um eine Bauvoranfrage zu stellen, ist es besser erst ein Blick auf den Bebauungsplan zu werfen.
Darin steht auch wie hoch du bauen darfst, welche Dachneigung, die Ausrichtung des Hauses, wie viel Geschosse, ob ein- zwei oder Mehrfamilienhäuser gestattet sind usw.

Gruß,
Maja

man kann eine bauvoranfrage an die gemeinde richten und
bekommt eine aussagefähige antwort–soweit ich
weiss,kostenlos.

Moin,
Bauvoranfragen sind gebührenpflichtig. Außerdem müssen dafür Planvorlagen eingereicht und qualifizierte Einzelfragen gestellt werden. Das kann nur ein Architekt oder Bauingenieur. Dies ist mit Kosten verbunden.
Da du für eine Baugenehmigung das Bauamt brauchst ist es unsinnig einen in Baurechtdetails üblicherweise unkundigen Makler oder gar einen Banker der dir das Grundstück noch selbst verkaufen will, zu fragen. Frage die, die dir später auch die Genehmigung zu geben haben. Dann bist du üblicherweise auch am besten bedient.
Außerdem gibt es für den größten Teil der innerstädtischen Grundstücke in Deutschland keine qualifizierten Bebauungspläne. Das dort erforderliche ‚Einfügen in die Umgebung‘ kann sowieso nur von der Gemeinde beurteilt werden.
mfG
Hi

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