Bechfässlen od. Bechring

Und wieder geht’s um das Kriegführen im 17. Jahrhundert: Bei einer Belagerung verwendet die Festungsbesatzung „Bechfässlen“ od. „Bechring“ als Brandsätze und auch des nachts zur (Gefechtsfeld)Beleuchtung. Ich stelle mir das als ein mit pechgetränktem Fasermaterial (Seil oder Tuch) bedecktes Holzgerüst in irgendeiner Form vor, weiss jemand mehr …?

Hallo Bernd,

wenn Du dich auf die Chronologie der Belagerung von Schloss Hohentübingen durch die Franzosen im Jahre 1647 bezieht sind mit den Bechfässlen einfache Brandsätze mit Pech oder Werg gemeint, die dann ähnlich wie heute Molotow-cocktails geworfen wurden. Diese Brandsätze wurden durch eine stück Lappen oder eine Lunte angezündet. Beim Aufprall entflammte sich das austretende Brennmaterial und beleuchtete so die gegend oder je nachdem auf wen oder was geworfen auch diese objekte oder personen.

Gruß Mirko

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