Hallo zusammen,
bei mir wurde vor ein paar Tagen ein Beckenschiefstand festgestellt. Mit den Symptomen schlage ich mich schon seit langer langer Zeit herum (ständige Kopfschmerzen, heftige Rücken- und Nackenschmerzen, Ohrgeräusche usw. usw.). Nun hat mir mein Orthopäde eine Einlage für den Schuh und Akkupunktur verordnet. Ich bezweifle aber, dass diese „Therapie“ wirklich weiterhilft.
Vielleicht gibt es hier jemanden, der medizinisch bewandert ist und ein paar Tipps hat und mir sagen kann welche Therapieformen noch in Frage kommen könnten. Für ein paar hilfreiche Informationen wäre ich dankbar.
Viele Grüße
Phoebe
PS: Meine Schwester war gestern ebenfalls beim Orthopäden (nicht mein Orthopäde). Der hat bei ihr einen Hüftschiefstand festgestellt und gesagt, dass man dagegen nichts machen könnte, dies also irreparabel sei. Es könnte höchstens einer Verschlimmerung vorgebeugt werden.
Nun frage ich mich, wo der Unterschied zwischen einem Beckenschiefstand und einem Hüftschiefstand ist?!? Und falls es keinen gibt, warum die Ärzte auf so unterschiedliche Diagnosen und Behandlungsmethoden kommen.
Vielen Dank schomal für eure Antworten.
Hey,
Nun frage ich mich, wo der Unterschied zwischen einem
Beckenschiefstand und einem Hüftschiefstand ist?!? Und falls
es keinen gibt, warum die Ärzte auf so unterschiedliche
Diagnosen und Behandlungsmethoden kommen.
naja, wenn das Becken schief steht, tut es genaus das.
Wenn die Hüfte schief steht, kann das z.B. heißen, dass die Hüftpfanne nicht richtig den Gelenkkopf umschließt und dieser schief steht. War bei mir der Fall, das nannte man dann Hüft-Displasie. Die war allerdings operabel, auch wenn das ein größerer Eingriff ist. Durch den Hüftschiefstand hatte ich damals aber auch einen Beckenschiefstand, bzw. durch ein kürzeres Bein bekommt man den auch.
Eine Einlage kann da schon helfen, Krankengymnastik sicher auch.
Gruß
Cess
Ich habe auch einen Beckenschiefstand seit ich ganz klein bin. Letztes Jahr hatte ich extrem starke Schmezen, hauptsächlich im Nierenbereich und ich bin zum Orthopäden gegangen und er hat mir genau wie bei dir Einlagen für die Schuhe gegeben. Ich stand der Sache auch skeptisch gegenüber, doch nach einigen Tagen, hat sich meine Rücken weitgehend erholt.
Ich würde erstmal ein paar Tage abwarten und schaun ob sich die Beschwerden lindern.
LG
Verena*
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Bin zwar kein Doc - aber mit längeren Erfahrungen bei diesem Problem behaftet (Jahrelange Kopf-schmerzen, die sich zu einer massiven Migräne ausbildeten).
Wie du richtig vermutest, muß zweifelsfrei geklärt werden, ob Becken- oder Hüftschiefstand vorliegt. Von zwei Orthopäden hatte ich 2 gegenteilige Meinungen. Mein Zahnarzt (Naturheilkundlich und in Kinesiologie ausgebildet) hat dann Hüftschiefstand diagnostiziert, was letztendlich auch stimmte.
Mir hat orthopädische Behandlung nach der „Dorn“ -Methode und zusätzlich Akupunktur sehr geholfen, d.h. ich mache nach heute - nach über 1 Jahr noch meine tägllichen Übungen. Das Problem ist auf ein sehr erträgliches Maß zusammengeschrumft.
Allerdings würde ich in deinem Fall wirklich mal 2 - 3 Wochen die Einlagen probieren, vielleicht helfen sie ja und es sind keine weiteren Maßnahmen nötig!
Gruß Fritz
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Geh’ mal zu nem guten Osteopathen.
Wenn noch irgendwer was dran machen kann, dann er. Es ist zumindest den Versuch wert.
Gruss,
Isabel