Hallo allerseits
Mein Mann und ich wollen Ende August auf Hochzeitsreise nach Schottland fahren. Wir werden wohl die Fähre nehmen und mit unserem eigenen Auto rumfahren. Am liebsten möchten wir uns fernab von den größeren Städten in die Pampa begeben… Unser Problem ist allerdings, dass es unheimlich schwierig ist Unterkünfte zu finden, da die Bed and Breakfast Anbieter die im Internet vertreten sind meißtens nahe großen Städten sind oder relativ unpersönlich Betriebe. Wir wünschen uns aber - auch weil es eine gemütliche „Hochzeitsreise“ werden soll- ein wenig Abgeschiedenheit und am liebsten auch viel Kontakt zu den Einheimischen.
Weiß vielleicht jemand eine gute Adresse, oder ob es möglich ist einfach loszufahren und sich unterwegs was zu suchen? Wir haben da noch keine Erfahrung. Am Ende der 2 wöchigen Reise wollen wir dann gerne noch für 3-4 Nächte ein bißchen Luxus in einem Hotel genießen.
Bin dankbar für Tips
schneehase
Hallo,
so richtig helfen kann ich dir nicht, da wir in einer Woche zum ersten Mal in Schottland unterwegs sein werden.
Aber vielleicht hilft dir dieser link schon mal weiter (falls du ihn nicht sowieso kennst):
http://www.visitscotland.com/de/
Gerhard
Hi,
wie wär’s mit nem guten Reiseführer a la Lonely Planet?
Da stehen ja auch sogenannte ‚Geheimtips‘ drin.
Ansonsten kenne ich mich mit Schottland nicht aus, nur Irland, daher hab ich leider keine weiteren Infos.
Gruss,
Isabel
Ganz einfach!
Hallo, Schneehase!
Einfach losfahren! Nee, wirklich: Ich war 2001 mit meinem Vater zwei Wochen mit dem Mietwagen unterwegs, ohne vorher etwas zu buchen, weil wir dort halten und übernachten wollten, wo es uns gefällt. Wichtig ist nur eines: Ihr müsst vor 18:00 Uhr in der Stadt oder dem Ort sein, denn bis dann haben die „Tourist-Offices“ geöfffnet. Dort marschiert Ihr hinein und bekommt mit Sicherheit ein Zimmer für die Nacht, die Dichte an privaten Zimmern in Schottland ist nämlich enorm: Kaum eine Familie, die nicht Fremdenzimmer vermietet. Wir hatten ausnahmslos schöne, gepflegte, niedlich-kitschige Zimmer bei super-netten Muttis, die morgens Frühstück mit selbstgemachter Marmelade und Eiern in allen Varianten nach Wunsch gemacht haben.
Ich habe mal gekramt und noch einige Stationen gefunden, an denen wir übernachtet haben:
Passfool Cottage im Dorf Balmaha, direkt am Ufer des traumhaft schönen Loch Lomond gelegen, ein kleines Stück nördlich von Glasgow.
Glen Cottage, Longsdale Road in Oban, bei Mrs. Marie France. Tel.:01631 - 563420
Und zu guter letzt: Brothaigh House, 18 Craigmiller Park, Edinburgh EH16 5PS, Tel/Fax: 0131 - 667 2202. Die beiden Eheleute heißen Lennie und Elaine, das Haus ist eine Wahnsinns-Villa und Lennie packt als Proviant selbstgebackenen Bananenkuchen ein!
Ach, Schottland! Ihr werdet Euch in dieses Land verlieben, ob Ihr wollt oder nicht… Die Leute sind so nett und gastfreundlich, die bringen Euch zur Not auch im eigenen Bett unter und schlafen selber in der Scheune! Ihr braucht Euch wirklich keinen Stress durch extremes Vorplanen zu machen. Allerdings -das muss ich erwähnen- waren mein Vater und ich Anfang September unterwegs, also ganz knapp NACH der Hauptsaison.
Viel Spaß!
Gruß
Lea
Hallo schneehase,
wenns ein Land gibt, in dem Du keine! Probleme mit dem Übernachten per B&B kriegst, dann ist es Schottland!
In (fast) jedem Kaff gibt es eine Tourist Information (TI) und die haben eigentlich immer eine Adresse.
Ansonsten gibt es die Pubs, wo Du anfragen kannst.
Entweder haben die selber Zimmer, oder die wissen irgendwelche Adressen.
Wir haben bisher immer ein Zimmer gekriegt.
Folgendes ist uns (meine Frau und ich) z.B. mal passiert.
Winziges Kaff, keine TI, etwa 20:00 Uhr.
Wir ins nächste Pub und den Wirt gefragt. Der haut einen etwa 16 - 17 jährigen Jung an, der sofort losgeht.
Wir bleiben derweil im Pub sitzen, weil der Wirt uns versichert, daß der Jung was findet. Als es langsam 22:00 Uhr wird , kriegen wir doch unsere Zweifel, aber da taucht der Junge wieder auf und fordert uns in bebrochenem Englisch auf (oder soll ichs Dialekt nennen?!) ihm zu folgen.
Er fährt eine übel klingende 80er und wir mit unseren Motorrädern hinterher. Nach etwa 15 km biegt er in ein Gehöft ein und wir kriegen ein Zimmer.
Am nächsten Tag erfahren wir vom Wirt, daß der Jung etwa 40 - 50 km gefahren ist, um uns ein Zimmer zu besorgen.
So was nenn ich Gastfreundschaft.
Also keine Angst!
Gandalf
hi,
wie wär’s mit nem guten Reiseführer a la Lonely Planet?
Da stehen ja auch sogenannte ‚Geheimtips‘ drin.
meiner meinung der beste reiseführer für schottland, der auch im hinterletzten kaff noch unterkünfte mit telefonnummer, bettenzahl und preis angeben kann.
allerdings glaube ich mich zu erinnern, dass er nicht viel bezüglich bed&breakfast anbietet (kann gerade leider nicht nachschauen, habe selber nur den walking-LP, der hat gar nix mit unterkünften)
es gibt aber in jedem buchladen auch diverse b&b-guides (garantiert auch in den TIs zu haben). ansonsten, wie schon gesagt wurde: in der TI helfen sie immer!
gruß von kati
Ansonsten kenne ich mich mit Schottland nicht aus, nur Irland,
daher hab ich leider keine weiteren Infos.Gruss,
Isabel
Jaaaaaaaaaaaaaaa!!!
hi,
Ich kann nur von Irland berichten, also…
wie wär’s mit nem guten Reiseführer a la Lonely Planet?
Da stehen ja auch sogenannte ‚Geheimtips‘ drin.meiner meinung der beste reiseführer für schottland, der auch
im hinterletzten kaff noch unterkünfte mit telefonnummer,
bettenzahl und preis angeben kann.
Ganz genau diese waren meine Woerter bezueglich Lonely Planet in Irland: Jeder noch so verlorenes, verlassenes, mikroskopisch kleines Kaff steht drin.
allerdings glaube ich mich zu erinnern, dass er nicht viel
bezüglich bed&breakfast anbietet
Im Bezug auf Irland trifft genau auf dem Punkt. Es gibt Hostels, Campings und Hotels fuer fast jedes Geldbeutel, aber kaum B&B’s.
Schoene Gruesse aus (im moment) Dublin!
Helena
PS Deshalb empfehle ich vor jeder Reise „Lonely Planet“!!!
Hallo,
dass Ihr überall eine Tourist Information findet, ist Euch ja schon gesagt
worden. Dort gibt es auch regionale Broschüren mit allen gelisteten B&Bs - so
kann man vorbuchen, wenn man will.
Eine andere Möglichkeit ist aber die: Haltet einfach beim Fahren die Augen offen,
es hängen überall Schilder in den fenstern und in den Vorgärten, die auf B&B
hinweisen. Das sind auch viele, die Ihr nirgends in einer Liste oder über eine
Torist Information findet – und oft ganz putzige! Denn der Augenschein bringt
doch viel mehr als die Beschreibung in einem Verzeichnis (z. B. die Lage am
Wasser, die Aussicht …).
Und noch was: Wenn Ihr zeitig genug (meist bis 17 Uhr, vielleicht auch 1 Tag im
Voraus bucht), dann könnt Ihr in den Genuss eines preiswerten und guten
Abendessens kommen, wenn der Vermieter „Dinner, Bed & Breakfast“ anbietet. Was
Ihr da an Mahlzeiten bekommt, straft alles, was Ihr über britisches Essen gehört
habt, Lügen: Es ist billiger und um Lämgen besser als in Restaurants und Pubs!
Und das „full breakfast“ oder „cooked breakfast“ (mit O-Saft, Tee, Cornflakes,
Speck, Würstchen, Spiegeleier, Toast und Marmelade – das war jetzt die
Minimal-Version) spart Euch leicht das Mittagessen …
Viel Spaß und schöne Grüße an Schottland!
Bolo2L