Hallo zusammen!
BWL bereitet mir mommentan bei den vermeintlich leichtesten Sachen Schwierigkeiten - vlt. kann mir ja jmd. bei folgender Aufgabe weiterhelfen, bei der ich einfach nicht weiterkomme. Der Text ist rel. lang, aber ich schreibe ihn (vlt. habe ich da ja was überlesen…) trotzdem mal komplett hin, und wäre dankbar, wenn sich trotzdem jmd. damit auseinandersetzen könnte:
Ein Unternehmen des Landmaschinenbaus gliedert sich in die Kostenstellen Instandhaltung, Arbeitsvorbereitung
und Montage. Die Leistungsbeziehungen der Kostenstellen sind wie folgt: Für eine Leistungseinheit
der Montage werden planmäßig 4 Stunden der Arbeitsvorbereitung und 2 Stunden der
Instandhaltung in Anspruch genommen. Die Arbeitsvorbereitung braucht planmäßig pro Stunde 0,25
Stunden der Instandhaltung und letztere umgekehrt pro geleisteter Stunde 0,4 Stunden der Arbeitsvorbereitung.
Weiterhin werden in der Arbeitsvorbereitung pro geleisteter Stunde 2 Arbeitsstunden sowie
0,5 Einheiten des Materials M1 benötigt. Für die Instandhaltung plant man pro Stunde mit 1 Arbeitsstunde
und 1 Einheit des Materials M1 sowie 2 Einheiten des Materials M2. Die Montage setzt planmäßig
pro Leistungseinheit 5 Arbeitsstunden, 2 Einheiten des Materials M2 und 1 Einheit von M3 ein.
Für die Produktion der nächsten Periode sind folgende Direktbedarfe ermittelt worden: 10 Einheiten
M1, 12 Einheiten M2, 8 Einheiten M3 sowie 10 Stunden der Montage. Sämtliche Verbräuche und
Inanspruchnahmen sind vollständig variabel.
a) Bestimmen Sie die Gesamtbedarfe der Materialarten M1, M2 und M3 und der Arbeitsstunden
(nicht nach Kostenstellen differenziert) sowie die geplante Beschäftigung der 3 Kostenstellen.
Die Lösung:
x(m1) = 10 + 0,5x(AV)+1x(INS)
x(m2) = 12 + 2x(INS)+2x(MON)
usw… [INS = Instandhaltung AV = Arbeitsvorbereitungs…]
Das Problem:
Ich verstehe garnicht so richtig, was da mit „Direktbedarfe“ gemeint ist? Wird das für die Produktion benötigt? Soll man diese Inputs verwenden?
Danke an jeden, der mir da weiterhelfen kann + viele Grüße