„das ist mir wirre warre“ oder
„das macht mir wirre warre“ oder
„daraus kann ich nur wirre warre feststellen“
was bedeutet denn die Phrase „wirre warre“ …etwa „durcheinander“, „ohne Ordnung oder System“ oder so?
„das ist mir wirre warre“ oder
„das macht mir wirre warre“ oder
„daraus kann ich nur wirre warre feststellen“
was bedeutet denn die Phrase „wirre warre“ …etwa „durcheinander“, „ohne Ordnung oder System“ oder so?
Guten Tag (den schenk ich dir),
ich kenne nur Wirrwarr - und das steht sogar im Duden:
http://www.duden-suche.de/suche/trefferliste.php?suc…
Gruß (gerne),
Sabine
Hallo,
„wirr“ ist lt. Kluge (Etym. Wörterbuch) rückgebildet aus dem Verb „wirren“, das heute nur mit der Vorsilbe „ver-“ oder „ent-“ noch üblich ist. Die weitere Herkunft ist unklar, hat aber wohl auch irgendwie mit „Wurst“ zu tun. (Klar, „Das Innere der Leberworscht ist weitgehend unerforscht.“)
Der Begriff „Wirrwarr“ stammt aus dem Niederdeutschen und ist mit Vokalabwandlung gebildet. Die Bedeutung: „Durcheinander“ „Tohuwabohu“ „Gewurschtel“ (siehe, da steckt auch das „wirr“ wieder drin!)
Die von Dir angeführte Form „wirr und warr“ ist mir allerdings bisher noch nicht untergekommen.
Gruß
Eckard
Moin, Eckard,
Du bist kein Musiker, oder? Zwengs dem Rhythmus, wo jeder mitmuss (oh je, sowas im Deutschbrett): „Das Innere der Leberworscht ist weit est gehend unerforscht.“
Gruß Ralf
Hi Ralf
mitmuss (oh je, sowas im Deutschbrett): „Das Innere der
Leberworscht ist weit est gehend
unerforscht.“
Ich habe mich gerade von einer Ansprache mit „weitestgehenst“ Aaaaargh! erholt.
Gruß
Rochus
OT - Rhythmus
Hallo, Ralf,
Du bist kein Musiker, oder?
das zwar nicht, aber Chorsänger.
Zwengs dem Rhythmus,
Lieber wäre mit „wegen des Rhythmus“ (ich verteidige das Recht des Genitivs auf Weiterbestehen vehement!)
Da will ich Dir doch mal den Takt schlagen:
Du skandierst „Das In nere der Le berworscht ist wei testgehend un erforscht.“
Ich betoniere wie folgt:
„Das In nere der Le berworscht ist weit ge hend un erforscht.“
Nun sage Du, ob meine Version gar so taktlos sei.
Grüße an den Alpenrand
Eckard
Servus, Eckard,
„Das In nere der
Le berworscht ist
weit ge hend un erforscht.“
Nun sage Du, ob meine Version gar so taktlos sei.
auf die Idee, weit’gehend zu betonen, käme ich nicht mal beim Singen, da tauchte unweigerlich die Frage auf, ob es auch ein weit’liegend geben könnte
))
Gruß Ralf
Hallo, Eckard!
Die von Dir angeführte Form „wirr und warr“ ist mir allerdings
bisher noch nicht untergekommen.
Schreibt nicht Morgenstern über eine desorientierte Fliege, sie
„stürzt wirr-worr
nem Gast ins Pschorr?“
Vielleicht meint er ja wirr-warr, und tat es nur um des Reimes willen", wie das ästhetische Wiesel?
sapienti sat!
Hannes
Hallo Ralf
„Das In nere der
Le berworscht ist
weit ge hend un erforscht.“
Ich denke, das weit ge hend ist übertrieben geraten. Ich verstand Eckard eher so:
Das | Ínnerè der | Léberwòrscht |
Íst weitgèhend | únerfòrscht. ||
Hallo mitnand!
Ich kenne dieses Poem - mit Verlöff - nur so:
Der Magen einer Sau,
die Seele einer Frau,
das Innere der Leberworscht
bleiben ewig unerforscht.
Alles klar?
Hannes