Hallo,
ein Freund wurde befördert und soll nun nachträglich einen Zusatz zu seinem Arbeitsvertrag unterschreiben, der ihm nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses für zwei Jahre verbietet, in einem Konkurrenzunternehmen tätig zu werden oder sich in der selben Branche selbständig zu machen.
Für die Dauer des Wettbewerbsverbotes erhält er 50% der zuletzt jährlich bezogenen Vergütung.
Da er mit dem Gedanken spielt, bei einem Wechsel in ein paar Jahren die Branche zu wechseln wäre das Wettbewerbsverbot ansich kein Problem.
Greift die Karenzentschädigung dann auch? Oder wird sie nur gezahlt, wenn der Arbeitnehmer nachweisen kann, dass er eine Stelle in einem Konkurrenzunternehmen hätte? Im Vertragszusatz stehen keine Einschränkungen diesbezüglich.
Wie hoch ist eine solche Karenzentschädigung üblicherweise? Sollten sich die 50% auf alles beziehen, also Gehalt, Boni, Dienstwagen, Altersvorsorge?
Im Voraus vielen Dank.