Begleitpapiere zur Identifikation im Prod.prozess

Hallo,

im Rahmen einer Arbeit an der Uni möchte ich beispielhaft ein absolutes Basissystem zur Kennzeichnung und Identifikation von Teilen (und zugehörigen Arbeitsaufgaben) im Produktionsprozess darstellen.
Es geht hier wirklich nur um ein Basissystem, also kein Einsatz von Barcode(scannern), RFID oder ähnlichem, sondern nur so eine Art Papieretiketten/ Labels.
Der Beispielprozess soll also ungefähr so aussehen, dass (Roh-)Teile am Wareneingang eintreffen, identifiziert und geprüft werden, eingelagert werden, in Fertigungs- und Montagebereichen bearbeitet werden (mit zwischenzeitlicher Prüfung und evtl. Pufferung) und dann am Ende natürlich zum Warenausgangslager gelangen.

Meine eigentlichen Fragen beziehen sich dabei vor allem auf Kennzeichnung der Teile und Informationsfluss, also:

Wann werden die angelieferten Teile erstmalig gekennzeichnet (würde jetzt denken, dass dies vor dem WE-Lager geschieht) und vor allem wer ist dafür verantwortlich (also welcher Bereich gibt das Label mit den nötigen Informationen frei)?

Welche Informationen dürfen auf so einem Label auf keinen Fall fehlen (neben der Teilenummer)?

Wie gelangen Arbeitsanweisungen an die Arbeiter an den Stationen? (Wird zum Beispiel der Lagerbereich beauftragt, die Teile mitsamt den Arbeitsanweisungen zu den entsprechenden Stationen zu befördern?)

Welche Informationen müssen nach der Bearbeitung/ Prüfung zurück ans Management fließen? (so etwas wie wer für die Arbeit verantwrotlich war, wann sie ausgeführt wurde, was nachbearbeitet werden muss bzw. wieviel Ausschuss entstanden ist…)

Ich denke das sind erstmal die wichtigsten Fragen für den Anfang. Ich hoffe das ist alles einigermaßen verständlich. Falls jemand in dem Bereich also praktische Erfahrungen hat und mir etwas zu so einer Prozessabwicklung erzählen kann, wäre ich sehr dankbar.

Viele Grüße

Frederik

Hallo,

im Rahmen einer Arbeit an der Uni möchte ich beispielhaft ein
absolutes Basissystem zur Kennzeichnung und Identifikation von
Teilen (und zugehörigen Arbeitsaufgaben) im Produktionsprozess
darstellen.
Es geht hier wirklich nur um ein Basissystem, also kein
Einsatz von Barcode(scannern), RFID oder ähnlichem, sondern
nur so eine Art Papieretiketten/ Labels.
Der Beispielprozess soll also ungefähr so aussehen, dass
(Roh-)Teile am Wareneingang eintreffen, identifiziert und
geprüft werden, eingelagert werden, in Fertigungs- und
Montagebereichen bearbeitet werden (mit zwischenzeitlicher
Prüfung und evtl. Pufferung) und dann am Ende natürlich zum
Warenausgangslager gelangen.

HALLO, DIE GROSSBUCHSTABEN SIND NUR ZUR UNTERSCHEIDUNG
IST ALSO KEIN „SCHREIEN“

GEHE ICH VON DER ANNAHME AUS, ES WÄREN TEILE AUS DER SERIEN ODER MASSENFERTIGUNG SO IST MIT WENIG VARIATION ZU RECHNEN.

NORMALERWEISE HAT DER LIEFERANT SCHON AUS TRANSPORTÜBERPRÜFUNGSGRÜNDEN AUF ÖFFENTLICHER STRASSE
SEINE LADUNG AUZUZEICHNEN. DANN WÄREN WIEDERVERWENDBARE ODER DAUERHAFTE GRUNDBEZEICHNUNGEN EINE FESTZULEGENDE NORM ZWISCHEN LIEFERANT UND DER STELLE DER WEITERBEARBEITUNG.

INNERHALB DER FABRIK IN BERÜCKSICHTIGUNG VON KANBAN UND WSD PRINZIPIEN KANN MAN MECHANISCH PER MAGNET ODER HÄNGESCHILDER DIE EINZELNEN TRANSPORTBEHÄLTER MIT WIEDERVERWENDBAREN STANDARDSCHILDERN DIE ABC/XYZ GRUPPIERUNG UND STANDARDTEIL BEZEICHNUNG BEINHALTEN.

DIE LAGERPLÄTZE MÜSSEN MIT HÄNGESCHILDERN UND BODENMARKIERUNGEN (AM BESTEN 3-FARBIG: MINDESTBESTAND;MELDEBESTAND;MAX BESTAND GENAU BESCHILDERT WERDEN.

FIFO, LIFO etc. GRUNDSÄTZE SIND DABEI ZU BERÜCKSICHTIGEN.

IM GRUNDE GENÜGEN GENORMTE FARBEN ODER FORMEN FÜR DIE ANWENDER ALS IDENTIFIKATION.
ZUM BEISPIEL KANN MAN DIE AUSWECHSELBAREN DECKEL DER ENTSPRECHEND FARBIG KENNZEICHNEN.

IN DER EINZELTEILFERTIGUNG ODER BEI TRANSPORT
AUßERHALB DER FABRIK WIRD MAN UM BARCODES ODER INTERNE CODES KAUM HERUMKOMMEN.

AUSSCHLAGGEBEND IST DABEI DAS ZIEL:
IDENTIFIKATION OHNE VERWECHSELUNG DURCH MINIMALEN EFFIZIENTEN HINWEIS MÖGLICH ?

MANUELLE KISTEN AUSZEICHNUNGEN SIND MÖGLICHST ZU VERMEIDEN WEIL DIE EINE KOSTEN UND FEHLERQUELLE IST.

Meine eigentlichen Fragen beziehen sich dabei vor allem auf
Kennzeichnung der Teile und Informationsfluss, also:

Wann werden die angelieferten Teile erstmalig gekennzeichnet

TEILE WERDEN IMMER NACH BEENDIGUNG EINES ARBEITSSCHRITTES GEKENNZEICHNET, WENN DIE NÄCHSTE STELLE DIESE INFORMATION BENÖTIGT.
DAS HÄNGT AB VOM RISIKO DER QUALTITÄT UND VERWECHSELUNGSGEFAHR.

(würde jetzt denken, dass dies vor dem WE-Lager geschieht) und
vor allem wer ist dafür verantwortlich (also welcher Bereich
gibt das Label mit den nötigen Informationen frei)?

WE SOLLTE HEUTZUTAGE NICHT MEHR AUSZEICHNEN SONDERN DER LIEFERANT UND WE IST DIE ERSTE QUANTITÄTS UND QUALITÄTSKONTROLLE MIT GUTER WEITERLEITUNG UND KOMMUNIKATION ZUR FERTIGUNG.
EIN LAGER SOLLTE ES IM WE NICHT GEBEN.
JUST IN TIME MACHT DIE FERTIGUNG DANN VOM EIGENEN LAGER DIREKT IN DER KOSTENSTELLE.
DIE LAGERKOSTEN SOLLTON AUF FERTIGUNG ABGEWÄLZT WERDEN IM RAHMEN VON TPM UND KANBAN IST DIE FERTIGUNG EFFIZENTER IN DER LAGERHALTUNG ALS EIN EXTERNES LAGER WO EIN „BEAMTER“ AUS UNWISSENHEIT ZUVIEL SICHERHEITSBESTAND VORHÄLT OHNE ZU WISSEN OB GERADE IN ANDEREM BEREICH PRODUKTIONSSTILLSTAND AUFGRUND KURZFRISTIGER WARTUNGEN AM TAG VORHERSEHBAR SIND ODER EINE OPTIMIERUNGSMAßNAHME IM TEST 10% MEHR AUSBRINGUNG AB SOFORT BRINGT.

Welche Informationen dürfen auf so einem Label auf keinen Fall
fehlen (neben der Teilenummer)?

Wie gelangen Arbeitsanweisungen an die Arbeiter an den
Stationen? (Wird zum Beispiel der Lagerbereich beauftragt, die
Teile mitsamt den Arbeitsanweisungen zu den entsprechenden
Stationen zu befördern?)

ARBEITSANWEISUNGEN KOMMEN IN DER EINZELFERTIGUNG IMMER MIT DEM ARBEITSAUFTRAG. (KANN ELEKTRONISCH SEIN UND TEIL SEPERAT)

IN DER MASSENFERTIGUNG IST DIE ARBEITSANWEISUNG AM PLATZ WO DAS ARBEITSSYSTEM MIT BETRIEBSMITTEL UND MATERIAL VERSORGT WIRD.

Welche Informationen müssen nach der Bearbeitung/ Prüfung
zurück ans Management fließen? (so etwas wie wer für die
Arbeit verantwrotlich war, wann sie ausgeführt wurde, was
nachbearbeitet werden muss bzw. wieviel Ausschuss entstanden
ist…)

FERTIGMELDUNG DES ARBEITSAUFTRAGES
IST DAS MANAGENT IN DER MITTE DER FABRIK MIT MASSENFERTIGUNG IN EINEM „TOWER“ KANN BEI MASSENFERTIGUNG DAS LAGER IN SICHTWEITE SEIN UND SEHEN SO DIE FERTIGEN BESTÄNDE ANHAND DER BODENMARKIERUNGEN UND FESTGELEGTEN PLÄTZE MIT MENGENSKALA

BEI EINZELFERTIGUNG IST EINE MANUELLE AUSZEICHNUNG
KAUM ZU VERMEIDEN. PALETTE MIT TECHNISCHER ZEICHNUNG KÖNNTE WIE BEI VOLKSWAGEN IM WERKZEUGBAU MIT ROBOTERWAGEN AN EIN ZENTRALLAGER GEFAHEN WERDEN UND MIT BARCODE AUTOMATISCH EINGELAGERT WERDEN.
FARBEKENNZEICHNUNGEN UND EINFACHE SCHILDER SIND ZU UNGENAU

Ich denke das sind erstmal die wichtigsten Fragen für den
Anfang. Ich hoffe das ist alles einigermaßen verständlich.
Falls jemand in dem Bereich also praktische Erfahrungen hat
und mir etwas zu so einer Prozessabwicklung erzählen kann,
wäre ich sehr dankbar.

Viele Grüße

Frederik

ICH HOFFE ICH KONNTE ETWAS HELFEN
RECHTSCHREIBFEHLER KANNST DU BEAHALTEN ICH HABE NUR GESCHRIEBEN OHNE NOCHMAL NACHZULESEN

ich kann leider nichts beisteuern.
gruss, walter

Hallo Frederik,

der Umgang mit Produktionsdokumentationen hängt von so vielen Einzelanforderungen ab, so dass es keine generelle Antwort geben kann. Einige Kommentare habe ich in den Text geschrieben.

Mein Wissensstand: Ich bin Unternehmensberater in Produktionsthemen - also auch Prozessoptimierung.

Viele Grüße

Hallo,

im Rahmen einer Arbeit an der Uni möchte ich beispielhaft ein
absolutes Basissystem zur Kennzeichnung und Identifikation von
Teilen (und zugehörigen Arbeitsaufgaben) im Produktionsprozess
darstellen.
Es geht hier wirklich nur um ein Basissystem, also kein
Einsatz von Barcode(scannern), RFID oder ähnlichem, sondern
nur so eine Art Papieretiketten/ Labels.
Der Beispielprozess soll also ungefähr so aussehen, dass
(Roh-)Teile am Wareneingang eintreffen, identifiziert und
geprüft werden, eingelagert werden, in Fertigungs- und
Montagebereichen bearbeitet werden (mit zwischenzeitlicher
Prüfung und evtl. Pufferung) und dann am Ende natürlich zum
Warenausgangslager gelangen.

Meine eigentlichen Fragen beziehen sich dabei vor allem auf
Kennzeichnung der Teile und Informationsfluss, also:

Wann werden die angelieferten Teile erstmalig gekennzeichnet
(würde jetzt denken, dass dies vor dem WE-Lager geschieht)

Warum sollten Teile überhaupt einzeln gekennzeichnet werden? Es gibt evtl. Anforderungen aus der Rückverfolgbarkeit (FDA) - dann muss bereits eine fälschungssichere Kennzeichnung beim Lieferanten erfolgen.

und

vor allem wer ist dafür verantwortlich (also welcher Bereich
gibt das Label mit den nötigen Informationen frei)?

Keine separate Freigabe, sondern im Prozess und im Labeldesign verankert.

Welche Informationen dürfen auf so einem Label auf keinen Fall
fehlen (neben der Teilenummer)?

Kommt darauf an: z.B. bei Lebensmittel könnte ein Verfallsdatum sinnvoll sein - in anderen Fällen (Chemie) eine Gefahrenkennzeichnung

Wie gelangen Arbeitsanweisungen an die Arbeiter an den
Stationen? (Wird zum Beispiel der Lagerbereich beauftragt, die
Teile mitsamt den Arbeitsanweisungen zu den entsprechenden
Stationen zu befördern?)

Im Produktionsprozess verankert und firmenspezifisch.

Welche Informationen müssen nach der Bearbeitung/ Prüfung
zurück ans Management fließen? (so etwas wie wer für die
Arbeit verantwrotlich war, wann sie ausgeführt wurde, was
nachbearbeitet werden muss bzw. wieviel Ausschuss entstanden
ist…)

Das hat nach meinem Verständnis nichts mit der Teilekennzeichnung zu tun. Das Thema Kennzahlen (z.B. Produktivitätszahlen) ist sehr umfangreich und nicht pauschal zu beantworten.

Ich denke das sind erstmal die wichtigsten Fragen für den
Anfang. Ich hoffe das ist alles einigermaßen verständlich.
Falls jemand in dem Bereich also praktische Erfahrungen hat
und mir etwas zu so einer Prozessabwicklung erzählen kann,
wäre ich sehr dankbar.

Viele Grüße

Frederik