Begriffe gesucht:Ungehorsam/Fehler/Zuwiderhandlung

Tach’chen.

Ein Mitarbeiter X tut nicht das, was er aufgetragen bekommt, oder tut es in anderer Weise (besser oder schlechter sei dahingestellt). Ich suche Begriffe, die diesen „Ungehorsam/Zuwiderhandlung“ beschreiben. Ungehorsam ist allerdings eher negativ belastet. Gibt es Begriffe, die etwas neutraler beschreiben, dass eine angeforderte Leistung/Tätigkeit nicht in der entsprechenden Weise erbracht wird? Im Sinne einer Anforderungsabweichung (positiv oder negativ)? Auch „Fehler“ trifft den Kern leider nicht, da ein Fehler wohl ausschließlich als negative Abweichung zu sehen ist.

Vielen Dank
TTR

Hi,

Arbeits-Verweigerung, Behinderung, Verhinderung, Sabotage, Boykott (je nach Aspekt)

Grüße,

Susanne

Hi TTR,

Eigeninitiative?

Gandalf

Hi,

Arbeits-Verweigerung, Behinderung, Verhinderung, Sabotage,
Boykott (je nach Aspekt)

Beschreibt leider alles eine Handlung mit negativen Folgen. Ich suche einen Begriff, der die Handlung neutral ausdrückt, da es ja durchaus sinnvoll sein kann, nicht das zu tun was Vorgabe ist (sondern einen besseren Weg zu wählen).

Vielen Dank
TTR

Hi TTR,

Eigeninitiative?

Denke, das trifft es nicht. Wenn schon eine Vorgabe da ist und man nur anders vorgeht, dann ist es ja keine Eigeninitiative, sondern nur Vorgehen abweichend von der Vorgabe. Für die Eigeninitiative dürfte weder eine Vorgabe noch eine Handlungsanweisung bestehen.

Trotzdem danke
TTR

Hallo TTR

Arbeits-Verweigerung, Behinderung,
Verhinderung, Sabotage,
Boykott (je nach Aspekt)

Beschreibt leider alles eine Handlung mit
negativen Folgen.Ich suche einen Begriff, der
die Handlung neutral ausdrückt,
da es ja durchaus sinnvoll sein kann, nicht das
zu tun was Vorgabe ist (sondern einen besseren
Weg zu wählen).

Also, wat willste denn nu? Schau dir doch mal den Titel Deines Postings an.

Neutral gibt es nicht. Entweder hat er durch die Zuwiderhandlung Schaden angerichtet, dann war es also ein Fehler, Nichtbeachtung der Vorschriften usw.

Oder er hat die Aufgabe zufriedenstellend geloest, also auch kein Problem, ausser vielleicht die Infragestellung gewisser Authoritaeten (jemand fuehlt sich auf den Schlips getreten).

Oder, er hat die Aufgabe besser geloest und der Firma Zeit und/oder Geld gespart. Auch wieder kein Problem, dann hat er Eigeninitiative gezeigt und sich ein Sternchen verdient.

All dies gilt natuerlich nicht fuer eine Behoerde
oder aehnliches, wo Berufsradfahrer beschaeftigt sind:smile:

Gruss
Wolf

Hallo TTR

wie wäre es mit „eigener Interpretaion der Anweisung“ oder „situationsbedingter Änderung der Anweisung (ohne Rücksprache)“ Den Klammerzusatz wenn esnicht im Sinne des Auftraggebers ist.
„er/sie schöpft die Gestaltungsmöglichkeiten der Umsetzung von Anweisungen voll aus“ scheint mir relativ neutral zu sein

viele Grüße
Yentl

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo yentl,

„er/sie schöpft die Gestaltungsmöglichkeiten der Umsetzung von
Anweisungen voll aus“ scheint mir relativ neutral zu sein

wenn ich diesen Satz in einem Arbeitszeugnis lese, weiß ich:

der Typ macht absolut, was er selbst will und ignoriert sämtliche Anweisungen = Finger weg von diesem Arbeitnehmer!

viele grüße
geli

wenn ich diesen Satz in einem Arbeitszeugnis lese, weiß ich:

Ja, kommt drauf an, wofür man es braucht. Mir fällt „unabgestimmte Vorgehensweise“ ein.

Servus,

wie wärs denn noch mit „eigenwillige/ eigensinnige/ individuelle Ausführung der übertragenen Aufgaben“?
Auf englisch wär er wohl ein „Maverick“. „Querkopf“ klingt aber wohl etwas hart.
eigenwillige Grüße,
Oliver

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