Guten Tag,
ich habe folgende Frage:
Wie entstand (aus welchen Beweggründen…) die Einrichtung „Sozialhilfe“. Das Wort „sozial“ ansich impliziert m.M. einen Anderen wohlwollend zu helfen, damit er aus eigener Kraft - ist er einmal gestürzt - schnellstmöglich auf die Beine zu helfen, damit er weiterhin für sein Wohl selbst sorgen kann. Also ein extrem kurzzeitiges Verhalten. Es schadet somit nicht dem Gemeinwohl und dem Fortbestand der Mitmenschen…
ggf. Rückzahlbar, um einen anderen vom Pfond helfen zu können. Demzufolge ein „Selbsthilfe“-System.
Was ich nicht verstehe ist folgendes:
habe ich keine Arbeit (Broterwerb/Überlebensgrundlage) dann werde ich bemuttert bis zum Erbrechen: erhalte Essen, Kleidung, Miete, Strom, Gas und sogar Vergnügungs- und Nichtstu-Geräte und deren Haltung bezahlt (TV, GEZ)…
das sind Dinge, die mich hindern, mich um Meines Selbst zu kümmern. Warum auch? Ich brauche nicht zu tun und mir gehts allemal gut (in Grenzen, aber die stören ja nicht)
Will ich nicht, brauch ich nicht. Keine Förderung der eigenen Leistungsfähigkeit tritt dort ein.
Warum pflegt / gestattet man unter dem Namen „sozial“ dieses Verhalten, warum wird das intensivst gefördert? (die Leistunghemmenden Faktoren)
Nicht nur der Leistungswillige/Leistungsfähige wird damit massiv geschädigt, sondern auch der Nichtwollende bzw. der dazu förmlich aufgeforderte Mensch.
Was wurde Anfangs mit dieser Unterstützung bezweckt? Jenes Verhalten, oder was war es damals?
Warum wird der Wollende geschädigt, jedoch der Faule (ergo Schadende) hochherrschaftlich umsorgt?
Vielen Dank für den geschichtlichen Einblick, vielleicht auch ein Ausblick in Sicht?
Gruss dirk