Hallo,
warum lautet das Nomen „Erlebtes“ im Dativ „Erlebtem“ und nicht „Erlebten“? Wie könnte man das jemandem gegenüber begründen, der häufig statt der dativen die akkusative Form verwendet und das nicht bemerkt?
Gruß
Uwe
Hallo,
warum lautet das Nomen „Erlebtes“ im Dativ „Erlebtem“ und nicht „Erlebten“? Wie könnte man das jemandem gegenüber begründen, der häufig statt der dativen die akkusative Form verwendet und das nicht bemerkt?
Gruß
Uwe
Hi,
man kann sowohl von Erlebtem ganz allgemein (= ohne bestimten Artikel) sprechen, als auch jemandem vom Erlebten (= mit in der Präposition versteckten bestimmten Artikel) sprechen. Je nachdem, was man sagen will.
der häufig statt der dativen die akkusative Form verwendet und das nicht bemerkt?
Und das von Dir, unserem anerkannten Sprachpingeler…
die Franzi
Hallo,
warum lautet das Nomen „Erlebtes“ im Dativ „Erlebtem“ und
nicht „Erlebten“?
es kommt auf den Kontext an:
Ohne Artikel lautet der Dativ „Erlebte m“, mit bestimmtem Artikel, ein, kein, Possessivpronomen u. a.: „Erlebte n“, siehe http://www.canoo.net/services/OnlineGrammar/Inflecti…
Gruß
Kreszenz
der häufig statt der dativen die akkusative Form verwendet und das nicht bemerkt?
Und das von Dir, unserem anerkannten Sprachpingeler…
Äähm, danke. Aber… war das jetzt falsch oder nur unüblich?
der häufig statt der dativen die akkusative Form verwendet und das nicht bemerkt?
Und das von Dir, unserem anerkannten Sprachpingeler…
Aber… war das jetzt falsch oder nur unüblich?
Als Adjektive sind „dativ“ und „akkusativ“ jedenfalls in keinem Wörterbuch zu finden - nur dativisch und akkusativisch; siehe auch http://www.canoo.net/services/Controller?input=dativ… bzw. http://www.canoo.net/services/Controller?input=akkus… .
Warum nicht einfach: … der statt des Dativs den Akkusativ verwendet?
Gruß
Kreszenz
Adjektive oder substantive Form?
Ich gebrauche Sprache manchmal gern so, daß der Zuhörer/Leser zunächst stutzt und implizit dazu „verleitet“ wird, das Gehörte oder Gelesene zu reflektieren.
„Dativ“ und „akkusativ“ klingen für mich ähnlich adjektivisch wie „informativ“, „reflexiv“, „naiv“. Was läge dann näher, auf die Idee zu kommen, daß es sich eigentlich um im allgemeinen Sprachgebrauch vom Adjektiv (sic!) zum Substantiv (sic!) gewandelthabende Wortformen handelt und eine entsprechende Form in ihrem ursprünglichen adjektiven (sic!!!), nicht durch Boulevard-Sprachgebrauch entstellten Sinn anzuwenden??!!
Ich gebrauche Sprache manchmal gern so, daß der Zuhörer/Leser
zunächst stutzt und implizit dazu „verleitet“ wird, das
Gehörte oder Gelesene zu reflektieren.
… oder aber einfach nur den Eindruck gewinnt, Du wüsstest es halt nicht besser … 
„Dativ“ und „akkusativ“ klingen für mich ähnlich adjektivisch
wie „informativ“, „reflexiv“, „naiv“. Was läge dann näher, auf
die Idee zu kommen, daß es sich eigentlich um im allgemeinen
Sprachgebrauch vom Adjektiv (sic!) zum Substantiv (sic!)
gewandelthabende Wortformen handelt
Auf diese Idee könnte man kommen, wenn sich anhand valider Quellen belegen ließe, dass die mit –iv suffigierten Adjektive keine Derivationen sind, sondern vor dem dazugehörigen Nomen existierten.
und eine entsprechende
Form in ihrem ursprünglichen adjektiven (sic!!!), nicht durch
Boulevard-Sprachgebrauch entstellten Sinn anzuwenden??!!
Du meinst, die Boulevardmedien haben das Adjektiv „dativ“ zum „Dativ“ verunstaltet?
Gruß
Kreszenz
Boulevard-Sprachgebrauch entstellten Sinn anzuwenden??!!
Du meinst, die Boulevardmedien haben das Adjektiv „dativ“ zum
„Dativ“ verunstaltet?
„Boulevard“ bedeutet primär „Straße“, „Straßenszene“, „Straßensprache“ und nur sekundär „Boulevardmedien“. Auch hier was zum Nachdenken, nicht Nachplappern! 
Dem Adjektiv im Dativ seine Falle
Tach Franzi,
ei, hier
(= mit in der Präposition versteckt en bestimmt en Artikel)
bist Du der Grammatik auf den Leim gegangen.
Datt müsst sich nämlich so schreim:
mit in der Präposition versteckt em bestimmt em Artikel
" Mim" (= Kontraktion aus mit + dem) gips noch nich, aber wennses gäbe, hättsde schreim können:
mi m in der Präposition versteckt en bestimmt en Artikel
Mi m nachdenklich en Gruß
oder
Mit nachdenklich em Gruß
Pit
Mi m nachdenklich en Gruß
oder
Mit nachdenklich em Gruß
oder:
Mit eine m nachdenklich en Gruß
Pit
das hab’ ich mittlerweile gelernt, nachdem ich mal schrieb: viele lieben Grüße
und als Antwort erhielt: Stimmt, u. a. ich 
viele liebe Grüße
„Boulevard“ bedeutet primär „Straße“, „Straßenszene“,
„Straßensprache“ und nur sekundär „Boulevardmedien“. Auch hier
was zum Nachdenken, nicht Nachplappern!
Hi.
Nur, dass „Boulevard-“ im Deutschen nicht in dieser Bedeutung verwendet wird. Haust du hier wieder Etymologie und Bedeutung durcheinander? Geschickter Schachzug aber, den Patzer mit dem „dativ“-Adjektiv als „was zum Nachdenken“ zu tarnen. 
Gruß,
Geschickter Schachzug aber …
Nu ja - wie man’s nimmt … 
Gruß
Kreszenz