Behältergröße bestimmen

Hallo liebe Experten,

ich stehe vor folgendem Problem:

Ich habe einen Behälter, dieser Behälter ist mit Flüssigkeit gefüllt. In diesem Behälter sind elektrische Heizungen. Der Flüssigkeit wird Wärme zugeführt, sodass diese verdampft. Der Dampft strömt über eine Leitung zu einem Wärmetauscher (der Wärmetauscher befindet sich ca. 3m oberhalb des Behälters), dort kondensiert die Flüssigkeit und strömt, über eine Rücklaufleitung, aufgrund der Höhendifferenz zurück in den Behälter.

Ich habe dieses System gebaut und es funktioniert. Wenn ich die Wärmeleistung erhöhe, bekomme ich das Problem, das der Behälter zu schnell leergesaugt wird. Jetzt würde ich gerne die notwendige Größe des Behälters, in Abhängigkeit der Leistung und des Innenvolumens des Wärmetauschers bestimmen.

Vielleicht hat ja jemand von euch eine Idee.

Gruß Sawyer

Hallo liebe Experten,

ich stehe vor folgendem Problem:

Ich habe einen Behälter, dieser Behälter ist mit Flüssigkeit
gefüllt. In diesem Behälter sind elektrische Heizungen. Der
Flüssigkeit wird Wärme zugeführt, sodass diese verdampft. Der
Dampft strömt über eine Leitung zu einem Wärmetauscher (der
Wärmetauscher befindet sich ca. 3m oberhalb des Behälters),
dort kondensiert die Flüssigkeit und strömt, über eine
Rücklaufleitung, aufgrund der Höhendifferenz zurück in den
Behälter.

Ich habe dieses System gebaut und es funktioniert. Wenn ich
die Wärmeleistung erhöhe, bekomme ich das Problem, das der
Behälter zu schnell leergesaugt wird. Jetzt würde ich gerne
die notwendige Größe des Behälters, in Abhängigkeit der
Leistung und des Innenvolumens des Wärmetauschers bestimmen.

Vielleicht hat ja jemand von euch eine Idee.

Klein-Fritzchen wundert sich, warum das Kondensat nach Wärmetauser nicht sofort zurück in den Ausgagsbehälter fließt um das Leersaugen zu verhindern. Würde es das, dann könnte der Behälter nicht leergesaugt werden. Es scheint sich hier wohl um einen vorübergehenden Effekt handeln, denn irgendwann müssen Ab- und Zufluß ausgeglichen sein, der Heizdampf bzw. das Kondensat lösen sich doch nicht auf, lediglich der Rückfluss kommt nicht nach … Irgendwie ist das Verhalten deines Systems nicht ganz nachvollziehbar, vemutlich handelt es sich um einen System-Einschwingvorgang, der eben durch den zu kleinen Behälter unterbrochen wird

Wie ist der Druckverlauf im System? Denkbar wäre, es herrscht etwa Umgebungsdruck, der Wärmetauscher enthält Luft, welche die Austauschleistung behindert. Erhöhte Heizleistung erhöht den Druck im System, Luft wird irgendwo herausgedrückt (evtl. nach Unten in den Behälter, da Luft schwerer ist als Dampf), dadurch kommt der Wärmeaustausch richtig in Gang, der Systemdruck fällt, es kommt zur zusätzlichen Ausdampfung des dann übrhitzten Behlterwassers und bis wieder Luft zurück ins System kommt kondensiert der Wärmetauscher kräftig weiter, bis der Stoff ausgeht weil zu wenig Kondensat in den Behälter zurückströmt. Gibt es im Kondenstatweg irgendwelche Speicher, die zuerst aufgefüllt werden müssen?

Bei kleiner Heizleistung müßte sich dann auch eine vorübergehende Absenkung des Behälterpiegels feststellen lassen, die sich dann irgendwann wieder einmal normalisiert.

Sorry, ohne weitere Daten läßt sich leider Dein System nicht verstehen.

Wolfgang D.

Hallo Sawyer,

wenn du die Leistung deiner Anlage erhöhst, warum soll der Behälter dann

zu schnell leergesaugt

werden?
Wurde er denn vorher langsam leer gesaugt? Wenn eine Flüssigkeit siedet und ihr Spiegel sinkt im Behälter, kann man doch nicht von „saugen“ sprechen.
Ohne eine technische Zeichnung zu sehen, tippe ich nach deiner Beschreibung darauf, daß deine „Rücklaufleitung“ unter dem Flüssigkeitsspiegel endet. Nur so kann ich mir, wenn überhaupt, die Entstehung eines Saugvorgangs erklären.
Möchtest du in deiner Anlage mit Hilfe von Wasserdampfdestillation ätherische Öle aus pflanzlichem Material gewinnen?

Lade doch bitte eine Zeichnung der Vorrichtung z.B. über
www.bilder-hochladen.net/
zur besseren Verständlichkeit deines Problems hierher.

Grüße

watergolf

Vielen Danke für eure Antworten!

Ich konnte das Problem bereits lösen.

Gruß

Vielen Danke für eure Antworten!

Ich konnte das Problem bereits lösen.

Hallo Sawyer,

schön, dass Du das Problem lösen konntest. Es wäre natürlich toll von Dir gewesen, Du hättest uns die Lösung auch vorgestellt, schließlich haben wir uns auch den Kopf zerbrochen…!

Grüße

Wolfgang D.

Hallo Wolfgang,

ich bin ganz deiner Ansicht. Dieser Anfrager läßt keine gute Kinderstube erkennen.
Im Nachhinein betrachtet kommt mir die Frage von „Sawyer“ doch ziemlich seltsam vor: Bestand die Vorrichtung nicht nur in seiner Phantasie und wollte „Sawyer“ nur gutgläubige Leute bei „wer-weiss-was“ beschäftigen?
Als du und ich nach näheren Angaben fragten, bekam er kalte Füße und zog mit: „Ich konnte das Problem bereits lösen“ die Notbremse.

Wir sollten versuchen, in Anfragen versteckte Veräppelungen zu erkennen und gar nicht erst zu antworten.

Viele Grüsse

watergolf.

sorry Jungs, war blöd von mir!

der zurück kommende Massenstrom, in dem genannten System, bleibt unabhängig von der Heizleistung ca. konstant. Dies lässt sich aufgrund der Flüssigkeitssäule erklären. Wenn die Leistung erhöht wird, reicht die rücklaufende Flüssigkeit nicht mehr aus.

Ich konnte den Druckverlust in der Steigleitung durch einen Bypass verringern. Resultierend ist die zu überwältigende Drucküberwindung der Flüssigkeitssäule nicht mehr so hoch und somit erhöht sich der zurück kommende Massenstrom.

Vielen Dank für eure Hilfe.

Gruß Sawyer