leider gibt es in meiner Familie seit einiger Zeit einen Fall von Alzheimer. Ganz überraschend kam die Diagnose bei meinem Opa leider nicht, er hatte schon lange Anzeichen dafür gezeigt, aber trotzdem ist es eine sehr schwierige Situation. Er bekommt natürlich inzwischen auch die entsprechenden Medikamente (Exelon), aber genau da liegt eben das Problem. Ich muss dazu sagen, ich bin absolut kein Mediziner, aber ich denke, wenn Medikamente nur Nebenwirkungen verursachen und so gar keine Wirkung zeigen, sind es eben die falschen. Bisher bin ich bei dem Arzt da aber relativ auf taube Ohren gestossen. Ich habe mich dann mal auf eigene Faust erkundigt und recherchiert und es gibt sicherlich noch eine ganze Palette mehr an Medikamenten, die in Frage kommen würden. Zum Beispiel soll das Medikamente Reminyl viel besser verträglich sein (natürlich immer mit dem Wissen, medizinisch nicht gebildet zu sein). Aber was soll man denn da machen? Den Arzt wechseln. Ich denke, mein Opa brauch nicht sein restliches Leben mit Nebenwirkungen vorlieb zu nehmen, nur weil sein Arzt sich auf stur stellt. Was meint ihr?
also laut dem Internet ist Alzheimer nicht heilbar, man kann es nur zeitweise aufhalten.
Es gibt haufenweise interessante Seiten im Netz, die dir helfen können.
Meine Uroma hatte auch Alzheimer und sie war zwar sehr verwirrt und brauchte immer mehr Hilfe, aber sie war sonst gesund und sehr zufrieden. Sie bekam nur normale -ich sage mal „altersbedingte“ Medikamente.
Ich denke auch, dass Medikamente, die nur Nebenwirkungen haben, nicht sehr hilfreich sind und dem Patienten eher schaden, als ihm helfen.
Den Arzt wechseln ist zwar eine Überlegung wert, aber vielleicht wissen die anderen auch nicht mehr.
So solltest du vielleicht mit dem weiter machen, was du zur Zeit tust, und dich weiter informieren.
Wenn es was gibt, findest du es dann auch bestimmt.
Ach so, meine Uroma lebte noch ganze 13 Jahre mit der Krankheit. Sie wurde von ihren beiden Töchtern dauer versorgt und sie war ein sehr fröhler Mensch.
Bis sie selbst nicht mehr konnten und sie in ein Heim brachten.
Nach 3 Monaten fiel meine Uroma einem Pfleger hin und starb wenig später an den Verletzungen. Meine Uroma war 96 Jahre geworden.
ich arbeit auf einer gerontopsychiatrischen Station und das Reminyl ist dort sehr geläufig. In der Zeit, wo ich nun dort arbeite ist mir ein (!) Patient untergekommen, der Exelon hatte. Unser Oberarzt ist auch ein großer Fan von Reminyl und ich finde man erzielt dadurch auch ganz gute Ergebnisse. Nebenwirkungen erkennen wir da sogut wie keine. Am häufigsten wird Übelkeit/Erbrechen beschrieben. Habe ich jetzt sogut wie nie beobachten können.
Aber erwarte jetzt von dem neuen Medikament keine Wunderwirkung. Es kann nur unterstützend, aber nie heilend wirken! Die Nebenwirkungen werden dadurch eventuell verschwinden, aber dein Opa wird dadurch nicht gesund werden. Alzheimer ist eine fortschreitende Krankheit, die sich verzögern, aber nicht aufhälten lässt!
Leider ist das Problem, dass manche Ärzte sich von manchen Medikamenten einfach nicht lösen können oder wollen, wie manche Menschen auf ihr Klosterfrau-Melissengeist schwören. Wenn ihr bei der jetzigen Medikation bei deinem Opa solche Nebenwirkungen beobachtet, solltet ihr vielleicht echt den Arzt wechseln. Dein Großvater wirds dir danken.
Für einen (juristischen) Laien ist es oft nicht leicht festzustellen, welche Rechtsvorschriften in einem gegebenen Fall einschlägig sind. Um Deine wiederholten Hinweise auf die im Titel benannte Rechtsnorm bewerten zu können, würde mich interessieren, ob Du über eine juristische Ausbildung verfügst?
man wirbt, um den Verkauf/Gewinn zu fördern.
Werbung bedarf also einer Gewinnerzielungsabsicht.
Diese wiederum kann nur jemand haben, der den Gewinn in die eigene Tasche stecken kann.
Aus der Sicht greift das HWG bei den hier gegebenen Antworten nicht.
Und außerdem: Wo ist der Unterschied zu anderen ich-weiss-was-Empfehlungen (z.B. Klinik- und Arzt-Adressen), die hier gegeben werden?
Werbung bedarf also einer Gewinnerzielungsabsicht.
Stimmt wohl auch meistens.
Diese wiederum kann nur jemand haben, der den Gewinn in die
eigene Tasche stecken kann.
Das stimmt wohl auch.
Aus der Sicht greift das HWG bei den hier gegebenen Antworten
nicht.
Nur diese Schlussfolgerung lässt sich mit obigem nicht treffen.
Da der Leser bzw. der Betreiber den Poster nicht kennt uns auch nicht dessen Absichten, greift das HWG sehr wohl. Das HWG geht nicht davon aus, wer was sagt, sondern wer die Zielgruppe ist. Und die besteht bei www sicher nicht zum überwiegenden Teil aus „Fachpublikum“ und das ist nicht negativ gemeint, sondern schliesst alle aus, die eben nicht Human-Tier-Zahnärzte oder Aotheker sind. Hierbei wird sogar der Heilpraktiker ausgeschlossen, wenn es sich um verschreibungspflichtige Präparate handelt.
Warum wohl sind alle Seiten, von Herstellern KVen Kassen etc. immer nur mit dem Doc-Check Passwort erreichbar, wenn es um Arzneimittel geht?
Und außerdem: Wo ist der Unterschied zu anderen
ich-weiss-was-Empfehlungen (z.B. Klinik- und Arzt-Adressen),
die hier gegeben werden?
Der ist in der Tat oft sehr gering, was aber nicht sosehr den Poster als mehr den Betreiber betrifft.
Gruß frieeda
Für einen (juristischen) Laien ist es oft nicht leicht
festzustellen, welche Rechtsvorschriften in einem gegebenen
Fall einschlägig sind. Um Deine wiederholten Hinweise auf die
im Titel benannte Rechtsnorm bewerten zu können, würde mich
interessieren, ob Du über eine juristische Ausbildung
verfügst?
Mit freundlichem Gruß zurück!
Ich bin ausgebildeter Mediziner und kein Jurist. Ich weiss jedoch immer, an wen ich mich in unserer Rechtsabteilung wenden muss, wenn ich „da mal ein Problem oder Fragen“ hätte.
Und ich erlebe tagtäglich, daß das Problem oft im winzigsten Detail steckt und ein Riesengeschiss gemacht wird um einzelne Formulierungen, was für den Laien nur Lapalien zu sein scheinen.
Es gibt inzwischen einen Wirtschaftszweig, der sich mit Heilmittelwerbung in Foren beschäftigt. Hier referieren Fachleute vor Managern, wie man sich in vermeindlich harmlose Foren einmischt um Werbung zu betreiben. Und ob Du es glaubst oder nicht, da ist sogar namentlich w-w-w genannt. (Glaubt man nicht, is aber so).
Es gibt inzwischen einen Wirtschaftszweig, der sich mit
Heilmittelwerbung in Foren beschäftigt. Hier referieren
Fachleute vor Managern, wie man sich in vermeindlich harmlose
Foren einmischt um Werbung zu betreiben. Und ob Du es glaubst
oder nicht, da ist sogar namentlich w-w-w genannt. (Glaubt man
nicht, is aber so).
Du bist also einer verschwörung auf der spur…
Nur, was soll das tatsächlich bringen? Hier fragt z.b. einer was er noch nehmen könnte, da er bei seiner erkrankung alles probiert hat. Ein anderer kommt und sagt: Hey, hab ich auch, mein doc mat mir xy gegeben und es hat geholfen.
Das nennt man LAIENÄTIOLOGIE!
Das schlimmst, was da passieren kann, ist dass der dann zu seinem HA geht und nach xy fragt. Der sagt dann: nö, seh ich anders. So läuft das mit der LAIENÄTIOLOGIE.
Das schlimmst, was da passieren kann, ist dass der dann zu
seinem HA geht und nach xy fragt. Der sagt dann: nö, seh ich
anders. So läuft das mit der LAIENÄTIOLOGIE.
Das Schlimmste, was da passieren kann, ist, dass der dann abkratzt,
weil xy zu irgendeinem ab oder cd kontraindiziert ist.
So läuft das mit den alten BAUERNWITZEN.
Heiner : Was hasste Deiner Kuh gegeben, als die so krank war?
Otto : Terpentin.
Nach 2 Wochen:
Heiner : Du, meine Kuh ist gestorben.
Otto : Meine auch.
ist dein Opa bei einem Hausarzt oder einem Gerontologen in Behandlung? Ich habe mal ein kurzes Praktikum in einem gerontologisch spezialisierten Klinikum gemacht und muss sagen, die Ärzte sind da meiner Laienmeinung nach sehr gewissenhaft vorgegangen. Es gibt aber so viele Dinge, die zu beachten sind, dass ich mal behaupte, dein Opa wäre bei einem auf diesem Gebiet erfahrenen Spezialisten besser aufgehoben als bei einem Allgemeinarzt, zumindest was die anfängliche Einstellung auf die Medikamentation betrifft. Allein die Diagnosestellung ist so umfangreich und erfordert manchmal so viel spezielles Fachwissen, dass ich mir schwer vorstellen kann, wie das ohne ein Ärzteteam erfolgen soll. Gerade die Gerontologie erfordert eine Betrachtung des Patienten als Ganzes, da bei älteren Patienten ja meist eine ganze Reihe von gesundheitlichen Problemen vorliegt. Insofern soll das kein Affront gegenüber dem Allgemeinarzt sein, denn es ist nun mal nicht möglich, dass sich ein Arzt perfekt in ALLEN Krankheitsgebieten auskennt. Selbst Fachärzte wie z.B. Neurologen haben häufig Spezialisierungen auf bestimmte Erkrankungen.
Lange Rede, kurzer Sinn: Falls dein Opa nicht in spezialisierter Behandlung ist (Gerontologe oder Facharzt, der auf Alzheimer spezialisiert ist), würde ich mich nach einem solchen umschauen.
beide Präparate gehören zu den Cholinesterasehemmern. Die Verträglichkeit hängt sehr stark vom Rezipienten ab, weniger vom Wirkstoff.
Wenn es schwierig wird, ein geeignetes Mittel zu finden, sollte eine medikamentöse Einstellung in Erwägung gezogen werden. Das dauert stationär 2 bis 6 Wochen, bietet aber noch die größte Chance auf Erfolg.