Seit gut einem Jahr leidet mein Schwager an einem Hypothalamustumor, es erfolgte eine Teilentfernung durch die Nase, anschließend Bestrahlung,nun ist er seit Ostern blind, total deprimiert, wiedermal per Notarzt ins Krankenhaus und soll sich jetzt einer Chemo (Carboplatin + edoposid ?) unterziehen, er ist erst 63 Jahre un dein absolut lieber Mensch !
Kann mir hier irgentwer Erfahungswerte mitteilen, oder sonst Auskunft geben ??
Würde mich riesig freuen, bald von jemanden zu hören.
Vielen Dank
Seit gut einem Jahr leidet mein Schwager an einem
Hypothalamustumor, es erfolgte eine Teilentfernung durch die
Nase, anschließend Bestrahlung,nun ist er seit Ostern blind,
total deprimiert, wiedermal per Notarzt ins Krankenhaus und
soll sich jetzt einer Chemo (Carboplatin + edoposid ?)
unterziehen, er ist erst 63 Jahre un dein absolut lieber
Mensch !
Kann mir hier irgentwer Erfahungswerte mitteilen, oder sonst
Auskunft geben ??
Würde mich riesig freuen, bald von jemanden zu hören.
Hi,
Hypothalamus bezeichnet ja nur den Ort, an dem sich der Tumor befindet. Hilfreich wäre es zu wissen, um welche Art Tumor es sich handelt.
Die Aussichten sind je nach Tumorart unterschiedlich.
Eine gute Adresse in Sachen Hirntumore, falls Du aus Bayern kommst, wäre:
http://www.uniklinikum-regensburg.de/zentren/zentrum…
Viel Glück!
Gruß
Tina
Ich habe mal die Medikamente gegoogelt:
Carboplatin und Etoposid werden eigentlich bei Bronchialkarzinomen eingesetzt.
Handelt es sich bei dem Gehirntumor um eine Metastase?
Ich bin kein Arzt, aber meine Schwiegermutter hatte auch einen Gehirntumor am Hypotalamus (Glioblastom WHO IV), bei ihr wurde Temozolomid (Temodal) eingesetzt. Allerdings konnte bei ihr nicht operert werden, da der Tumor zu ungünstig saß.
Vielleicht kannst Du Dich nochmal genau erkundigen welcher Art der Tumor ist.
Hallo !
Sinnvoll und gut wäre es auf jeden Fall, den behandelnden Arzt um die Konsultation bei einer Tumorkonferenz zu bitten, falls der Arzt nicht bereits Teil einer Solchen ist. Tumorkonferenzen halten Kliniken ab, dabei werden Patienten einem interdisziplinärem Team vorgestellt, sodass verschiedene Behandlungsmöglichkeiten besprochen und die Beste gesucht werden kann. Ich weiß ja nun nicht wo ihr wohnt, aber das kannst du sicher googlen wo und wie das bei euch ist.
Außerdem ist die psychologische/psychoonkologische begleitung sicher wichtig und hilfreich, fragt doch mal bei einer Krebsberatungsstelle an. Dort gibt es Hilfen für die Betroffenen, aber auch für Angehörige im Umgang mit der Krankheit und behandlung und die sind sehr kompetent.
Ich wünsch euch alles Glück !