Hallo zusammen,
ich weiß nicht wie ich mich richtig verhalten soll. Vielleicht könnt Ihr mit einen Tip geben?
Zur Vorgeschichte:
Meine Mutter, meine Oma und alle 3 Schwestern meiner Mutter sind in jungen Jahren an Brustkrebs erkrankt. Ich unterzog mich einer Genuntersuchung und das Ergebnis lautete: BRCA1 (Genmutation, die die Wahrscheinlichkeit an Eierstock- und Brustkrebs zu erkranken erhöht)
Nach langen Arztgesprächen und Überlegungen habe ich mir daraufhin im Sommer 2010 prophylaktisch das Brustdrüsengewebe entfernen lassen. Leider wurde in dem Gewebe bereits ein MammaCa, Typ HighGrade G3, festgestellt. Es folgte eine weitere OP mit Entfernung der Brustwarzen, Sentinel-Lymphknoten und 4 Monate Chemotherapie.
Im Februar 2011 wurden meine Brustwarzen und Vorhöfe rekonstruiert und in gleicher OP die Eierstöcke prophylaktisch entfernt. Da meine Mutter bereits mit 27 und 28 an Eierstockkrebs und mit 29 an Brustkrebs erkrankte, kam eine andere Lösung für mich nicht in Frage. Die Histologie der Eierstöcke war bis auf einige Zysten ohne Befund.
Ende Januar 2013 machte meine Gynäkologin in einer Routineuntersuchung einen Befund in der rechten Adnexloge, also da, wo der Eierstock vorher saß. Sie meinte es sähe aus wie ein zystischer Eierstock. Ich wurde zur Abklärung in das örtliche Krankenhaus eingewiesen und operiert (Bauchspiegelung). Der Befund dieser OP lautet: Zystischer Eierstock!!!
Laut Unterlagen des Krankenhauses und des Pathologen aus 2011, die ich mir jetzt nochmals zuschicken lies, wurden mir aber beide Eierstöcke sowie die Eileiter entfernt.
Jetzt habe ich aber schriftlich, das der neue Befund ebenfalls einen zystischen Eierstock aufweist.
Ich bin mir unsicher, ob ich die Angelegenheit einfach auf sich beruhen lassen oder den ehemaligen Operateur ansprechen soll. Immerhin wären mir die körperlichen und psychischen Qualen der jetzigen OP erspart geblieben, wenn er damals in 2011 „vernünftig“ operiert hätte.
Was würdet Ihr tun?
DANKE für Eure Antworten und schöne Grüße
Nic