Hallo,
folgender hypothetischer Fall.
Jemand ist Geringverdiener, bezieht Wohngeld und Kinderzuschlag und ist in der Privatinsolvenz.
Nun ist eine sehr umfangreiche Zahnsanierung fällig.
Frage 1: Falls der Zahnarzt Ratenzahlung zustimmt, darf er das überhaupt wegen der Privatinsolvenz? Im gewissen Sinne sind das ja auch Schulden.
Frage 2: Was für andere Möglichkeiten gibt es, dass dieser Jemand nicht mit weniger als 11 Zähnen im Mund leben muss.
Bitte keine Antworten wie "„selber schuld wenn man seine Zähne so verkommen lässt“ oder so. Es geht hier nur um den hypothetischen Fall und die Fragen.
Grüße
Jessica
Hallo!
Dieser arme Mensch hat doch eine Krankenversicherung.
Und die spricht man an, schließlich zahlt die alle notwendigen Zahnersatzmaßnahmen( Betonung NOTWENDIG). Das kann dann natürlich eher eine Brückenlösung als Implantatlösung sein oder bei noch schlimmerem Zahnverlust eine lose Prothese.
Und Geringverdiener zahlen einen noch geringeren Eigenanteil an den Kosten.
Man muss sich dort halt mal beraten lassen und wenn schon vorh. auch den „Heil-und Kostenplan“ des Zahnarztes mitnehmen.
Darin beschreibt der ZA ja die Zustandssituation des Gebisses und was er aus zahnmedizinischer Sicht für einen Ersatz empfiehlt.
Und die Kostenschätzung dazu.
Ob eine mögliche Ratenzahlung der Insolvenz widerspricht, auch da gäbe es ja einen Ansprechpartner. Man hat doch einen Betreuer, der das Verfahren eingeleitet hat und überwacht.
MfG
duck313