Hallo,
Hat jemand eine Ahnung - oder besser das Wissen, warum sehr oft geistig Behinderte zusätzlich auch körperlich behindert sind. Als ob das erste nicht schon genung wäre !
Gruss und Dank: hardy
Hallo,
Hat jemand eine Ahnung - oder besser das Wissen, warum sehr
oft geistig Behinderte zusätzlich auch körperlich behindert
sind. Als ob das erste nicht schon genung wäre !
Gruss und Dank: hardy
Hallo Hardy
Volkstuemlich ausgedrueckt: Diese Menschen haben defekte Nerven. Da
Nerven sowohl fuer die kognitiven als auch fuer die motorischen
Faehigkeiten verantwortlich sind, aeussert sich dieser Defekt auch
auf zweierlei Weise. In vielen Faellen sind fuer eine solche
Doppelbehinderung Alkoholismus der Schwangeren oder Sauerstoffmangel
waehrend der Geburt verantwortlich. Dies fuehrt dazu, dass das Gehirn
(Nervenzentrale) so beschaedigt wird, dass es weder die geistigen
noch koerperlichen Aufgaben normal erfuellen kann.
Das ist jetzt eine recht undifferenzierte Antwort. Detaills kommen
bestimmt noch.
Gruss, Tychi
Auch hallo.
…‚Medizin allgemein‘ könnte hier besser passen 
Hallo,
Hat jemand eine Ahnung - oder besser das Wissen, warum sehr
oft geistig Behinderte zusätzlich auch körperlich behindert
sind. Als ob das erste nicht schon genung wäre !
Gruss und Dank: hardy
Anders herum: die körperliche Behinderung kann die geistige Behinderung verursachen. Oder zum Teil begünstigen. Leute mit angeborenem Herzfehler z.B. erfahren auch Konzentrationsschwierigkeiten.
Analoge Beispiele unter http://www.wissenschaft.de/sixcms/detail.php?id=203498
http://www.wissenschaft.de/sixcms/detail.php?id=154182
HTH
mfg M.L.
Missverstaendnis
Hallo Rolf
Tychi, Du sprichst mir aus der Seele.
Du aber nicht aus meiner.
Man sollte die Menschen darüber aufklären, welche
Verantwortung es mit sich bringt, ein Kind zu zeugen.Wir hätten dann wahrscheinlich sehr viel weniger [behinderte Kinder]*.
Mit solchen Aussagen habe ich nichts zu tun.
Was du schreibst, ist zwar fuer sich genommen richtig, fuehrt aber so
leicht zu Fehlinterpretationen und ist historisch und ideologisch so
belastet, dass man Derartiges nicht sagen sollte.
Was braechte es, die Menschen aufzuklaeren, dass ein Kind
Verantwortung bedeute? Erstens wissen das sowieso die meisten und wie
stellst du dir das konkret vor? Soll es Plakate und Fernsehspots
geben, in denen Behinderte zur Abschreckung abgebildet werden,
gefolgt von der Warnung „Ueberlegt euch gut, ob ihr wirklich ein Kind
wollt!!“ Und wenn man das dann bejaht, ist man dann
verantwortungslos?
Die gegenwaertige Vorgehensweise ist die einzig richtige, wie ich
finde:
- Die Menschen (in Europa) werden grundsaetzlich ermuntert, sich zu
vermehren. (Dass die Organisation des Menschen im Spannungsfeld
zwischen Beruf und Familie alles andere als vorbildlich ist, ist ein
anderes Problem.) - Im Laufe der Schwangerschaft wird alles getan, das Risiko eines
behinderten Kindes zu minimieren, allerdings unter der
Nebenbedingung, dass das Kind leben soll. Ohne diese Nebenbedingung
besteht die Minimierung natuerlich in deiner Suggestion, Kinder
abzuschaffen. - Die Eltern entscheiden, ob sie ein behindertes Kind austragen.
Aber viele Behinderungen entstehen erst bei Geburtskomplikationen.
Diese drei Punkte stellen fuer mich die optimale Loesung des Problems
„Wie vermeidet man Behinderungen?“ dar.
Vielleicht solltest du dir auch mal vor Augen halten, dass
Behinderungen selten und gesunde Kinder der Normalfall sind.
Du kaufst sicher weiterhin Kartoffeln, auch wenn mal eine schlechte
im Beutel ist. Oder sagst du dir da auch „Hmm, vielleicht sollte ich
es mir gut ueberlegen, ob ich mir noch einmal Kartoffeln kaufe.“
(Klar, eine faule Kartoffel ist nicht so schlimm wie ein behindertes
Kind, aber eine gesunde Kartoffel ist auch nicht so schoen wie ein
gesundes Kind.)
Gruss, Tychi
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*Mod: Zitierte Aussage aus dem vorigen Posting korrigiert, da dieses wegen eben dieser Aussage gelöscht wurde.
Hallo Tychi
Hier scheint viel Aufklärungsbedarf zu bestehen.
Estens ist die Zeugung ein schöpferischer Akt, der sowohl physische wie auch psychische Faktoren mit ins Spiel bringt. Das wiederum ist die Verantwortung, die bei den Eltern liegt. Denn wenn Alkoholgenuß dazu führt, [Behinderungen*] zu fördern, ist es unverantwortlich ein Kind in diesem Zustand zu zeugen. Aber das ist wahrscheinlich gang und gäbe.
Man kann diesen Gedanken noch weiterverfolgen, denn es läßt sich hierbei nicht nur Vermeiden, sondern auch im positiven Sinn Fördern.
gruß
rolf
___________________________
*Mod: Ausdrucksweise korrigiert
@Rolf: Sollte ich diesen Ausdruck hier noch einmal lesen, werde ich den gesamten Teilthread kommentarlos löschen
Hi Thorshammer,
Denn wenn Alkoholgenuß dazu führt, [Behinderungen*]zu fördern, ist
es unverantwortlich ein Kind in diesem Zustand zu zeugen. Aber
das ist wahrscheinlich gang und gäbe.
Verwechselst du hier nicht was?
Alkohol hat Einfluss auf die Spermienproduktion und auf
den wachsenen Embryo.
Die Zeugung im Alkoholrausch (wenn es denn ein einmaliges
Vorkommen ist) bleibt aber davon unbeeinflusst: die Spermien
sind schon vorher produziert worden und der Embryo bleibt
ebenfalls ungeschädigt, wenn die Mutter sich während der
restlichen Schwangerschaft von Alkohol fern hält
(selbst in den ersten Wochen der Schwangerschaft ist der
Einfluss von Medikamenten und Genussstoffen auf den Fötus
gering - sonst dürfte frau schließlich NIE während ihrer
gebärfähigen Zeit irgendwelche Medikamente zu sich nehmen).
Grüße
Elke
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* Mod: (Zitierte) Ausdrucksweise verändert, s.o.
Nein.
Das ist der rein physiologische Vorgang der Wirkung des Alkohols, den Du beschreibst.
Es gibt aber bei der Zeugung selbst und dann auch noch danach während der Schwangerschaft, einen psychologischen Einfluß, der das Wachstum des Kindes beeinflußt.
gruß
rolf